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Wir zeigen euch die spektakulärsten Szenen aus Bayerns Amateurfußball, jetzt reinschauen!
Abpfiff in Roden
Abpfiff in der Waro-Arena von Roden Das war’s: Partenstein und Waldzell trennen sich leistungsgerecht 2:2. Kein Team konnte sich wirklich durchsetzen, beide haben ihre Qualitäten gezeigt – und am Ende steht ein Remis, das keiner so richtig gebrauchen kann. Platz 1 rückt damit nicht näher, höchstens der Gedanke an die Dusche. Für mich persönlich ist ein Unentschieden ja immer wie ein lauwarmes Bierchen kann man trinken, macht keinen richtig glücklich. Ich will Gewinner sehen – und bei einem 2:2 gibt’s für mich gefühlt gleich zwei Verlierer. Sei’s drum: Feierabend hier in Roden, ab unter die Dusche. Ich gönn mir jetzt ein Bier – das wird wenigstens nicht unentschieden enden.
Abpfiff der Begegnung
Top Schiri
Neben all dem Blödsinn hier im Ticker muss man auch mal ernst werden: Schiedsrichter macht heute einen richtig guten Job. Klar, die eine Elfmeter-Szene war diskussionswürdig, aber sonst? Alles vertretbar. Und das bei so vielen Hitzköpfen auf dem Platz. Da hätte das Spiel längst komplett eskalieren können, doch der Schiri hat die Jungs im Griff. Mit seiner ruhigen Art empfiehlt er sich trotz gehobenem Alter noch für höhere Aufgaben. Genau so eine souveräne Leitung sieht man auch in den höheren Klassen gern – Respekt dafür.
Elfmeter ?!
Elfmeterreif! Waldzells Nummer 7 wird im Strafraum ganz klar gefällt – so klar, dass selbst die Leute an der Bratwurstbude schon gepfiffen hätten. Nur einer nicht: der Schiedsrichter. Der sieht es komplett anders. Kein Strafstoß stattdessen geht’s in die Schlussphase
Der Linienrichter auf Zuschauer Seite
Man muss es einfach mal sagen: Der Linienrichter von Partenstein ist heute wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Statt konzentriert auf die Linie zu schauen, steht er lieber vor den Waldzell-Fans und diskutiert sich die Lunge aus dem Leib. Natürlich immer pro Partenstein – was sonst? Sinnlos wie ein Regenschirm im Hallenbad, denn die Waldzell-Anhänger haben eh ihre ganz eigene Wahrheit. So disqualifiziert man sich eindrucksvoll für jede Aufgabe, die mehr Anspruch hat als Fähnchen hoch und runter
Tor durch Kevin Klisch (23)
Ausgleich für Partenstein! Erst verteidigt Waro noch ordentlich, doch dann reicht ein einfacher Doppelpass und die Abwehr löst sich auf – wie sich das Salz im Nudelwasser. Am Ende ist es die 23 von Partenstein, die nach etlichen unglücklichen Aktionen endlich zur Stelle ist. Flach unten links rein, diesmal souverän – und zack, steht’s wieder pari.
Tor durch Ugur Sen (10)
Tor für Waro! Der „Waro-Messi“ wirbelt über rechts, legt quer, und Spielertrainer Ugo – die Nummer 10 – muss nur noch einschieben. Macht er natürlich eiskalt, als hätte er nie was anderes gemacht. Da sieht man eben: der hat mal höher gespielt. Bleibt cool vorm Tor, schiebt unten rein – so lässig wie ich meine Kommentare nach dem Spiel in die unterste Schublade. Im großen Trainerduell steht’s damit 1:0 für die Nummer 10 in Blau. Jetzt sind wir gespannt, was Tayfun noch aus dem Hut zaubert.
Hollywood live erleben
Was sich hier gerade entwickelt eher ein Impro-Theater auf dem Rasen als Fußball. Ein Zuschauer bringt’s auf den Punkt: „Für 3,50 Euro hab ich schon schlechtere Schauspieler gesehen.“ Da kann man echt nicht meckern. Vor allem Partenstein liefert gerade Oscar-reife Vorstellungen ab – nur leider im falschen Genre. Statt Actionfilm gibt’s hier Comedy vom Feinsten.
Gelbe Karte für Til Reinhart (3)
Wechsel in der A-Klasse mitzukriegen? Unmöglich. Da taucht plötzlich ein neuer Spieler auf dem Feld auf, und keiner weiß, wen er ersetzt hat. Egal, Hauptsache Elf gegen Elf. Dafür tritt die neue Nummer 3 von Partenstein gleich mal hinten rein – völlig ohne Chance auf den Ball, irgendwo mitten im Nirgendwo. Eines der unnötigsten Fouls, die man so sieht. Gelb ist da nur logisch. Das war ungefähr so sinnvoll wie mein Versuch, letzte Woche den kaputten Toaster mit mehrmaligem drauf hauen zu reparieren.
