Kreisliga AM/WEN Nord: TSV Reuth – TSV Erbendorf, 1:7 (1:4), Reuth b. Erbendorf
Der TSV Erbendorf brannte am Samstag in Reuth b. Erbendorf ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 7:1. Der Gast hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Schon im Hinspiel hatte die Elf von Coach Roland Lang die Oberhand behalten und einen 5:1-Erfolg davongetragen.
Sebastian Schieder avancierte vor 160 Zuschauern zum Unglücksraben, als er gegen den TSV Erbendorf mit einem Eigentor in Erscheinung trat (7.). Bereits in der 15. Minute erhöhte Sandro Hösl den Vorsprung des TSV Erbendorf. Der TSV Erbendorf musste den Treffer von Justus Bader zum 1:2 hinnehmen (19.). Für den nächsten Erfolgsmoment des TSV Erbendorf sorgte Marvin Mohr (21.), ehe Bastian Wiesent das 4:1 markierte (32.). Nach nur 25 Minuten verließ Daniel Weigl von TSV Reuth das Feld, Daniel Gruber kam in die Partie. Die Heimmannschaft ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung des TSV Erbendorf. Mit einem Wechsel – Martin Bächer kam für Christoph Kastner – startete der TSV Reuth in Durchgang zwei. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Jonas Hermann (56.), Hösl (72.) und Michael Martetschläger (77.), die weitere Treffer für den TSV Erbendorf folgen ließen. Mit einem Doppelwechsel holte Roland Lang Josef Schönberger und Christoph Mueller vom Feld und brachte Salomo Bergmann und Noah Hartmannsgruber ins Spiel (57.). Der TSV Erbendorf überrannte den TSV Reuth förmlich mit sieben Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
In der Defensivabteilung des TSV Reuth knirscht es gewaltig, weshalb das Team von Coach Martin Bächer weiter im Schlamassel steckt. Mit nun schon zehn Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des TSV Reuth alles andere als positiv.
Durch den nie gefährdeten Sieg gegen den TSV Reuth festigte der TSV Erbendorf den vierten Tabellenplatz. Die Defensive des TSV Erbendorf (13 Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Kreisliga AM/WEN Nord zu bieten hat. Die Saison des TSV Erbendorf verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von neun Siegen, vier Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt.
Mehr als zwei Tore pro Spiel musste der TSV Reuth im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: der TSV Erbendorf kassierte insgesamt gerade einmal 0,87 Gegentreffer pro Begegnung. Mit insgesamt 31 Zählern befindet sich der TSV Erbendorf voll in der Spur. Die Formkurve des TSV Reuth dagegen zeigt nach unten.
Vor heimischem Publikum trifft der TSV Reuth am nächsten Sonntag auf die Zweitvertretung von FC Weiden-Ost, während der TSV Erbendorf am selben Tag SC Eschenbach in Empfang nimmt.