Holger Seitz (Trainer SpVgg Unterhaching): "Es war ein verdienter Erfolg für uns. Dennoch muss man schon sagen, dass wir am Anfang nicht so richtig ins Spiel gefunden haben. Im weiteren Verlauf haben wir dann aber die Lösungen vor der gegnerischen Kiste gesehen. Wir alle wissen, dass wir besser Fußball spielen können. Allerdings in Anbetracht der Tatsache, dass wir wieder eine Englische Woche haben, muss man auch Verständnis haben, dass wir nicht so die Klarheit hatten wie in den vorherigen Spielen."
Muriz Salemovic (Trainer TSV 1882 Landsberg): "Ich denke, wir sind gut in die Partie gekommen. In den ersten 15 bis 20 Minuten hatte ich ein gutes Gefühl. Wir waren griffig und gut in den Zweikämpfen. Da hatten wir auch selbst zwei oder drei gute Möglichkeiten. Aber: Wir zahlen aktuell brutal viel Lehrgeld. Die ersten beiden Gegentore kassieren wir nach einem Einwurf und einer schlecht getretenen Ecke. Danach kam auch noch das 0:3 durch einen individuellen Fehler. In Summe spielen wir mit einem jungen und unerfahrenen Team. Wir müssen schauen, dass wir diese Fehler dringend beheben."
Sven Zurawka (Trainer TSV Buchbach): "Wir haben völlig verdient verloren. Wir waren ganz einfach nach den vielen Spielen platt. Solche Spiele gibt es nun einmal. Diesmal waren wir vor allem defensiv sehr schwach."
Markus Feulner (Trainer FC Augsburg II): "Es war ein hochverdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir wussten, dass es schwierig werden würde, haben aber gut dagegengehalten. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt. Es war eine konzentrierte Leistung meines Teams."
Julian Kolbeck (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): "Glückwunsch an Memmingen. Wir wussten: Wenn der Gegner ein Tor schießt, dann wird es sehr schwer. Es war eine schwache erste Halbzeit von uns. Da hatten wir noch Glück, nicht schon zurückzuliegen. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem Rückstand alles versucht, aber keine Lösung gefunden. Es war ein verdienter Sieg, weil Memmingen einfach besser war."
Matthias Günes (Trainer FC Memmingen): "Wir haben zwei grundverschiedene Halbzeiten gesehen. Wir hatten vor der Pause sehr viel Energie. Obwohl wir viel hinterherlaufen mussten, waren wir sehr gefährlich und konnten da schon in Führung gehen. Zur Halbzeit steht es 0:0, wir erzielen dann mit der ersten Aktion in der zweiten Halbzeit das 1:0. Was danach kommt, war mehr Glück als Verstand. Wir haben zwar gefightet und gelitten, aber trotz großen Kampfes keine Mittel gefunden, um die vielen Positionswechsel und tiefen Läufe von Fürth zu verteidigen. Wir haben im Vergleich zu den letzten Wochen unfassbar viele Torszenen zugelassen. Wir brauchten einen überragenden Torwart und das notwenige Quäntchen Glück, um das Spiel zu gewinnen. Wir fahren sehr glücklich nach Hause und müssen schauen, dass wir die Köpfe und Beine frisch bekommen. Am Samstag wartet mit Nürnberg wieder eine ähnlich schwierige Aufgabe auf uns."
Jan Gernlein (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): "Wir hatten bis zur Gelb-Roten Karte für Lauris Bausenwein zwar noch kein Tor erzielt, aber die Kontrolle über das Spiel. Warum sollte sich ein Spieler hinlegen, ohne berührt worden zu sein, wenn er schon verwarnt ist?"
Niklas Reutelhuber (Trainer SpVgg Ansbach): "Es ärgert mich extrem, dass wir nach dem Platzverweis für den Gegner und unserer Führung am Ende noch 1:1 spielen. Das darf niemals passieren. Deshalb sind es zwei verlorene Punkte für uns."
