Euer Training beginnt zur gewohnten Zeit, doch nach der Zeitumstellung Ende Oktober ist es abends früher dunkel. Damit rückt die Flutlichtanlage wieder stärker in den Vereinsalltag. Wie gut ist die Sicht auf dem Platz? Wie lange bleibt das Licht eingeschaltet? Und was kostet der Betrieb?
Ein guter Anlass, das Thema Flutlicht auf die Tagesordnung zu setzen. Wer über eine LED-Umrüstung nachdenkt, braucht einen Überblick über die bestehende Anlage und darüber, wie sie tatsächlich genutzt wird.
Ein Blick auf die Stromrechnung liefert erste Anhaltspunkte. Entscheidend ist allerdings, welche Bereiche darüber abgerechnet werden. Je nach Zählerstruktur kann der Verbrauch des Flutlichts separat erfasst sein oder gemeinsam mit anderen Verbrauchern der Sportanlage erscheinen. Vorhandene Unterzähler können bei der Zuordnung helfen.
Lässt sich der Flutlichtverbrauch nicht direkt ablesen, ist zunächst eine rechnerische Abschätzung möglich: Leistungsaufnahme der gesamten Anlage in Kilowatt mal Betriebsstunden ergibt den Verbrauch in Kilowattstunden. Dabei muss auch der Verbrauch vorhandener Betriebsgeräte berücksichtigt sein. Bei unterschiedlichen Lichtstufen wird jeweils mit der zugehörigen Leistung und Laufzeit gerechnet.
Multipliziert ihr den Verbrauch mit eurem Preis pro Kilowattstunde, erhaltet ihr die verbrauchsabhängigen Stromkosten. Weitere Tarifbestandteile wie ein Grundpreis sind darin nicht enthalten. Haltet fest, welche Angaben gemessen und welche geschätzt sind.
Schaut gemeinsam mit den Trainern und Platzverantwortlichen auf die Nutzung: Wann wird eingeschaltet, wann endet die letzte Einheit und wer schaltet anschließend aus? Wird immer der ganze Platz genutzt? Gibt es bereits unterschiedliche Lichtprogramme?
Klare Zuständigkeiten helfen, unnötige Einschaltzeiten zu vermeiden. Ob sich einzelne Bereiche separat beleuchten oder passende Lichtstufen einstellen lassen, hängt von der vorhandenen Technik ab. Entscheidend bleibt, dass die Beleuchtung die Anforderungen der jeweiligen sportlichen Nutzung erfüllt.
Zum verantwortlichen Betrieb gehört außerdem der Blick über den Spielfeldrand: Wo wird Licht gebraucht, und wo fällt es auf angrenzende Grundstücke oder Flächen? Auch solche Beobachtungen gehören in die Planung.
Eine Anlage allein nach ihrem Stromverbrauch zu beurteilen, greift zu kurz. Fragt die Menschen, die regelmäßig auf dem Platz stehen: Wo wirkt die Beleuchtung ungleichmäßig? Wo blendet sie? Gibt es wiederkehrende Störungen oder Schwierigkeiten bei der Bedienung?
Diese Erfahrungen liefern wichtige Hinweise für ein Fachgespräch. Eine lichttechnische Bewertung ersetzen sie nicht. Bei einer möglichen Umrüstung werden die passende Beleuchtungsklasse, Lichtverteilung und Steuerung auf eure Nutzung abgestimmt.
Auch der technische Bestand gehört dazu: Ob Masten, Befestigungen und elektrische Infrastruktur weiter genutzt werden können, muss fachlich geprüft werden. Das beeinflusst den Umfang und die Kosten des Projekts.
Für die Entscheidung im Verein zählen Investition, laufende Stromkosten und Wartungsaufwand. Eine pauschale Einsparquote reicht dafür nicht aus.
Ein aussagekräftiger Vergleich setzt voraus, dass beide Anlagen die erforderliche Beleuchtung für eure Nutzung bereitstellen. Unterschiede bei Betriebsstunden und Lichtstufen müssen in der Berechnung erkennbar bleiben.
Auch mögliche Fördermittel gehören frühzeitig in die Planung. Welche Programme infrage kommen und welcher Eigenanteil bleibt, hängt von eurem Projekt und den jeweiligen Förderbedingungen ab.
Bringt die Verantwortlichen für Training, Sportstätte und Finanzen zusammen. Gehört der Platz der Kommune, sollte auch sie frühzeitig einbezogen werden.
Als Partner des BFV ist Lumosa Ansprechpartner für eure Fragen zur LED-Sportplatzbeleuchtung. Bei einem Vor-Ort-Termin besprecht ihr mit unseren Experten, wie ihr euren Platz nutzt, was euch an der bestehenden Beleuchtung auffällt und welche Rahmenbedingungen für eine LED-Umrüstung wichtig sind. Dafür müssen noch nicht alle technischen Angaben vorliegen.
Mach Flutlicht zum Thema in eurem Verein und vereinbare einen Termin bei euch vor Ort.