Landesliga Südwest: VfR Neuburg/Donau – TSV 1860 Weißenburg, 4:0 (1:0), Neuburg a.d.Donau
Der VfR Neuburg/Donau befindet sich nach dem klaren 4:0-Sieg beim Kellerduell gegen den TSV 1860 Weißenburg im Auftrieb. Die Beobachter waren sich einig, dass der TSV 1860 Weißenburg als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte.
Das 1:0 des VfR Neuburg/Donau stellte Leon Beran sicher (25.). Der TSV 1860 Weißenburg war gewillt auszugleichen. Bis zum Seitenwechsel sprang jedoch nichts Zählbares mehr heraus. Die Fans des VfR Neuburg/Donau unter den 145 Zuschauern durften sich über den Treffer von Beran aus der 52. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. In der 62. Minute änderte Moritz Bartoschek das Personal und brachte Marijan Maricic und Robert Hößl mit einem Doppelwechsel für Fatlind Talla und Frederic Wytopil auf den Platz. Christoph Jäger wollte den TSV 1860 Weißenburg zu einem Ruck bewegen und so sollten Daniel Riess und Rayan Bounouhi eingewechselt für Mahfouz Moumouni und Alper Kayis neue Impulse setzen (65.). Für das 3:0 des VfR Neuburg/Donau sorgte Nikolai Krzyzanowski, der in Minute 74 zur Stelle war. Gleich drei Wechsel nahm der TSV 1860 Weißenburg in der 77. Minute vor. Marcel Graf, Rainier Mckinzy II und Merdan Tolu verließen das Feld für Jan-Mirko Loy, Alija Hodja und Adnan Latic. Philippe Bauer stellte schließlich in der 84. Minute den 4:0-Sieg für den VfR Neuburg/Donau sicher. Schiedsrichter Matthias Schubert beendete das Spiel und der Gast steckt weiter in der Krise. Im Kellerduell gegen den VfR Neuburg/Donau kam man unter die Räder.
Der VfR Neuburg/Donau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Das Heimteam besetzt mit 15 Punkten einen direkten Abstiegsplatz. Der VfR Neuburg/Donau bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, drei Unentschieden und sechs Pleiten. Der VfR Neuburg/Donau ist seit drei Spielen unbezwungen.
Mit 43 Gegentreffern hat der TSV 1860 Weißenburg schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Das heißt, der Tabellenletzte musste durchschnittlich 3,31 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die deutliche Niederlage verschärft die Situation des TSV 1860 Weißenburg immens. Dem TSV 1860 Weißenburg muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Landesliga Südwest markierte weniger Treffer als der TSV 1860 Weißenburg.
Der VfR Neuburg/Donau tritt am kommenden Samstag bei TSV Dachau 1865 an, der TSV 1860 Weißenburg empfängt am selben Tag FC Memmingen 2.