Zum dritten Mal in Folge heißt der Bayerische Meister der Ü40-Senioren 1. FC Nürnberg. Die Clubberer bezwangen beim Landesfinale auf der Sportanlage des SV Eggmühl in Schierling nach einer starken Vorrunde im Finale den FC Fürstenfeldbruck 2:1 und spielt bei der Süddeutschen Meisterschaft am nächsten Wochenende in Altdorf bei Nürnberg um das Ticket für die Deutsche Meisterschaft in Berlin.
Dass die Mittelfranken am Ende erneut jubeln durften, hatten sie ihrer Abteilung „Attacke“ zu verdanken, die in den Vorrundenspielen zehnmal traf und auch ein bisschen dem Fußballgott. Denn im entscheidenden direkten Duell um den Gruppensieg gegen die Senioren des FC Bayern München gab es Strafstoß für die Münchner, die die Chance liegen ließen. Doch der Strafstoß musste wiederholt werden und auch der zweite Versuch landete nicht im Tor. So blieb es beim 0:0 und die Nürnberger zogen aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Finale gegen den FC Fürstenfeldbruck ein (2x 20 Minuten), der sich ebenfalls mit zwei Siegen und einem Remis sein Finalticket sicherte.
„Am Anfang der Saison war es noch fraglich, ob wir eine Mannschaft stellen können, aber unsere Next Generation Truppe, die den Allstars nachfolgt, hat sich gebildet und als Team geformt. Heute bei der Bayerischen Meisterschaft haben wir mit dem Titelgewinn einen super Abschluss in der Saison gemacht. Viel Glück und Kampf einerseits, aber letztendlich auch unser Einsatz haben uns zum Sieg geführt. Nächste Woche bei der Süddeutschen wollen wir da anknüpfen. Unser Ziel ist es, nochmals in Berlin erfolgreich zu sein“, sagte Nürnberg Kapitän Chhunly Pagenburg nach dem Sieg.
Ursprünglich hätte der Bayerische Ü40-Seniorenmiester längst gekürt sein sollen, doch das außergewöhnliche Hitzewochenende und die dadurch nötig gewordenen Spielabsagen des Bayerischen Fußball-Verbandes betrafen auch das Landesfinale.
„Im zweiten Anlauf hat es geklappt: nach der hitzebedingten Absage wollten alle acht Mannschaften an dieser Meisterschaft teilnehmen. Großer Einsatz aller Teams, spannende Spiele und letztendlich die Portion Glück haben den Club zuerst gegen Bayern, dann gegen Fürstenfeldbruck zum Titel geführt. Großes Lob geht auch an unseren Ausrichter: Zweimal eine Meisterschaft in kurzer Zeit zu planen ist Beleg für die tolle Leistung des SV Eggmühl. Wieder ein tolles Turnier im Bezirk Niederbayern“, sagte Martin Steiniger vom Verbands-Spielausschuss und zog ein überaus positives Fazit.