AK 08 Deggendorf: TSV Natternberg – SpVgg GW Deggendorf 2, 6:4 (3:1), Deggendorf
Durch ein 6:4 holte sich TSV Natternberg zu Hause drei Punkte. Der Gast SpVgg GW Deggendorf 2 hatte das Nachsehen. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TSV Natternberg heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Botond Vörös mit seinem Treffer vor 60 Zuschauern für die Führung von TSV Natternberg (4.). Bereits in der zwölften Minute erhöhte Tobias Schmid den Vorsprung der Elf von Markus Renner. In der 30. Minute erzielte Ibrahim Zouabi das 1:2 für SpVgg GW Deggendorf 2. In der 33. Minute brachte Julian Kerschl das Netz für TSV Natternberg zum Zappeln. Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. TSV Natternberg konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Heimteam. Aaron Brümmer ersetzte Lukas Esterbauer, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Für den nächsten Erfolgsmoment von TSV Natternberg sorgte Emirhan Özkan (55.), ehe Brümmer das 5:1 markierte (68.). Zaid Dirki beförderte das Leder zum 2:5 von SpVgg GW Deggendorf 2 über die Linie (75.). Denys Tsaliuk ließ sich in der 88. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 3:5 für das Team von Trainer Alexander Althammer. Kerschl setzte noch einen drauf und schoss einen weiteren Treffer für TSV Natternberg kurz vor dem Abpfiff (94.). Insgesamt reklamierte TSV Natternberg gegen SpVgg GW Deggendorf 2 einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.
TSV Natternberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Verteidigung von TSV Natternberg stimmt es ganz und gar nicht: 39 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. TSV Natternberg fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein.
Mit 63 Gegentreffern hat SpVgg GW Deggendorf 2 schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur neun Tore. Das heißt, der Tabellenletzte musste durchschnittlich 6,3 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel.
Für TSV Natternberg ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen TSV Natternberg – SpVgg GW Deggendorf 2 bleibt weiter unten drin.
TSV Natternberg tritt am kommenden Sonntag bei TSV Grafling an, SpVgg GW Deggendorf 2 empfängt am selben Tag Plattlinger Kickers.