Bernd Eigner (Trainer SC Eltersdorf): "Das Ergebnis ist sehr ärgerlich, denn wir waren mehr oder weniger schon auf der Ziellinie. Leider haben wir es nicht geschafft, das 2:1 über die Runden zu bringen. Wir haben in meinen Augen insgesamt ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir waren in der ersten Halbzeit - abgesehen von den ersten fünf bis zehn Minuten - sehr gut im Spiel drin und gehen 1:0 in Führung. Nach der Pause vergeben wird drei Riesenbretter, hätten schon früher auf 2:0 erhöhen müssen. Dann gelingt uns das zweite Tor, aber im Gegenzug kassieren wir den Anschlusstreffer. Wir haben ja schon in den letzten Wochen gesehen, dass in der Liga nichts unmöglich ist und dass es immer wieder ein paar verrückte Spiele gibt. Burghausen hat immer an sich geglaubt. Dennoch ist es ärgerlich, praktisch mit dem Abpfiff den Ausgleich zu kassieren. Da muss ich der Mannschaft den Vorwurf machen, dass wir nicht ordentlich verteidigt haben am zweiten Pfosten. Deshalb fühlt es sich jetzt wie eine Niederlage an. Nach ein, zwei Tagen werden wir aber wieder aufstehen. Was mich zuversichtlich stimmt, waren die Leistung und die Aggressivität, die wir gezeigt haben. Es waren zwei verlorene Punkte, aber es geht weiter."
Matthias Ostrzolek (Trainer SV Wacker Burghausen): "Ich muss sagen, dass wir nach dem Spielverlauf glücklich einen Punkt mitnehmen. Diesmal waren wir die Mannschaft, die am Ende gejubelt hat. Noch am Wochenende waren wir auf der anderen Seite, mussten ganz spät den Ausgleich hinnehmen. Grundsätzlich wussten wir, was uns hier erwartet. Aber wenn wir so verteidigen, dass man einfach nur den Ball hinter die Kette spielen muss, dann wird es einfach in jedem Spiel extrem schwierig für uns. Weil wir dadurch einfach viel zu viele Gegentore kassieren. So können wir einfach nicht verteidigen. Da will ich auch gar nicht über die Offensive sprechen. Dass wir Qualität besitzen, steht außer Frage. Aber wir stellen uns einfach viel zu naiv an. Das müssen wir schleunigst abstellen.
Markus Mattes (Trainer VfB Eichstätt): "Vilzing war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hat seine Chancen zur 2:0-Führung genutzt. Der Anschlusstreffer nach der Ecke kurz vor der Pause war für uns sehr wichtig. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser im Spiel und hatten zwei Riesenbretter, mit denen wir schon früher hätten ausgleichen können. Dann erzielen wir das 2:2 und sind wieder voll in der Partie. Dass wir anschließend aber noch das 2:3 kassieren, ist natürlich bitter. Die Mannschaft hat sich nach dem Rückstand zurückgekämpft, aber am Ende hat es leider nicht gereicht."
Wolfgang Beller (Trainer DJK Vilzing): "Wir sind gut ins Spiel gekommen und verdient 1:0 in Führung gegangen. Wir haben die erste Halbzeit über weite Strecken kontrolliert. Das 2:1 nach einer Ecke kurz vor der Pause hat es für uns wieder schwieriger gemacht. Nach dem Ausgleich durch einen guten Flachschuss hat meine Mannschaft aber weiter an sich geglaubt. Wir haben auf die offensivere Spielweise der Eichstätter reagiert und gut verteidigt. Umso mehr freut es mich, dass sich die Mannschaft für ihren großen Aufwand noch mit dem Sieg belohnt hat."
Alper Kayabunar (Trainer TSV 1860 München): "Es war ein harter Kampf. Wir sind sehr gut gestartet - mit klaren Ideen. Bis zur 35. Minute war das richtig gut, wir sind auch verdient in Führung gegangen. In den letzten Minuten vor der Pause haben wir keinen Druck mehr entwickelt und auch ein- oder zweimal Glück gehabt. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Dann bekommen wir erst die Gelb-Rote Karte gegen uns und dann den 1:1-Ausgleich. Nach dem 2:1 haben wir uns den Sieg verdient und alles wegverteidigt. Großen Respekt an die Mannschaft!"
Lukas Kling (Trainer SpVgg Bayreuth): "Glückwunsch zum Sieg an die Löwen! Wir hatten bis zum 0:1 keinen Zugriff. Danach kommen wir besser rein, hatten Chancen zum Ausgleich. Die zweite Halbzeit war richtig gut, wir haben zum Teil dominiert, machen den Ausgleich und kontrollieren das Spiel. Zwei dumme Fehler führen dann zum 2:1 für Sechzig. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft, wie wir hier aufgetreten sind."
BFV/mspw