In der professionellen Talentförderung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) bleibt es in der Saison 2026/27 bei den aktuellen bayernweit 16 BFV-Nachwuchsleistungszentren. Das hat das für die Evaluierung zuständige BFV-Kernleitungsteam mit BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau an der Spitze entschieden.
"Wir schauen uns regelmäßig die Arbeit in unseren BFV-Nachwuchsleistungszentren an und stehen für eine optimale und flächendeckende Förderung unserer bayerischen Talente auch im engen Austausch mit den Verantwortlichen an unseren NLZ-Standorten. Dort, wo wir Verbesserungspotenziale sehen, erarbeiten wir mit den zuständigen Vereinen gemeinsame Lösungen und drehen an den entsprechenden Stellschrauben. In diesem Jahr sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir – anders als im Vorjahr – für die neue Saison keine Änderung an der Struktur mit unseren 16 BFV-NLZs vornehmen", sagt Jürgen Pfau zur aktuellen Entscheidung des Kernleitungsteams, dem neben Pfau auch Verbands-Jugendleiter Joachim Fuchs sowie drei weitere Mitglieder des Verbands-Jugendausschusses (VJA), ein Mitglied des Verbands-Frauen und Mädchenausschusses, BFV-Hauptabteilungsleiter Sport Daniel Kirchner mit zwei weiteren BFV-Mitarbeitern der BFV-Jugendabteilung, zwei Verbandstrainer sowie die vier bayerischen Stützpunktkoordinatoren angehören.
Die BFV-NLZs sind das Bindeglied zwischen den bayernweit insgesamt 63 DFB-Stützpunkten, in denen die talentiertesten Spielerinnen und Spieler ab der U12 und bis zur U15 wohnortnah neben ihrem Training im Heimatverein einmal wöchentlich professionell trainiert sowie gefördert werden, und den Nachwuchsleistungszentren der bayerischen Lizenzvereine (BuLi-NLZ). In den regionalen BFV-NLZs trainieren die Top-Talente bis einschließlich zur U17 und können so ebenfalls möglichst lange im gewohnten sozialen Umfeld auf Top-Niveau trainieren und spielen.