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Die Vorteile für das Talent...

Jeder leistungswillige und talentierte Spieler hat zukünftig eine relativ große Sicherheit, dass er auf Basis eines qualifizierten Trainings individuell vorankommen kann. Dabei ist es egal, in welcher Region Deutschlands er spielt oder ober er nun in jungem Alter zu einem Lizenzverein wechselt oder nicht. Qualität und Quantität des Trainings aller ambitionierten Talente werden durch die zusätzliche Schulung in den DFB-Stützpunkten optimiert. Darüber hinaus durchlaufen die regionalen Spitzentalente wie bisher die intensive Trainingsarbeit mit den Verbandsmannschaften. Gleichzeitig nimmt die Qualität des Vereinstrainings zu, denn das Projekt wirkt auch als Fortbildungsinstrument für die Vereinstrainer.

"Der Junge Spieler bekommt häufigeres und besseres Training!"

  • Qualität und Quantität des Nachwuchstrainings sind verantwortlich dafür, ob die fußballerischen Anlagen eines jungen Spielers sich so entfalten können, dass er am Ende des Lernprozesses das höchst anspruchsvolle Anforderungsprofil eines Spitzenspielers von heute ausfüllt.
  • Mit dem zusätzlichen Stützpunkt-Training nimmt die Trainingshäufigkeit durch das DFB-Talentförderprogramm zu. Bei üblicherweise 2 Trainingseinheiten der D-Junioren im Verein ist das eine Steigerung von über 30 Prozent.
  • Vor allem aber die Trainingsqualität bewirkt Leistungsfortschritte: Honorar- und Verbandstrainer arbeiten nach zeit- und altersgemäßen Ausbildungskonzepten. Darüber hinaus wird über die dezentrale Fortbildung der Klubtrainer auch das Vereinstraining besser.

Die Vorteile für die Talentsichtung der Verbände...

Mit Erweiterung des DFB-Talentförderprogramms werden gleichzeitig in ganz Deutschland die Sichtungsstrukturen nochmals optimiert. Der Verbandssportlehrer hat zukünftig über das Stützpunkt-Training und auf Basis eines ständigen Informationsaustausches mit den DFB-Stützpunktkoordinatoren und Honorartrainern einen umfassenden Überblick über die aktuelle Spielstärke eines großen Talent-Kreises. Auf Leistungsschübe (etwa von "Spät-Startern") oder -stagnationen kann der Verbandstrainer auf dieser breiten Informationsbasis kurzfristig reagieren!

"Talentsichtung ist ein permanenter Prozess!"

  • Die Installierung eines flächendeckenden Sichtungssystems mit qualifizierten Trainern bietet hierzu die unerlässliche personelle und organisatorische Basis.
  • In einem vorbereitenden Schritt sind einheitliche Talentprofile zu erstellen, die den Talentsichtern als Orientierungshilfe dienen. Talentsichtung und -prognose bleiben aber zum Teil immer subjektiv. Deshalb ist der Informationsaustausch zwischen den Trainern umso wichtiger!
  • Wenn alle begabten Fußballer vom Sichtungssystem erfasst und in das Fördersystem integriert werden, nimmt das Reservoir an Talenten zu!

Die Vorteile für die Talentförderung der Verbände...

Die Landesverbände bilden im pyramidenförmigen Aufbau des Talentsystems das zentrale Bindeglied zwischen Vereinen und DFB. Je nach finanzieller und personeller Situation existieren zwischen den Verbänden Unterschiede hinsichtlich der Schulung talentierter junger Spieler. Mit dem DFB-Talentförderporgramm sollen homogene und in allen Verbänden gleichermaßen effiziente Strukturen hergestellt werden. Die Verbandssportlehrer können sich zukünftig stärker auf die Förderung der regionalen Spitzentalente konzentrieren. Teilweise bekommen diese Talente der Verbandskader durch das Stützpunkt-Training eine zusätzliche Schulung.

 

"Vor allem größeren Verbänden bieten sich neue Möglichkeiten!"