Gelbe Karte für Ugur Sen (10)
Gelb für den Trainer von der Waro. Irgendwann war’s dem Schiri einfach zu viel Diskussionsbedarf – der wollte heute Fußball pfeifen und keinen Debattierclub leiten. Der Coach hingegen hat wohl das Bedürfnis, jedes zweite Pfiffchen zu kommentieren. Vielleicht klappt das Gespräch nach dem Spiel besser – bei einem kühlen Bierchen sind ja schon ganz andere Konflikte gelöst worden. Und vielleicht kommen sie sich ja da noch ein wenig näher.
Sport und Gesangsverein Partenstein
Die zweite Hälfte startet deutlich entspannter als die erste. Vielleicht war der Pausentee heute eher in der Kamillen-Edition und hat die Beine etwas eingeschläfert. Auffällig nur: Bei Partenstein könnte man glatt meinen, hier sei auch der örtliche Gesangsverein am Werk. Da wird bei jedem Foul so laut geschrien und gebrüllt, dass man schon fast Stimmen hört, die bis zum Tenor reichen. Vielleicht gibt’s demnächst nicht nur Fußball auf dem Platz, sondern auch ein Konzert in der Mehrzweckhalle.
Anpfiff 2 Halbzeit
Anpfiff zur zweiten Hälfte Die Teams kommen zurück auf den Platz – bereit für die zweite Halbzeit der großen Knochen-Hinhalte-Meisterschaft von Roden. Hier geht’s nicht nur um Tore, hier geht’s ums nackte Überleben…könnte man zumindest meinen. Mal sehen, ob am Ende mehr Spieler mit Blessuren rausgehen als beim durchschnittlichen Wrestling-Abend. Wir freuen uns jedenfalls, was jetzt noch auf uns zukommt.
Beginn der zweiten Halbzeit
Die erste Hälfte
Halbzeit in Roden Wir gehen mit einem Unentschieden in die Pause – und ehrlich gesagt weiß noch keiner so richtig, wer sich hier heute durchsetzen wird. Beide Teams haben vorne ihre Chancen, hinten aber auch so viel Platz, dass ich auch mit einem Wohnwagen durchfahren könnte. Defensiv „nicht ganz sattelfest“ trifft’s wohl. Eines ist aber klar: in der zweiten Hälfte wird’s nochmal scheppern, dafür stehen Partenstein und Waro einfach mit ihrem Namen. Schiri bis jetzt top – ich fühl mich richtig gut. Jetzt heißt es: Halbzeitbier, durchschnaufen und Kräfte sammeln.
Halbzeit der Begegnung
Foul durch Mowluddin Amiri (11)
Unschöne Szene im Strafraum von Partenstein. Der flinke Waro-Flügelspieler will zum Abschluss kommen, kracht aber frontal mit seinem Gegenspieler zusammen – Schienbein gegen Schienbein. Das scheppert so sehr, als hätte jemand zwei Ikea-Regalbretter ohne Anleitung zusammengeschlagen. Genau für solche Momente hat man eigentlich Schienbeinschoner, aber im heutigen Fußball zählt halt mehr Beweglichkeit als Schutz. Keine böse Absicht, beide stehen wieder – kurz vor der Halbzeit trotzdem eine wilde Szene.
Gelbe Karte für Mirco Gensch (9)
An der Außenlinie knallt’s! Gensch – der Mann, der jede Diskussion mitnimmt wie andere Leute Payback-Punkte – gerät mit dem Partenstein-Trainer aneinander. Direkt vor den Fans, beste Comedy-Stage. Da fliegen Komplimente hin und her, als wären’s zwei Kandidaten bei Bauer sucht Frau: nur eben mit mehr Schweiß und weniger Romantik. Am Ende gibt’s Gelb für Gensch, Einwurf für Waro – und Emotionen satt. Ich sag’s euch: das hier riecht nach Eskalation. Und zwar nicht nach der schönen im Biergarten, sondern nach der, die Schiedsrichter mit roter Karte lösen müssen.
Torschuss durch Noah Väthjunker (95)
Pfostenschuss für Partenstein! Durchbruch über links, flache Hereingabe, der Keeper greift ins Leere wie ich letzte Woche beim Versuch,als ich aus dem Kasten daheim noch ein volles Bier nehmen wollte. Der Stürmer steht komplett allein vorm Tor – nichts, niemand, nur der Pfosten. Und genau der hält ihn auf. Unfassbar! Da musst du schon mit mehr Zielwasser kommen. So leer hab ich selten was gesehen, höchstens mein Bierglas nach der dritten Halbzeit.
