Dritter Triumph in Serie: Die Gemeinnützige Werkstatt für angepasste Arbeit aus dem oberfränkischen Ahorn hat beim 44. landesweiten Turnier für Menschen mit Behinderung ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt und sich als Bayerischer Meister für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die vom 31. August bis 3. September 2026 in Duisburg ausgetragen wird. Gleichzeitig sicherte sich das Team einen Trainingstag mit BVS-Landestrainer Para Fußball ID Marc Stiegler, der das Turnier zur Talentsichtung genutzt hatte. Bereits im März 2026 hatte sich das Team der Wefa Ahorn zum dritten Mal in Serie den Titel beim Lebenshilfe Hallencup gesichert.
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) unterstützte das Turnier auch 2026 wieder mit Spielbällen und stellte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zur Verfügung. Dem Landesfinale vorausgegangen waren im Mai, Juni und Juli drei Vorrundenturniere in Ruhmannsfelden, Hammelburg und Ursberg. Beim Landesfinale auf dem Sportgelände des unterfränkischen 1. FC 1920 Sand am Main hatten jetzt zwölf Teams aus ganz Bayern in drei Leistungsklassen um die bayerischen Meistertitel 2026 gespielt.
„Das landesweite Turnier für Menschen mit Behinderung ist weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Es ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Fußball Menschen zusammenbringt, Gemeinschaft schafft und Inklusion mit Leben füllt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die Finalrunde jedes Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt, weil hier sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und gelebte Teilhabe auf einzigartige Weise zusammenkommen. Gleichzeitig verdient die Gemeinnützige Werkstatt für angepasste Arbeit Ahorn höchste Anerkennung: Drei Titelgewinne in Serie sind ein beeindruckender Beleg für die kontinuierlich starke Arbeit und die außergewöhnliche sportliche Qualität des Teams. Wir gratulieren herzlich zur Bayerischen Meisterschaft und wünschen für die Deutsche Meisterschaft in Duisburg viel Erfolg“, erklärte BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau, der das Turnier gemeinsam mit Lebenshilfe-Landesgeschäftsführer Jürgen Auer, Alexander Bergmann (stellvertretender Landrat Haßberge), Jörg Kümmel und Matthias Naumann (1. und der 2. Bürgermeister von Sand am Main) sowie Florian Zösch (Präsident des 1. FC 1920 Sand am Main) vor Ort verfolgte.
Unter dem Motto „Miteinander – Wir gestalten Teilhabe“ setzt sich der Lebenshilfe-Landesverband seit 1962 als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Heute hat der Verband mit Sitz in Erlangen mehr als 160 Mitgliedsorganisationen. Diese unterstützen, fördern und begleiten über 50.000 Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Die Lebenshilfe Bayern hat ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut – mit etwa 1000 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen: Interdisziplinäre Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen, Förderschulen und Heilpädagogische Tagesstätten, Elternberatung, Wohnangebote und Werkstätten, Offene Hilfen und Familienentlastende Dienste, Kultur- und Freizeittreffs sowie Tagesstruktur für ältere Menschen mit Behinderungen.