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Im Spiel der SpVgg Wildenroth gegen den SC Fürstenfeldbruck gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 4:4. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. Durch das 2:2 im Hinspiel war es keinem der beiden Teams gelungen, einen Sieg für sich zu verbuchen.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Santiago Ghigani den SC Fürstenfeldbruck vor 250 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Die SpVgg Wildenroth zeigte sich wenig beeindruckt. In der zehnten Minute schlug Xaver Throm mit dem Ausgleich zurück. Ein frühes Ende hatte das Spiel für Hakan Özdemir von SC Fürstenfeldbruck, der in der 15. Minute vom Platz musste und von Maurizio Sommer ersetzt wurde. Ender Dag versenkte die Kugel zum 2:1 (17.). Matija Rajic schockte die SpVgg Wildenroth und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für den SC Fürstenfeldbruck (28./43.). Der SC Fürstenfeldbruck hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Nils Hufschlag von der SpVgg Wildenroth nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Timo Ritter blieb in der Kabine, für ihn kam Simon Grotz. Die Heimmannschaft zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Throm (49.) und Dag (56.) mit ihren Treffern das Spiel. In der 58. Minute sicherte Ghigani seiner Mannschaft mit dem Ausgleich zum 4:4 das Unentschieden. Damit schoss er bereits seinen zweiten Treffer. In der Schlussphase nahm Nils Hufschlag noch einen Doppelwechsel vor. Für Simon Bichler und Lorenz Schorer kamen Felix Rüth und Dennis Grüner auf das Feld (80.). Die 4:4-Punkteteilung war letztlich besiegelt, als der Unparteiische Michael Brandl die Partie nach 90 Minuten abpfiff.
Die Angriffsreihe der SpVgg Wildenroth lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 85 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die SpVgg Wildenroth weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 17 Erfolgen, sechs Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor.
Die Offensive des SC Fürstenfeldbruck in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch die SpVgg Wildenroth war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 81-mal schlugen die Angreifer des SC Fürstenfeldbruck in dieser Spielzeit zu. Nur zweimal gab sich der SC Fürstenfeldbruck bisher geschlagen.
Mit diesem Unentschieden verpasste die SpVgg Wildenroth die Chance, sich von einem direkten Konkurrenten abzusetzen. Auch in der Tabelle behält die SpVgg Wildenroth den zweiten Platz. Sieben Spiele währt nun für den SC Fürstenfeldbruck die Serie ohne Niederlage, jedoch gelang es nicht, den Lauf von vier Siegen hintereinander auszubauen. Sechs Spiele ist es her, dass die SpVgg Wildenroth zuletzt eine Niederlage kassierte.
Nächster Prüfstein für die SpVgg Wildenroth ist der TSV Alling auf gegnerischer Anlage (Samstag, 15:00). Der SC Fürstenfeldbruck misst sich zur selben Zeit mit dem 1. SC Gröbenzell.