Frauen Bayernliga: FC Stern München 1 – 1. FFC HOF, 1:3 (0:2), München
1. FFC HOF errang am Sonntag einen 3:1-Sieg über FC Stern München 1. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: 1. FFC HOF wurde der Favoritenrolle gerecht.
Für das erste Tor sorgte Sophia Görisch. In der 14. Minute traf die Spielerin der Gäste ins Schwarze. Die 50 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Marusha Knarr noch einmal zu: 2:0 stand es nun aus Sicht der Elf von Trainer Nick D'Addona (44.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Halbzeit nahm FC Stern München 1 gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Sophie Bachmann und Adriana Wehrens für Emily Hochrein und Elisabeth Rubner auf dem Platz. Durch einen von Merve Kantar verwandelten Elfmeter gelang der Heimmannschaft in der 65. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Isabell Kastner schoss die Kugel zum 3:1 für 1. FFC HOF über die Linie (69.). Mit Celina Kloß und Knarr nahm Nick D'Addona in der 71. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Mia Kober und Melina Schaller. Am Ende punktete 1. FFC HOF dreifach bei FC Stern München 1.
Bei FC Stern München 1 präsentierte sich die Abwehr angesichts 14 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (20). Die Mannschaft von Coach Felix Afrough nimmt mit zwölf Punkten den fünften Tabellenplatz ein. In dieser Saison sammelte FC Stern München 1 bisher vier Siege und kassierte vier Niederlagen.
1. FFC HOF kann nach diesem Sieg der Freude über die übernommene Tabellenführung freien Lauf lassen. Die Verteidigung von 1. FFC HOF wusste bisher überaus zu überzeugen und wurde erst sechsmal bezwungen. 1. FFC HOF ist noch ungeschlagen. Es stehen mittlerweile sieben Siege und ein Unentschieden zu Buche. Mit sieben Siegen in Folge ist 1. FFC HOF so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
FC Stern München 1 tritt am kommenden Sonntag bei der Zweitvertretung von FC Ingolstadt 04 an, 1. FFC HOF empfängt am selben Tag die Reserve von SV 67 Weinberg.