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Am Samstag kam SpVgg Döbra bei der Zweitvertretung von ZV Feilitzsch nicht über ein 2:2 hinaus. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten von SpVgg Döbra gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass SpVgg Döbra der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.
Jason Denzler brachte die Mannschaft von Stefan Möckel per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der sechsten und 34. Minute vollstreckte. Mit der Führung für ZV Feilitzsch II ging es in die Kabine. In der Pause stellte Axel Thurnberger um und schickte in einem Doppelwechsel Klaus Groß und Fabian Steger für Tobias Schultes und Florian Mockmann auf den Rasen. Der Anschlusstreffer, der Micha Solger in der 82. Minute gelang, ließ SpVgg Döbra vor der Kulisse von 50 Zuschauern noch einmal herankommen. Fabian Manig sicherte seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich, als er in der 87. Minute ins Schwarze traf. Alles sprach für einen Sieg von ZV Feilitzsch II, doch am Ende wurde das Aufbäumen von SpVgg Döbra noch belohnt, und die Teams trennten sich mit einem Remis voneinander.
Mit 58 Gegentreffern hat ZV Feilitzsch II schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 5,27 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel.
SpVgg Döbra muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Sicherlich ist das Ergebnis für die Gäste nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den zwölften Rang. In der Verteidigung von SpVgg Döbra stimmt es ganz und gar nicht: 37 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. SpVgg Döbra verbuchte insgesamt zwei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen. Für SpVgg Döbra sprangen in den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte heraus.
ZV Feilitzsch II hat am Dienstag Heimrecht und begrüßt (SG1)Höllental I/Saaletal I. Für SpVgg Döbra geht es am Sonntag zu Hause gegen die Reserve von (SG1) Schauenstein II / Unterkotzau weiter.