  • In kleineren Landesverbänden ist für die Verbandskader der einzelnen Altersklassen bereits ein regelmäßiges Stützpunkttraining zentral an der Sportschule organisiert. Diese Strukturen bleiben vom DFB-Talentförderprogramm unangetastet, die Kader-Spieler verbleiben in diesen Fördergruppen.
  • Neue Möglichkeiten einer turnusmäßigen sportlichen Förderung seiner Kader-Spieler bietet das DFB-Talentförderprogramm jedoch für größere Verbände. Das dezentrale Stützpunkt-Training bietet hier eine Alternative, wobei der Verbandssportlehrer auf kurzem Wege über die DFB-Stützpunktkoordinatoren und Honorartrainer Trainingsschwerpunkte abstimmen kann. Zentrale Schulungen an der Sportschule ergänzen diese dezentrale Förderung.

Die Vorteile für die Lizenzvereine...

Ziel der Nachwuchsarbeit in Lizenzvereinen ist es, möglichst viele Talente für den Leistungsfußball auszubilden. Durch den vorgeschriebenen Aufbau von Leistungszentren sind diese Vereine verpflichtet, die Förderung der eigenen Nachwuchsspieler zu forcieren. Durch das DFB-Talentförderprogramm erweitert sich der Kreis an spielstarken Talenten, auf die die Lizenzvereine bei der Zusammenstellung der eigenen Nachwuchsteams zurückgreifen können, erheblich. Parallel zur Nachwuchsarbeit in den Lizenzvereinen nimmt durch das DFB-Talenförderprogramm auch die Qualität der Ausbildungswege derjenigen Talente zu, die nicht die Leistungszentren durchlaufen.

"Ein größeres Potenzial an Perspektiv-Spielern"

  • Viele heutige Profis haben in jungen Jahren nicht die Nachwuchsabteilung eines Lizenzvereins durchlaufen. Stattdessen wurde die fußballerische Ausbildung dieser Talente durch Amateurvereine (oft im Zusammenwirken mit dem Verband) abgedeckt. Erst spät wechselten sie dann als "Quereinsteiger" in den Lizenzbereich. Dieser mögliche "zweite" Ausbildungsweg der Lizenzspieler von morgen wird durch das erweiterte DFB-Talenförderprogramm ebenfalls optimiert.
  • Zusammen mit Talenten aus den Leistungszentren können die Lizenzvereine somit bei der Zusammenstellung des Profikaders auf einen größeren Kreis an leistungsstarken Perspektiv-Spielern aus dem eigenen Land zurückgreifen.

Die Vorteile für die Amateurvereine...

Heute beginnt fast jede Karriere eines "Nationalspielers von morgen" in der F- und E-Juniorenmannschaft eines Amateurvereins und wird erst später in einem Profiklub fortgesetzt. Auf der anderen Seite schaffen immer noch viele talentierte Spieler erst spät den Sprung aus einem Amateurklub in einen Lizenzverein. Unsere 27.000 Amateurvereine als das eigentliche Fundament der Talentförderung müssen aus diesem Grund in besonderer Weise vom erweiterten DFB-Talentförderprogramm profitieren, wenn es durchschlagende Wirkung haben soll!

"So profitieren Amateurvereine vom DFB-Talentförderprogramm"

  • Die Spitzentalente des Vereins rücken stärker in das Blickfeld der nächsten Förder-Instanzen. Sie sind viel motivierter, über das Vereinstraining hinaus Zeit und Engagement darin zu investieren, fußballerisch voranzukommen. Grundsätzlich verbessert sich die leistungssportliche Grundeinstellung dieser Spieler! Durch das Zusatztraining im Stützpunkt nimmt das Leistungsniveau dieser Spieler zu!
  • Darüber hinaus wirkt das Talent-Förderprogramm auch als Motivationsschub für die vielen Nachwuchstrainer in den Vereinen, denn sie profitieren erstmals von einem Projekt des DFB und Landesverbandes (z.B. durch die Trainer-Fortbildungen im Verein oder andere Service-Leistungen).

Die Vorteile für eine Trainerausbildung vor Ort...

Impulse für eine positive Zukunft unseres Fußballs sind langfristig vor allem dann zu erreichen, wenn das Ausbildungsniveau der vielen Vereins-Juniorentrainer angehoben wird. Denn diese Trainer in den 27.000 Amateurvereinen sind wichtige Motoren unserer Talentförderung und der Schlüssel für ein breiteres Potenzial an Talenten. Sie müssen mit Grundwissen für ein alters- und zeitgemäßes Nachwuchstraining versorgt werden. Mit den 29 neuen DFB-Stützpunktkoordinatoren und den bis zu 1.170 Honorartrainern sind erstmals die personellen Möglichkeiten vorhanden, eine breit angelegte Trainerausbildung vor Ort in den Vereinen flächendeckend zu realisieren.