Gelbe Karte für Johannes Müßig (5)
Unsportliche Szene gegen den Coach von Waro! Da greift einer richtig zu, und dass der Schiri hier nur Gelb zeigt, ist schon fast eine Frechheit. Wahrscheinlich wollte er die Milde des „zweiten Fouls“ walten lassen – bei mir gäb’s da rot, so wie bei Meinem Federweißer heute Abend. Aber So bleibt’s bei Gelb, aber unschön bleibt’s trotzdem.
Torschuss durch Mirco Gensch (9)
Wieder die Waro im Vorwärtsgang – Gensch zieht ab, aber jagt die Kugel straight über den Kasten. Das hat er sich wohl gestern bei Conteh aus Heidenheim abgeschaut. Bleibt nur die Frage: braucht er auch drei vergebene Chancen, bevor es rappelt im Karton? Wir sind gespannt.
Klassiker
Kuriose Szene in Roden! Waro mit der Offensivaktion über Gensch, der Abschluss sieht schon klar im Aus – Spieler, Zuschauer, sogar der Grillmeister waren sich einig: Ball weg. Nur einer nicht: der Schiedsrichter. Der lässt weiterlaufen, ganz nach dem Motto „solange die Kugel in Roden ist, ist sie im Spiel“. Und plötzlich taucht der WARO-Messi von der rechten Seite auf– hat das leere Tor vor Augen – und schafft es, den einzigen Patensteiner in Reichweite abzuschießen. Statt Tor also Eckball.
Kurzes durchschnaufen
Nach dem wilden Start beruhigt sich das Spiel jetzt etwas – die Anfangseuphorie ist raus, doch die Emotionen bleiben hoch. Man kennt’s: bei Partenstein gegen Waldzell wird nicht an Fouls gespart, und schon gar nicht an dummen Sprüchen in Richtung Gegenspieler. auf dem Platz 90 Minuten Kampf, daneben 90 Minuten Poesiealbum.
Tor durch Tim Amend (7)
1:1 in Roden! Durchbruch über rechts – der Kiesel rollt los und legt den Ball flach in die Mitte. Da steht Amend komplett blank, so frei wie sonst nur ein Spieler in FIFA, wenn der Controller vom Gegner ausgeht. Und was macht er? Genau: einschieben. Einfaches Tor, einfaches Spiel – A Klasse in Reinform. Mehr braucht man dazu nicht sagen.
Gensch mit dem Radschlag
Diesmal nicht nur mit dem Mund aktiv. Sondern auch mal artistisch. schön anzusehen
Tor durch Mirco Gensch (9)
1:0 für Partenstein! Uğur packt den Traumpass auf die linke Seite aus, Nummer 7 schaltet den VAR schon mal auf stumm – kein Abseits! Ein hoher Ball, die Abwehr schaut nur zu. Keeper kommt raus, wird aber eiskalt überlupft, und dann steht Gensch da, wo ein echter Neuner eben stehen muss. Nummer 9, der Waro-Knipser, schiebt ein – in bester Mario-Gomez-Einschiebermanier. Effektivität wie Elotrans nach dem saufen.
Trainer Duell
Trainer-Duell in Roden Heute erleben wir nicht nur ein Kreisliga-Spiel, sondern gleich ein echtes Türkei-Derby an der Seitenlinie: Uğur gegen Tayfun – Fenerbahçe gegen Beşiktaş im A-Klasse-Format. Das Beste daran: beide sind Spielertrainer und coachen nicht nur wild gestikulierend von außen, sondern grätschen sich zur Not auch selbst gegenseitig vom Platz.
Los geht’s
Vor dem Anpfiff in Roden 15,5 Grad, bewölkt, die Sonne blinzelt ab und zu durch – bestes Kreisliga-Wetter, irgendwo zwischen „Sommer in FIFA“ und „Sonntag auf dem Bolzplatz“. Die Zuschauer haben sich zahlreich eingefunden, die Stimmung ist jetzt schon besser als beim einem Spiel von RB Leipzig. Und da kommen die Teams: Partenstein und Waldzell stehen bereit. Der Schiedsrichter wirkt ungefähr so alt wie alle Spieler zusammen – genau so gehört sich das in der A-Klasse. Alles ist angerichtet, wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und hoffentlich vielen Highlight.
Anpfiff der Begegnung
Moin moin
Dieser Ticker dient rein der Unterhaltung und soll keine der Beteiligten beleidigen. Ich wünsche allen viel Spaß