Frauen Landesliga Nord: SV Neusorg – SV Leerstetten, 2:2 (1:1), Neusorg
SV Leerstetten kam beim Gastspiel in Neusorg trotz Favoritenrolle nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich SV Neusorg vom Favoriten.
Für das erste Tor sorgte Katrin Hauffenmeyer. In der 25. Minute traf die Spielerin von SV Leerstetten ins Schwarze. Susanne Stich vollendete in der 35. Minute vor 30 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Zum Seitenwechsel ersetzte Lea Di Muro von SV Leerstetten ihre Teamkameradin Clarissa Lumpi. Selina Bergmann brachte dem Gast nach 52 Minuten die 2:1-Führung. Für frischen Wind sollte Einwechselfrau Luisa Fladerer sorgen, der Corbinian Wedlich das Vertrauen schenkte (54.). Luisa Fladerer war zur Stelle und markierte das 2:2 von SV Neusorg (72.). Letzten Endes gewann niemand die Oberhand, sodass sich die Gastgeber und SV Leerstetten die Punkte teilten.
SV Neusorg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit lediglich sechs Zählern aus neun Partien steht SV Neusorg auf einem Abstiegsplatz. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von SV Neusorg liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 23 Gegentreffer fing. Einen Sieg, drei Remis und fünf Niederlagen hat SV Neusorg derzeit auf dem Konto. Für SV Neusorg sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Sicherlich ist das Ergebnis für SV Leerstetten nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den siebten Rang. Drei Siege, zwei Remis und vier Niederlagen hat die Mannschaft von Trainer Radoslaw Kaczmarek momentan auf dem Konto.
Kommende Woche tritt SV Neusorg bei FC Hopferstadt an (Samstag, 16:00 Uhr), am gleichen Tag genießt SV Leerstetten Heimrecht gegen SpVgg Erlangen.