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Nach 90 Minuten im letzten Match der Saison verlor TSV Merkendorf 2:5 und verließ den Platz wie so oft in dieser Saison ohne Punkte. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SG Sachsen/Windsbach I heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatte der SG Sachsen/Windsbach I einen 7:1-Auswärtssieg bei TSV Merkendorf für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.
Eine starke Leistung zeigte Tim Stolz, der sich mit einem Doppelpack für den SG Sachsen/Windsbach I beim Trainer empfahl (21./38.). Mit der Führung für die Mannschaft von Christoph Heisrath ging es in die Kabine. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Christoph Heisrath Tobias Strauß und Hüseyin Büber vom Feld und brachte Michael Gundermann und Joshua Muser ins Spiel. Alexander Hofmann war vor 70 Zuschauern an diesem Tag nicht unbedingt mit Fortuna im Bunde: Er überwand seinen eigenen Torhüter unglücklich zum 2:1 (47.). Die komfortable Halbzeitführung des SG Sachsen/Windsbach I hielt nicht bis zum Abpfiff, denn Christoph Pfeiffer schoss den Ausgleich in der 56. Spielminute. Mit Jan Siemandel und Attila Schmidt nahm Christoph Heisrath in der 63. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Marc Pulst und Fritz Muser. Der SG Sachsen/Windsbach I drehte auf, Jens Boehmlaender (70.), Alexander Nikitenko (72.) und Joshua Muser (78.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 5:2 und ließen TSV Merkendorf dabei ziemlich alt aussehen. Schließlich erlitt TSV Merkendorf im direkten Aufeinandertreffen mit dem Abstiegskonkurrenten eine deutliche Niederlage.
Der SG Sachsen/Windsbach I absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Die Hintermannschaft des Heimteams glich im Saisonverlauf oftmals einem fragilen Gebilde. 63 Gegentreffer kassierte der SG Sachsen/Windsbach I insgesamt. Der SG Sachsen/Windsbach I hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von vier Siegen, fünf Unentschieden und 17 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt.
Mit 103 Gegentreffern stellte TSV Merkendorf die schlechteste Defensive der Liga. Nach allen 26 Spielen steht die Elf von Coach Herrmann Lukas auf dem 14. Tabellenplatz. Im Angriff des Gasts wehte in diesem Fußballjahr ein laues Lüftchen, was die lediglich 26 erzielten Treffer dokumentieren. Mit der Note ungenügend endet eine äußerst schlechte Saison für TSV Merkendorf. Die katastrophale Bilanz: ein Sieg, zwei Remis und 23 Niederlagen.