Walid Khaled (Trainer FV Illertissen): "Aus meiner Sicht war Fürth in der Anfangsphase besser als wir. Gefühlt haben wir aus keiner Chance ein Tor gemacht. Allerdings waren wir im Spielverlauf dann sehr effektiv, auch in der zweiten Halbzeit. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die den Ball sehr gut bewegen kann. Im weiteren Verlauf haben wir unsere Umschaltmomente gut genutzt und gut verteidigt. Die Spielanteile lagen auf Fürther Seite, die auch einen besseren Fußball gespielt hat. Auf keinen Fall waren wir vier Tore besser als Fürth. Aber natürlich freuen wir uns über die vier Tore und dass wir zu Null gespielt haben."
Julian Kolbeck (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): "Am Ende des Spiels ist es schon schmerzhaft. Ich glaube nicht, dass das Spiel einem 0:4 würdig ist. Ich kann meiner jungen Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. Unsere Art und Weise des Spiels war sehr erfrischend und aktiv. Wir haben viel Energie aufs Feld gebracht. Aber wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die unglaublich effektiv war. Illertissen hat aus sehr wenig, sehr viel gemacht. Ich glaube sogar, dass - so wie wir Fußball gespielt haben - wir auch hätten etwas mitnehmen können. Aber jetzt gilt es: weitermachen, die junge Mannschaft aufrichten. Es war eine halbe A-Jugend auf dem Platz gestanden. Das war ein Lernprozess."
Alper Kayabunar (Trainer TSV 1860 München): "Ich glaube, wir haben in der ersten Halbzeit phasenweise sehr gut gespielt. Die Tore, die wir kassiert haben, waren allerdings zu einfach. Daran müssen wir arbeiten. Aber jetzt haben wir die drei Punkte, und darüber sind wir sehr glücklich."
Sven Zurawka (Trainer TSV Buchbach): "Es ist natürlich bitter, so ein Spiel am Ende noch zu verlieren. Ein 3:3 wäre aus meiner Sicht gerecht gewesen. Wir haben nach unserer 3:2-Führung die Chancen, das vierte Tor zu machen und das Spiel für uns zu entscheiden. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Wir machen das 4:2 nicht und lassen Sechzig damit im Spiel. Die Löwen kommen zurück und gewinnen durch zwei späte Tore noch mit 4:3. Das ist nach so einem Abend für uns sehr schwer zu verdauen."
BFV/mspw