"Grundregeln für die Vereinskurse für Juniorentrainer"

  • Die Fortbildungen richten sich an Trainer im Kinder- und Juniorenbereich, die über keine oder nur eine geringe fußballfachliche Ausbildung verfügen.
  • Die Fortbildungen müssen deshalb ein Grundwissen und praxisorientierte Informationen vermitteln, die eine direkte Hilfe für Training und Betreuung sind! Ziel ist eine Mindestqualifikation aller Nachwuchstrainer!
  • Bei allen Fortbildungsinhalten ist immer ein direkter Praxisbezug herzustellen! Die Praxis als Nachwuchstrainer ist immer Gegenstand aller Demonstrationen und Vorträge.
  • Der Einsatz unterschiedlicher und anschaulicher Medien steigert das Interesse und den Lernerfolg!
  • Motivierte "Trainer-Talente" sind zu weiteren Lizenz-Ausbildungsgängen zu animieren!

Die Vorteile für den Kinderfußball...

Das DFB-Talentförderprogramm richtet sich an junge ambitionierte Fußballer ab elf Jahren. Darüber hinaus hat es jedoch auf indirektem Wege weit vorher Einfluß auf die sportliche Karriere der Talente. Denn ein wichtiges Ziel des DFB-Talentförderprogramms ist neben der Talente-Schulung die Aus- und Fortbildung der Vereinstrainer durch die DFB-Stützpunktkoordinatoren und Honorartrainer direkt in den Klubs. Die Kandidaten für diese "Fortbildungen vor Ort" sind vor allem engagierte Betreuer und Trainer im Kinderfußball, die bisher keine Trainerausbildung haben. Sie bekommen ein Grundwissen an die Hand! Gleichzeitig sollen sie für weitere Lizenz-Ausbildungen motiviert werden.

"Deshalb ist der Kinderfußball so wichtig!"

  • Das DFB-Talentförderprogramm setzt bei Talenten ab U12/U13 an. Wichtige Lernprozesse, um später ein Spitzenfußballer werden zu können, beginnen jedoch weit vorher im Kindesalter.
  • Die Ausbildung von Spielwitz, Kreativität, Spontaneität, Eigenständigkeit, Bewegungsharmonie, technischer Raffinesse und taktischer Flexibilität muß durch altersgemäße, interessante Spielstunden mit den kleinsten Fußballern ab den Bambinis forciert werden. Defizite durch falsches, am Erwachsenenfußball orientiertes Spielen und Trainieren in diesen Altersklassen sind später nur noch schwer auszugleichen!
  • Das DFB-Förderprogramm hat aus diesen Gründen unter anderem auch eine Qualitätssteigerung des Kindertrainings in den Vereinen zum Ziel!

Vorteile für Schulkooperationen...

Nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität des Trainings ist ein Merkmal des leistungsorientierten Juniorentrainings. Viele Spitzentalente leben daher in einem permanenten Spannungsfeld, das durch hohe schulische Anforderungen, häufiges Training, länger andauernde Trainingslager und Wettspielreisen und damit wenig Zeit für Familie und Freundeskreis geprägt ist. Kooperationen zwischen Landesverband, Verein und Schule können helfen, diese Doppelbelastung von Schule und Leistungsfußball zu meistern. Eine perspektivische Aufgabe der DFB-Stützpunktkoordinatoren ist es, an geeigneten Standorten neue oder bereits vorhandene Kooperationsmodelle aufzubauen bzw. zu intensivieren!

"Deshalb sind weitere Kooperationen mit der Schule wichtig"

  • In vielen Regionen Deutschlands befinden sich weder Lizenzvereine noch sportbetonte Schulen, die in Abstimmung mit dem Stundenplan der Schule zusätzliche Trainingseinheiten am Vormittag für die Talente ermöglichen.
  • Jedoch gibt es auch in diesen Regionen förderungswürdige Talente, die mittels eines quantitativ und qualitativ anspruchsvollen Fußballtrainings, das sinnvoll in den Schulunterricht integriert ist, zu Spitzenspielern heranreifen könnten.
  • Mit Einstellung 29 hauptamtlicher DFB-Stützpunktkoordinatoren sind neue personelle Kapazitäten geschaffen, weitere Kooperationen mit Schulen aufzubauen bzw. bereits bestehende Modelle zu optimieren und auszuweiten.
 
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