A-Klasse Allgäu 2: FC 98 Auerbach/Stetten – SV Salamander Türkheim, 8:1 (6:1), Stetten
FC 98 Auerbach/Stetten hat die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und SV Salamander Türkheim das Fell über die Ohren gezogen: Am Ende hieß es 8:1 für FC 98 Auerbach/Stetten. FC 98 Auerbach/Stetten war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Der Spitzenreiter erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 36 Zuschauern durch Christoph Frick bereits nach drei Minuten in Führung. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Florian Hannes schnürte einen Doppelpack (5./20.), sodass der Gastgeber fortan mit 3:0 führte. Für den nächsten Erfolgsmoment des Teams von Trainer Marcus Zwerger sorgte Linus-Fynn Hanns (26.), ehe Frick das 5:0 markierte (36.). Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte SV Salamander Türkheim das 1:5 (40.). Kurz vor der Pause traf Oliver Bittner für FC 98 Auerbach/Stetten (51.). In der ersten Hälfte wurde SV Salamander Türkheim nach Strich und Faden auseinandergenommen, was zur Pause in einen desolaten Rückstand mündete. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Marcus Zwerger, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Jürgen Wilczek und Raphael Salger kamen für Patrick Meyer und Daniel Frei ins Spiel (59.). Für das 7:1 und 8:1 war Frick verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (78./79.). Nach abgeklärter Leistung blickte FC 98 Auerbach/Stetten auf einen klaren Heimerfolg über SV Salamander Türkheim.
Die errungenen drei Zähler gingen für FC 98 Auerbach/Stetten einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Die Offensive von FC 98 Auerbach/Stetten in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV Salamander Türkheim war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 24-mal schlugen die Angreifer von FC 98 Auerbach/Stetten in dieser Spielzeit zu. Nur einmal gab sich FC 98 Auerbach/Stetten bisher geschlagen.
In der Defensivabteilung von SV Salamander Türkheim knirscht es gewaltig, weshalb die Mannschaft von Coach Nicholas Wenninger weiter im Schlamassel steckt. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von SV Salamander Türkheim liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 25 Gegentreffer fing. Mit nun schon vier Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten von SV Salamander Türkheim alles andere als positiv.
Am nächsten Sonntag reist FC 98 Auerbach/Stetten zu (SG) SV Breitenbrunn/FC Loppenhausen, zeitgleich empfängt SV Salamander Türkheim SG Amberg-Wiedergeltingen 2.