Sven Zurawka (Trainer TSV Buchbach): "Wir sind eigentlich sehr gut ins Spiel gekommen und waren in der ersten halben Stunde deutlich überlegen. Unsere Überlegenheit hat aber nur zu einem Pfostenschuss und zwei Abschlüssen auf das Tor geführt. Ich glaube, wenn wir da in Führung gehen, gewinnen wir das Spiel zu 100 Prozent. Eltersdorf hatte in der ersten Halbzeit zwei, drei gefährliche Ecken. Wir wussten, dass sie bei Standards sehr gefährlich sind, weil sie eine sehr große Mannschaft haben. In der Pause haben wir ein, zwei Dinge angepasst. Dann geraten wir in der zweiten Halbzeit durch einen Doppelschlag innerhalb von vier Minuten 0:2 in Rückstand und können uns davon nicht mehr erholen. Bei den Toren ging es zweimal fast ohne große Gegenwehr. Beim 0:1 machen wir einen Fehler, der zum Tor führt. So etwas kann mal passieren. Aber bei einer Ecke die zweite Welle so schlecht zu verteidigen, das nervt mich schon. Das hätten wir verhindern können. Jetzt gehen wir mit einer Niederlage in Folge vom Platz, die in meinen Augen absolut nicht hätte sein müssen."
Bernd Eigner (Trainer SC Eltersdorf): "So ist Fußball. Nach drei Niederlagen in Folge hier etwas mitzunehmen, ist für uns unglaublich wichtig. Ich glaube, wir haben 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Da hatten wir in der einen oder anderen Situation ein wenig Glück, denn Buchbach hatte zwei, drei gefährliche Aktionen. Dann haben wir selbst Zeichen gesetzt, mit einer Doppelchance im Strafraum und einer gefährlichen Ecke. Damit haben wir uns zurückgemeldet, danach war das Spiel offen. Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser sind wir reingekommen. Wir waren aggressiv und haben in der zweiten Halbzeit mutiger nach vorne verteidigt. Dann haben wir mit einem Doppelschlag die Tore erzielt. Wir wussten aber, dass das Spiel noch nicht vorbei ist. Deshalb haben wir weiter konzentriert gearbeitet, geackert und gekämpft. Nur so können wir bestehen, da müssen wir wieder hinkommen. Das haben die Jungs geschafft. Es war eine unglaubliche Leistung."
Holger Seitz (Trainer SpVgg Unterhaching): "Wir haben einen guten Start in das Spiel hingelegt, hätten in dieser Phase ein Tor erzielen müssen. In der zweiten Halbzeit war Schweinfurt agiler. Dennoch muss ich meinem Tor ein Kompliment machen, dass wir in der Schlussphase das Tor und damit den Ausgleich erzwungen haben. Wenn das Spiel noch einige Minuten länger dauert, hätten wir wahrscheinlich noch gewonnen."
Jan Gernlein (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): "Durch den späten Gegentreffer fühlt sich das Unentschieden im ersten Moment fast wie eine Niederlage an. Unter dem Strich haben wir jedoch bei einem starken Gegner einen wichtigen Punkt mitgenommen. Das steht über allem. Meine Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen. Am Ende wurde der Druck von Haching immer größer, in der Szene vor dem 1:1 haben wir nicht gut verteidigt."
BFV/mspw