Landesliga Südwest: SV Manching – TSV 1860 Weißenburg, 6:0 (3:0), Manching
Der TSV 1860 Weißenburg hat den Start ins neue Fußballjahr nach 18 Misserfolgen am Stück in den Sand gesetzt. Diesmal musste eine 0:6-Niederlage gegen den SV Manching verdaut werden. Der SV Manching hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Das Hinspiel bei TSV 1860 Weißenburg hatte der SV Manching schlussendlich mit 4:1 gewonnen.
Daniel Schweiger besorgte vor 120 Zuschauern das 1:0 für den SV Manching. Doppelpack für die Elf von Cüneyt Köz: Nach seinem ersten Tor (35.) markierte Sebastian Graßl wenig später seinen zweiten Treffer (41.). Zur Halbzeit blickte der Gastgeber auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Der SV Manching baute die Führung aus, indem Graßl zwei Treffer nachlegte (54./71.). In der 57. Minute stellte der TSV 1860 Weißenburg personell um: Per Doppelwechsel kamen Mohamed Riahi und Adnan Latic auf den Platz und ersetzten Robert Prohaska und Rainier Mckinzy II. Schweiger gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den SV Manching (85.). Peter Frank pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der SV Manching bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Bei SV Manching präsentierte sich die Abwehr angesichts 33 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (40). Der SV Manching machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem siebten Platz. Der SV Manching knüpft mit dem Sieg an die guten Auftritte in der bisherigen Saison an. Insgesamt sammelte der SV Manching zehn Siege, zwei Unentschieden und kassierte nur sechs Niederlagen. Durch den klaren Erfolg über den TSV 1860 Weißenburg ist der SV Manching weiter im Aufwind.
Mit 63 Gegentreffern hat der TSV 1860 Weißenburg schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur sieben Tore. Das heißt, das Team von Trainer Mariusz Suszko musste durchschnittlich dreieinhalb Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Nach der empfindlichen Schlappe steckt der Gast weiter im Schlamassel.
Als Nächstes steht für den SV Manching eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (13:00 Uhr) geht es gegen FC Memmingen 2. Der TSV 1860 Weißenburg tritt bereits einen Tag vorher gegen den TSV 1909 Gersthofen an (14:30 Uhr).