Der Bayerische Rundfunk (BR) schnürt am 12. Spieltag den nächsten Live-Doppelpack in der Regionalliga Bayern. Los geht es am Freitagabend um 19 Uhr mit dem Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem 1. FC Schweinfurt 05. Abrufbar ist die Übertragung auf BR24 Sport im Web, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek – und außerdem auch auf dem YouTube-Kanal des BR. Am Samstag folgt das Heimspielspiel des TSV 1860 München gegen die SpVgg Ansbach live im Free-TV (Anstoß 14 Uhr), außerdem gibt es vom Top-Spiel aus dem Stadion an der Grünwalder Straße auch einen Livestream.
Kommentiert werden beide Partien von Florian Eckl.
Die SpVgg Unterhaching ist unter dem neuen Trainer Holger Seitz weiterhin ungeschlagen, holte aus den letzten drei Begegnungen fünf Punkte. Zuletzt reichte es für die Münchner Vorstädter allerdings nur zu zwei Unentschieden. Nach dem 1:1 gegen den VfB Eichstätt sprang auch im Nachholspiel des 9. Spieltags gegen Spitzenreiter TSV Buchbach nur ein 2:2-Unentschieden heraus– trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung. Bei den Gästen aus Schweinfurt sieht die Bilanz wesentlich düsterer aus. In der Liga unterlagen die Unterfranken zuletzt viermal in Folge. Der letzte Punktgewinn datiert aus dem August. Damals gab es einen 5:2-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II). Allerdings tankten die Schnüdel zuletzt im Toto-Pokal-Wettbewerb neues Selbstvertrauen: Schweinfurt fügte dem TSV Buchbach im Viertelfinale die bislang einzige Niederlage der laufenden Saison zu und steht nach dem 7:4-Erfolg nach Elfmeterschießen als einer von bislang zwei Regionalligisten im Halbfinale.
Für den TSV 1860 München steht nach der erste Saisonniederlage gegen die SpVgg Ansbach Wiedergutmachung auf dem Programm. Am elften Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar beim SV Wacker Burghausen mit 1:3 (1:1) und fiel durch die erste Saisonniederlage von Rang drei auf sieben zurück. Die Gäste aus Mittelfranken dürften indes top motiviert und mit breiter Brust in die Landeshauptstadt reisen. Nach einem völlig missglückten Saisonstart mit sechs Niederlagen in Serie zeigt die Formkurve der SpVgg Ansbach mittlerweile steil nach oben. Das Team von Trainer Niklas Reutelhuber holte jeden seiner insgesamt zehn Zähler in den zurückliegenden vier Partien (drei Siege, eine Remis) und stellte mit dem 2:1-Auswärtserfolg beim Aufsteiger und direkten Konkurrenten TSV 1882 Landsberg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her.