Landesliga Südwest: TSV 1860 Weißenburg – FC Stätzling, 0:6 (0:3), Weißenburg i.Bay.
Der FC Stätzling feierte am Samstag in Weißenburg i.Bay. einen 6:0-Kantersieg. Die Überraschung blieb aus: Gegen den FC Stätzling kassierte der TSV 1860 Weißenburg eine deutliche Niederlage.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 40 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Mert Sert war es, der in der fünften Minute zur Stelle war. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Paul Iffarth schnürte einen Doppelpack (18./45.), sodass der FC Stätzling fortan mit 3:0 führte. Die Überlegenheit des Gasts spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Christoph Jäger schickte Alija Hodja aufs Feld. Mahfouz Moumouni blieb in der Kabine. Mit dem 4:0 durch Vincent Stegmiller schien die Partie bereits in der 54. Minute mit dem FC Stätzling einen sicheren Sieger zu haben. Wenige Minuten später holte Raffael Semke Daniel Palluch vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Korosh Karimi (67.). Sert legte in der 71. Minute zum 5:0 für den FC Stätzling nach. Mit einem Doppelwechsel holte Raffael Semke Maximilian Pletschacher und Iffarth vom Feld und brachte Leopold Meyer und Robin Rösch ins Spiel (71.). Karimi besorgte in der Schlussphase schließlich den sechsten Treffer für den FC Stätzling (74.). Schlussendlich setzte sich der FC Stätzling mit sechs Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Nach der empfindlichen Schlappe steckt das Schlusslicht weiter im Schlamassel. Dem Heimteam muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Landesliga Südwest markierte weniger Treffer als der TSV 1860 Weißenburg.
Mit dem Zu-null-Sieg festigte der FC Stätzling die Position im oberen Tabellendrittel. Erfolgsgarant für das gute Abschneiden des FC Stätzling ist die funktionierende Defensive, die erst 13 Gegentreffer hinnehmen musste. Der FC Stätzling sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf zehn summiert. In der Bilanz kommen noch drei Unentschieden und drei Niederlagen dazu. Zuletzt lief es erfreulich für den FC Stätzling, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Mit 56 Gegentreffern hat der TSV 1860 Weißenburg schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur sieben Tore. Das heißt, der TSV 1860 Weißenburg musste durchschnittlich dreieinhalb Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel.
Am kommenden Samstag trifft der TSV 1860 Weißenburg auf den SC Olching, der FC Stätzling spielt tags darauf gegen FC Memmingen 2.