Das Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft“ (FsZ) zeichnet auch 2026 wieder fünf Vereine aus, die mit innovativen Projekten Verantwortung übernehmen und den Fußball als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chancengerechtigkeit sowie Umwelt- und Naturschutz nutzen. Der Zukunftspreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 20. September 2026 online möglich. Die Preisverleihung findet am 24. November 2026 am DFB-Campus in Frankfurt am Main statt.
Gesucht werden erfolgreiche Vereinsinitiativen aus ganz Deutschland, die mit kreativen Ansätzen soziale, ökologische und zukunftsorientierte Themen voranbringen. Ob Teilhabe, Begegnung oder Bildung – ausgezeichnet werden Projekte, die zeigen, wie viel gesellschaftliche Wirkung im ehrenamtlichen Engagement der Vereine steckt.
Die fünf überzeugendsten Bewerbungen werden von einer Jury aus dem Netzwerk von „Fußball stiftet Zukunft“ ausgewählt. Im Fokus stehen die Zukunftsorientierung der Projekte, die Qualität der Umsetzung sowie ihre nachhaltige Wirkung. Zur Jury gehören unter anderem die Welt- und Europameisterin Renate Lingor, die ehemalige Bundesligaspielerin Carmen Höfflin sowie der frühere Bundesliga-Stürmer Roy Präger.
„Unsere Vereine leisten Tag für Tag Unglaubliches – weit über den Fußball hinaus. Sie schaffen Begegnungen, vermitteln Werte, fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt und übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen und ihr Umfeld. Der Zukunftspreis macht dieses ehrenamtliche Engagement sichtbar und würdigt Projekte, die beispielhaft zeigen, wie der Fußball positive Veränderungen anstoßen kann. Ich würde mich freuen, wenn sich viele bayerische Vereine mit ihren Ideen bewerben“, erklärt BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau.
Zu den Preisträgern des vergangenen Jahres zählte auch Türk Spor Rosenheim (im Bild) mit seinem Projekt „DenkAnstoß – Wer(t) kickt mit“. Nach schwierigen Jahren und einem Neustart entwickelte der Verein einen klaren Wertekompass für sein Miteinander. Demokratische Strukturen, ein respektvoller Umgang, klare Verantwortlichkeiten sowie der aktive Einsatz gegen Rassismus stehen dabei im Mittelpunkt.
Mit Unterstützung der externen Experten Tayfun Samli und Lukas Bauser schuf der Klub ein Konzept, das weit über den Fußball hinauswirkt. Als eines von drei Best-Practice-Beispielen stellte Türk Spor Rosenheim sein Projekt im vergangenen Jahr zudem auf dem ersten Integrationskongress des Bayerischen Fußball-Verbandes auf dem adidas-Campus in Herzogenaurach vor.
Bewerbungen für den Zukunftspreis 2026 sind ab sofort bis zum 20. September 2026 über das Onlineportal von „Fußball stiftet Zukunft“ möglich.