Maximilian Hofmann von der (SG) SpVgg Hambach 2 bekam für sportliches Verhalten die Urkunde und das Handtuch der DFB- und BFV-Aktion „Fair ist mehr“ überreicht. Hofmann hatte sich nach unübersichtlicher Situation dafür eingesetzt, dass sein Gegenspieler keine Rote Karte bekam. Im Raum hatte eine mögliche Tätlichkeit gestanden.
Die Hambacher Zweite spielt mit ihrer (SG) gemeinsam mit Rannungen-Pfändhausen-Holzhausen 3 und Dittelbrunn 2. Im B-Klassen-Spiel gegen den TSV Waigolshausen 2 gab es leider Aufregung, wobei Schiedsrichter Jordi Albrecht einen Schlag in das Gesicht von Maximilian Hofmann wahrnahm. Allerdings gab Hofmann an, dass der Stoß aus dem Tumult heraus nicht so schlimm gewesen sei und nur gegen seine Brust (anstatt Gesicht) gerichtet gewesen wäre. Aufgrund dieser Aussage wandelte der Unparteiische die persönliche Strafe in eine Gelbe Karte um und es ging mit elf gegen elf Spielern weiter. Waigolshausen 2 kam dann auch noch zum Anschlusstor, doch die Punkte blieben bei der Heimelf. Der Endstand lautete 3:2.
Nach Abpfiff vermerkte der Referee nicht nur die Treffer im Spielbericht, sondern ging auch auf die Situation rund um den möglichen Platzverweis ein. Die Aussage Hofmanns empfand der Schiedsrichter als wertvolle Unterstützung. Er schlug Hofmann für die Aktion „Fair ist mehr“ vor, wo man die Geste gern aufgriff.
Deshalb nutzte BFV-Gruppen-Spielleiter Ludwig Kuhn die Auswärtspartie der (SG) Hambach 2 bei der SG Eschenbachtal Schleerieth 2, um Maximilian Hofmann auszuzeichnen. Er überreichte dem Hambacher "Urgestein" (seit 2005 durchgehend im Verein) ein Dankesschreiben im Namen von BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau, die Fair Play-Urkunde und das „Fair ist mehr“-Handtuch von adidas.
Ludwig Kuhn fasste die sportliche Geste folgendermaßen zusammen: „Maximilian Hofmann hat den Schiedsrichter bei einer unübersichtlichen Situation wertvoll unterstützt. Er hat den Fair Play-Gedanken in den Mittelpunkt gestellt und mit seiner Mannschaft auf den Vorteil einer Überzahl verzichtet. Ein solches Miteinander der Beteiligten wünschen wir uns!“
Zur Aktion "Fair ist mehr"
Mit der Aktion „Fair ist mehr“ würdigen der BFV und der DFB sportliches Verhalten. Die Unparteiischen tragen besondere Gesten im elektronischen Spielbericht (ESB) ein. Darüber hinaus können aber auch alle anderen Beteiligten vorbildliche Aktionen melden (per E-Mail an: fair-play@bfv.de).
Die fairen Sportlerinnen und Sportler erhalten ein hochwertiges „Fair ist mehr“-Handtuch, ein persönliches Dankesschreiben von BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau sowie eine Urkunde. Jeden Monat wird zudem eine Geste des Monats ausgewählt und zusätzlich ausgezeichnet. Am Spieljahresende wird die stärkste Aktion für die Fair Play-Medaille des DFB nominiert. In der Saison 2025/26 würdigte der BFV insgesamt 195 Fairplay-Aktionen.
Auf dem Foto oben ist Maximilian Hofmann links mit Urkunde neben BFV-Gruppen-Spielleiter Ludwig Kuhn zu sehen.