Der Stiftungsrat der Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) für die Amtsperiode 2026 bis 2030 ist komplett. Das BFV-Präsidium hat jetzt Dr. Fabian Mehring (Bayerischer Staatsminister für Digitales, Freie Wähler), Max Deisenhofer (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Elke Denk (Vorständin Team Bananenflanke Landshut) und Georg Hanslmeier (1. Abteilungsvorstand Fußball TSV Buchbach) berufen. Sie komplettieren den insgesamt 15-köpfigen Stiftungsrat.
Ausgeschieden waren Helmut Hack (ehemaliger Präsident der SpVgg Greuther Fürth), Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der vbw), Dr. Guillaume Maisondieu (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom Services Europe) sowie Tina Winklmann (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), denen die BFV-Sozialstiftung für deren Engagement und die Unterstützung in den vergangenen Jahren dankt.
Der Stiftungsrat begleitet und kontrolliert die Arbeit der BFV-Sozialstiftung und bringt dabei unterschiedliche Perspektiven aus Sport, Politik und Gesellschaft zusammen. Vorsitzender des Gremiums ist BFV-Präsident Christoph Kern.
„Die BFV-Sozialstiftung lebt davon, dass Menschen aus unterschiedlichen Bereichen ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Mit den neuen Mitgliedern gewinnen wir wertvolle Impulse aus dem Vereinsfußball ebenso wie aus Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig gilt unser Dank den ausgeschiedenen Stiftungsratsmitgliedern für ihr Wirken und ihre Unterstützung“, sagt Christoph Kern.
Seit 2012 unterstützt die BFV-Sozialstiftung unverschuldet in Not geratene Mitglieder der bayerischen Fußballfamilie sowie soziale Projekte.
Die 2012 gegründete BFV-Sozialstiftung unterstützt Menschen aus der bayerischen Fußballfamilie, die unverschuldet in Not geraten sind, und fördert soziale Fußballprojekte. So ermöglicht die Stiftung z.B. jährlich 100 Kindern aus wirtschaftlich oder sozial benachteiligten Familien die kostenlose Teilnahme an einem BFV-Feriencamp oder einer Ferien-Fußballschule und springt ein, wenn Menschen aus der bayerischen Fußballfamilie aufgrund von Schicksalsschlägen finanziell unter Druck geraten. So wurden in der Vergangenheit immer wieder auch behindertengerechte Umbauten finanziert oder Familien nach überraschenden Todesfällen in deren Ausnahmesituationen unterstützt. Entsprechende Hilfe kann jederzeit online oder per Mail bei der BFV-Sozialstiftung beantragt werden.
Die Sozialstiftung unterstützt zudem die Bayerische Kinderfußball-Allianz, sprang den bayerischen Fußballvereinen in Hochwasser-Katastrophen zur Seite (zuletzt 2024) und ist Teil des Bündnisses „Fußball stiftet Zukunft“.
Geleitet wird die BFV-Sozialstiftung von einem dreiköpfigen Vorstand, an dessen Spitze seit Mai 2026 der ehemalige Weltschiedsrichter Dr. Felix Brych steht. Komplettiert wird dieser von BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher und dem ehemaligen BFV-Vizepräsidenten Reinhold Baier, die dem Vorstand bereits seit Gründung der Stiftung angehören.
Finanziert wird die BFV-Sozialstiftung durch Spenden und den „Sozialeuro“, der zusätzlich zum regulären Eintrittspreis bei allen entscheidungs- und Relegationsspielen sowie ab der BFV-Hauptrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb erhoben wird. Auf diese Weise trägt die Amateurfußballbasis nicht nur zu einer soliden und planbaren Finanzierung der Hilfsleistungen der BFV-Sozialstiftung bei, sondern bekräftigt auch das Solidarprinzip in der bayerischen Fußballfamilie.