Gelungene Standortbestimmung für die neue Bayernauswahl: Die U14-Juniorinnen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) haben im Rahmen eines Gemeinschaftslehrgangs mit der Auswahl des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) an der Sportschule Ruit wichtige Wettkampfpraxis gesammelt. Die von Verbandstrainer Lars Schulz und Co-Trainerin Ricarda Kießling betreute Auswahl blieb in beiden Vergleichen ohne Gegentor, feierte zunächst einen 2:0-Erfolg und trennte sich anschließend torlos vom württembergischen Nachwuchs.
Für den positiven Auftakt sorgte vor allem Miriam Bauer vom ASV Cham, die beim 2:0-Erfolg beide Treffer erzielte und der BFV-Auswahl damit den verdienten Sieg sicherte. Im zweiten Vergleich begegneten sich beide Teams anschließend auf Augenhöhe, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 0:0 stand.
Für das Trainerteam standen dabei weniger die Ergebnisse als vielmehr die weitere Entwicklung der neu formierten Mannschaft im Vordergrund. Nach dem Lehrgang zog Verbandstrainer Lars Schulz deshalb ein positives Fazit: „Für uns war das eine sehr gute Standortbestimmung. Es war erst die zweite Maßnahme mit diesem neu zusammengestellten Kader. Die Spielerinnen haben unsere Spielphilosophie bereits gut umgesetzt, gleichzeitig hat man aber auch gesehen, dass viele Abläufe noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind. Daran werden wir weiterarbeiten. Die beiden Spiele waren für uns sehr wichtig, um zu erkennen, welche individuellen Stärken die Spielerinnen mitbringen und welches Potenzial in der Mannschaft steckt.“
Bereits im November trifft sich die BFV-U14-Juniorinnen-Auswahl zum nächsten Lehrgang. Höhepunkt der Maßnahme wird ein Härtetest gegen die U15-Juniorinnen von RB Leipzig sein. Damit wartet auf die Talente aus Bayern die nächste Gelegenheit, weitere Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln und den eingeschlagenen Entwicklungsweg fortzusetzen.