Obmann Thomas Gebele begrüßte in der Juli-Sitzung die Referenten KV/KSL Albert Kellner und Lehrwart Lukas Schwendner im mit 102 Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen gut besetzten Sportheim des SV Inter Bergsteig Amberg. Zunächst gab Gebele einen Rückblick auf die Zeit von der Mai-Sitzung bis dato. Regionalliga-Referee Thomas Ehrnsperger besprach im Mai Regelfragen zur Vorbereitung. Der erfreulichen Qualifikation mit vielen Aufsteigern folgten die verschiedenen Lehrgänge auf Bezirks- und Verbandsebene (Regional-, Bayern- und Landesliga) sowie beim DFB für die U17-Junioren. Walter Schimpke wurde für seine jahrelange Tätigkeit als Lehrwart vom BSA beim Lehrgang mit einem Geschenk geehrt. Der von der Gruppe organisierte Kreisliga-Lehrgang beim ASV Haselmühl fand bei 33 Grad Celsius statt. Sowohl der Lauf- als auch der Regeltest verliefen positiv. Viele neue, junge Gesichter mischten sich unter die „alten Hasen“, darunter auch zwei Gäste aus der Gruppe Regensburg (siehe vorherigen Eintrag). Bei den Herren-Spielgruppentagungen erläuterte der Obmann die Regeländerungen. Das Angebot an die Vereine, einen Referenten einzuladen, um die neuen Regeln zu erklären, wurde vereinzelt angenommen. Es folgte KV/KSL Albert Kellner mit den Änderungen der Satzung, wie zum Beispiel § 14 Nichtspielfähigkeit bei Krankheit, § 29 viermaliges Nichtantreten, § 58 Mitteilungspflicht bei Kunstrasen, § 60 Erreichbarkeit des Ordnungsdienstes sowie § 34 zur Regelung von U23-Spielern in unteren Mannschaften. U23-Spieler dürfen am 30.06. eines Spieljahres das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Unter großem Applaus dankte Gebele dem Gastreferenten für seinen interessanten Vortrag. Die Zusammenfassung der Regeländerungen übernahm Lehrwart Lukas Schwendner (Regionalliga- und U19-Junioren-Bundesliga-Schiedsrichter). Mithilfe der DFB-PowerPoint-Präsentation erläuterte er die Abschaffung der Zeitstrafe, das 10-Sekunden-Limit bei Auswechslungen, die Schmuckregelung, die 1-Minuten-Regelung bei Verletzungen, den Vorteil bei fehlerhafter Spielfortsetzung, die Strafreduzierung nach Torerfolg aus einem Vorteil sowie das 5-Sekunden-Limit bei Einwürfen und Abstößen. Anhand von Beschreibungen der Abläufe und Videoszenen gelang es Lukas, die Änderungen anschaulich zu vermitteln, sodass nur wenige Nachfragen gestellt wurden. Hierfür erhielt der Lehrwart lang anhaltenden Beifall. Über die Geschäftsstelle ließ Obmann Thomas Gebele einige Folien kopieren, um diese als Papiervorlage zum Nachlesen mitzugeben beziehungsweise für die Sporttasche bereitzustellen. Unter dem Punkt Sonstiges wurde noch erwähnt, dass der Schiedsrichterausweis sowohl digital als auch in Scheckkartenform um drei Monate verlängert wurde. Am Lauf- und Regeltest für die neue Saison 2026/27 nahmen 43 Schiedsrichter unter 55 Jahren teil. Ab 55 Jahren besteht hierfür eine Befreiung, sodass eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Schiedsrichtern vorhanden ist. Für den August-Lehrabend am 3. August ist zuvor ein Spiel „Jung gegen Alt“ geplant. Mit dem Dank an die beiden Referenten sowie an die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beendete Obmann Thomas Gebele den lehrreichen Abend mit dem traditionellen Sportgruß und wünschte allen „Gut Pfiff“ für die neue Saison 2026/27.