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Regionalliga-Arbeitstagung in München

Letzte Aktualisierung: 25. Juni 2018

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Verbandsspielleiter Josef Janker zog ein positives Fazit zur Regionalliga-Saison 2017/18.

17 Tage vor dem Eröffnungsspiel zwischen dem VfB Eichstätt und dem FC Bayern München II am Donnerstag, 12. Juli, sind die 18 Klubvertreter der Regionalliga Bayern auf dem Bayern Campus in München zu ihrer Sommertagung zusammengekommen.

"Hinter uns liegt eine beeindruckende Saison", stellte Verbandsspielleiter Josef Janker angesichts der Zahlen zurecht fest: Mit durchschnittlich 1435 Zuschauern je Partie hat sich die Zahl im Vergleich zur Spielzeit 2016/17 fast verdoppelt, die Partie zwischen dem FC Augsburg II und Meister TSV 1860 München hatten 21.219 Besucher gesehen und damit eine neue Rekordmarke gesetzt. Und auch bundesweit hatte die bayerische Amateurspitzenliga reichlich Reichweite: 13 Partien wurden live im Free-TV bei SPORT1 und im Bayerischen Fernsehen übertragen, dazu neun weitere SPORT1-Livestreams sowie eine TV-Übertragung im regionalen Fernsehen.

Die Reihe der TV-Übertragungen aus der Regionalliga Bayern geht auch in der neuen Spielzeit weiter, zwei Termine in den Auftaktwochen sind bereits fix: SPORT1 zeigt das Eröffnungsspiel aus Eichstätt und überträgt die Partie zwischen dem SV Schalding-Heining und dem SV Wacker Burghausen am Sonntag, 29. Juli. "Es heißt so oft, dass die Regionalliga Bayern die sportlich schwächste sei", sagte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern zuständig, "aber auch heuer hat sich wieder der bayerische Vertreter in der Relegation zur 3. Liga durchgesetzt. Vor dem TSV 1860 München waren es hintereinander der SSV Jahn Regensburg, die Würzburger Kickers und auch die SpVgg Unterhaching, die es geschafft haben. Das alleine zeigt die sportliche Qualität unserer Liga."

"Das Gesamtpaket passt", meinte Faltenbacher, "und auch in der neuen Spielzeit wird sich das nicht ändern. Auch wenn sich mit den Löwen ein Zuschauermagnet in die 3. Liga verabschiedet hat, so bin ich mir sicher, dass es auch in der neuen Saison wieder sportlich attraktiv zugehen wird." Dass es für die Vereine eine Herausforderung gewesen war, die zuschauerträchtigen 1860-Partien über die Bühne zu bringen, betonten die beiden auch für 2018/2019 bestätigten Liga-Sprecher Christoph Heckl (FC Ingolstadt 04 II) und Markus Clemens (SV Schalding-Heining): "Aber unser Dank geht an den TSV 1860 München. Gemeinsam haben wir das geschafft. Vereine, Polizei und Verband haben zusammen ganze Arbeit im Vorfeld geleistet." Anfängliche Befürchtungen, so der erste Polizeihauptkommissar Johann Frank, haben sich nicht bestätigt: "Wir waren gut vorbereitet!"

Gemeinsam, das war klar, lassen sich die Interessen der Regionalliga Bayern vertreten, wenn es darum geht, der anstehenden Regionalliga-Reform einen Stempel aufzudrücken. "Wir müssen als Gemeinschaft noch enger zusammenrücken, um unseren Standpunkten weiter Nachdruck zu verleihen", unterstrich Heckl, Regionalliga-Bayern-Vertreter in der vom DFB ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe, die erstmals in Köln zusammengekommen war: "Es gleicht der Quadratur des Kreises, alle Vorgaben unter einen Hut zu bringen, um dem DFB-Bundestag 2019 einen Vorschlag zu unterbreiten. Aber es war und ist unser Miteinander, das uns auszeichnet und von anderen Ligen unterscheidet."

Inhaltlich sind die Standpunkte der bayerischen Regionalligisten ohnehin bereits seit langem klar. Erst beim BFV-Verbandstag Anfang Mai hatten die Vereinsvertreter die acht Punkte umfassende Wendelsteiner Vorlage vom September 2017 deutlich untermauert, gleichzeitig aber auch ihre klaren Vorstellungen im Falle einer Reduzierung von aktuell fünf auf vier Regionalligen zum Ausdruck gebracht.

Verbandsschiedsrichter-Obmann Walter Moritz brachte den Klubvertretern nochmals die wichtigsten Neuerungen im Schiedsrichterwesen nahe, Verbandsanwalt Fritz Reisinger sprach von Rückgängen bei den Platzverweisen und den zurückgehenden Vergehen: "Bei den 35 Platzverweisen mussten glücklicherweise keine Strafen über eine Dauer von vier Wochen hinaus ausgesprochen werden. Wir hoffen, dass dieser Trend auch in der neuen Saison anhält." 

 
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