Kreisklasse AM/WEN West: SC Germania Amberg – TSG Weiherhammer, 7:2 (4:0), Amberg
Der SC Germania Amberg fertigte TSG Weiherhammer am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 7:2 ab. Der SC Germania Amberg hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte das Heimteam alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Das Hinspiel war mit einer 0:6-Klatsche für TSG Weiherhammer geendet.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Adrian Mayer den SC Germania Amberg vor 100 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Mit einem schnellen Doppelpack (27./30.) zum 3:0 schockte Thomas Schlaffer TSG Weiherhammer. Mit dem 4:0 durch Harry Gittel schien die Partie bereits in der 35. Minute mit dem SC Germania Amberg einen sicheren Sieger zu haben. Die Elf von Coach Remigiusz Szewczyk dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. In der 53. Minute änderte Christoph Herrmann das Personal und brachte Lukas Preßl und Maximilian Schuster mit einem Doppelwechsel für Soner Öksüz und Tobias Scheibl auf den Platz. In der 64. Minute legte Florian Danzer zum 5:0 zugunsten des SC Germania Amberg nach. Der SC Germania Amberg musste den Treffer von Markus Falkenstein zum 1:5 hinnehmen (68.). Tim Krämer, der von der Bank für Josua Stotz kam, sollte für neue Impulse bei TSG Weiherhammer sorgen (72.). Denis Lubenets überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:1 für den SC Germania Amberg (83.). Krämer war zur Stelle und markierte das 2:6 von TSG Weiherhammer (88.). Lubenets stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 7:2 für den SC Germania Amberg her (90.). Mit dem Schlusspfiff durch Referee Markus Lutter fuhr der SC Germania Amberg einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Die drei Punkte brachten für den SC Germania Amberg keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Die Saisonbilanz des SC Germania Amberg sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei acht Siegen und einem Unentschieden büßte der SC Germania Amberg lediglich sechs Niederlagen ein.
Nach der klaren Pleite gegen den SC Germania Amberg steht TSG Weiherhammer mit dem Rücken zur Wand. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von TSG Weiherhammer ist deutlich zu hoch. 57 Gegentreffer – kein Team der Kreisklasse AM/WEN West fing sich bislang mehr Tore ein. Die Gäste kassieren weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf elf summiert. Ansonsten stehen noch zwei Siege und zwei Unentschieden in der Bilanz. Nach dem sechsten Fehlschlag am Stück ist TSG Weiherhammer weiter in Bedrängnis geraten. Gegen den SC Germania Amberg war am Ende kein Kraut gewachsen.
Die Defensivleistung von TSG Weiherhammer lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SC Germania Amberg offenbarte TSG Weiherhammer eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Während der SC Germania Amberg am kommenden Sonntag SV Waldeck empfängt, bekommt es TSG Weiherhammer am selben Tag mit TSV Pressath zu tun.