Traunstein/Weibhausen. In aller Munde ist noch das U19-Bundesliga-Finale im Mai 2026 zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Köln, dass vom Ruperti-Schiedsrichter-Trio Alexander und Dominik Petzke, sowie Benedict Oshowski geleitet wurde. Nun fand turnusgemäß für die Fußball-Schiedsrichter der Gruppe Ruperti im ersten Pflichtlehrabend nach der Sommerpause im Gasthaus „Alpenblick“ in Weibhausen die Qualifikationsergebnisse. Dabei gab es für Maxi Baumgartner (SC Vachendorf) mit dem Aufstieg in die Bezirksliga ein höchsterfreuliches Ergebnis.
„Er setzt seit Jahren den Fokus auf das Pfeifen“, sagte Gruppenobmann Hans Wichtlhuber bei der Verkündung. Mit ihm leiten auch Johannes Oberrader (DJK Nußdorf), Benedict Oshowski (TSV Berchtesgaden) und Patrick Schönherr (WSC Bayerisch Gmain) die Spiele in dieser Liga. Oshowski und Michael Hagl (TSV Bergen) wurden zudem als Assistenten für die Bayernliga nominiert.
Mit Johannes Fuchs, Tobias Miess und Matthias Schwindl haben drei Unparteiische den Aufstieg in die Kreisliga geschafft, sie stehen in den Spielen unter Beobachtung. Dieser Liste gehören auch Feli Braun, Johannes Fuchs, Lukas Geiger, Andreas Lackner, Janik Rieß, Lukas Windfellner und Elisabeth Wagner. In der höchsten Liga des Kreises pfeifen auch Stefan Gerber Stefan, Daniel Haas, Patrick Haßlberger, Markus Heuschneider, Christopher Robin Laufke, Christian Scholz, Maxi Stöhr und Maxi Wagner. Sie werden in ihren Spielleitungen nicht beobachtet. Damit wurden die Qualifikationen für die kommende Saison 2026/27 abgeschlossen.
Mit Samuel Schrag schaffte auch Ruperti Eigengewächs den Aufstieg in die Fußball-Landesliga, aktuell ist er aber in der SRG Bayreuth tätig. „Ich hoffe, dass er bald zur uns zurückkehrt“, berichtet Wichtlhuber.
Der Lehraband hatte auch einen zweiten Teil, Lehwart Michael Hagl präsentierte die neuen Regeln, die nun seit dem 1. Juli gelten. Neben der Abschaffung der der Zeitstrafe vom Herren-, Damen- und kompletten Jugendbereich wurde auch der §34, der Einsatz der Spieler in verschiedenen Mannschaften geändert. Hierzu sind aber die Mannschaften selbst verantwortlich. Hagl brachte die neuen Regeln mit der offiziellen DFB-Präsentation näher, sie ist umfangreich und ab sofort umzusetzen. „Es soll das Spiel schneller machen“, betont Hagl. Einwürfe, Abstößen und Auswechslungen sind davon betroffen. Bei Behandlungen muss künftig der Spieler bis zum Wiedereintritt eine Minute warten.
Für die Gesellschaft wird in der auch etwas getan, vor kurzem fand auf dem Sportgelände der DJK Nußdorf das Sommerfest statt, hier wurde beim gemütlichen Beisammensein unter anderem gegrillt.
Text: Thomas Donhauser