Mit dem 10. Spieltag geht es an diesem Wochenende in der Bayernliga Süd weiter. Eröffnet wird die Runde am Freitagabend, 18.30 Uhr, mit dem Duell zweier früherer Regionalligisten. Dann hat nämlich die SpVgg Hankofen-Hailing das Schlusslicht SV Schalding-Heining zu Gast. Parallel ab 19 Uhr fordert der Titelanwärter SV Erlbach den TSV 1874 Kottern heraus und Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg trifft auf den SV Heimstetten.
Weiter geht es dann mit den verbleibenden sechs Begegnungen am Samstag. Um 14 Uhr werden dabei vier Partien angepfiffen. Ligaprimus FC Pipinsried gibt seine Visitenkarte beim FC 1920 Gundelfingen ab. Der FC Deisenhofen empfängt den TuS Geretsried, während Liganeuling FSV Pfaffenhofen in der ersten Partie nach der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Ludwig Dietrich den FC Sportfreunde Schwaig herausfordert. Außerdem stehen sich gleichzeitig auch der FC Ismaning und der Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim im direkten Duell gegenüber.
Ab 15 Uhr kommt es dann zum Aufsteigerduell zwischen der SpVgg Landshut und dem TSV Schwabmünchen. Parallel dazu wird der Spieltag mit der Partie zwischen dem SV Kirchanschöring und der zweiten Mannschaft des TSV 180 München abgerundet.
Zum Auftakt des 10. Spieltages in der Bayernliga Süd stehen sich in einem Niederbayern-Duell der Regionalliga-Absteiger SpVgg Hankofen-Hailing und der SV Schalding-Heining gegenüber. Dabei gehen die Vorzeichen deutlich auseinander. Die "Dorfbuam" rangieren nach neun Spieltagen mit 18 Punkten auf Rang zwei und haben sich mit nur einer Niederlage in der Spitzengruppe festgesetzt. Für die Gäste aus Passau läuft es dagegen alles andere als rund. Nach einem schwierigen Saisonstart rangiert der SV Schalding-Heining mit nur sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Immerhin konnte der SVS zuletzt mit dem 2:2 gegen den FSV Pfaffenhofen den vorherigen Negativlauf mit fünf Niederlagen am Stück zumindest ein wenig bremsen.
Der SV Erlbach, der an diesem Wochenende den TSV 1874 Kottern zu Gast hat, gehört mit 15 Punkten aus den ersten neun Begegnungen zur Spitzengruppe. Der Rückstand auf den Ligaprimus FC Pipinsried beträgt aber bereits sieben Zähler. Um den Anschluss nicht zu verlieren, soll nun gegen Kottern der fünfte Saisonsieg her. Mit lediglich fünf Gegentoren stellt der SVE die mit Abstand stabilste Defensiven der Liga. Zum Vergleich: Tabellenführer Pipinsried hat als zweitbeste Hintermannschaft bereits doppelt so viele Tore kassiert. Ganz anders ist die Situation beim TSV 1874 Kottern. Mit acht Punkten belegen die Allgäuer einen möglichen Abstiegsplatz. Offensivspieler Noah Hackenschmidt muss außerdem wegen seiner fünften Gelben Karte ein Spiel aussetzen. Hoffnung könnten die Duelle aus der Vorsaison machen, in denen Kottern gegen Erlbach jeweils ohne Gegentor blieb und insgesamt vier Punkte sammelte (0:0 und 2:0).
"Wir haben sehr großen Aufwand betrieben, diszipliniert verteidigt und gute Offensivaktionen gestartet. Zum Schluss war der Gegner dennoch einfach einen Tick besser", formulierte Florian Heller, Trainer des TSV 1880 Wasserburg, nach der jüngsten Niederlage beim Tabellenführer FC Pipinsried (1:3). Es war der erste Rückschlag für den Aufsteiger nach zuvor vier Siegen in Serie. "Die Jungs haben ihr Herz auf dem Platz gelassen, wir haben es defensiv sehr, sehr gut gemacht", so Heller weiter. "Natürlich muss man gegen eine so starke Mannschaft auch die eine oder andere Torchance in Kauf nehmen, das ist so. Wir waren dennoch nicht weit weg. Wir waren sogar sehr nah dran, etwas mitzunehmen." Erfolgreicher soll es für die "Löwen" nun in einem Oberbayern-Duell gegen den SV Heimstetten laufen. Allerdings haben die Gäste seit drei Begegnungen nicht mehr verloren, sammelten dabei fünf von neun möglichen Punkten und rückte durch das jüngste 4:2 gegen den FC Deisenhofen in die obere Tabellenhälfte vor.
Nur knapp 27 Kilometer trennen den FC Deisenhofen und den TuS Geretsried auf der Landkarte voneinander. Noch enger beieinander sind die beiden Vereine aus Oberbayern, die nur ein Punkt trennt, in der Tabelle. Sportlich befinden sich beide Mannschaften derzeit nicht in ihrer besten Phase, belegen jeweils einen Platz in der Gefahrenzone der Liga. Die Hausherren haben dabei mit neun Zählern einen Punkt mehr auf dem Konto als Geretsried, warten aber schon seit fünf Begegnungen auf den dritten Saisonsieg. Für die Gäste aus Geretsried gab es zuletzt drei Niederlagen in Folge. Außerdem hat der TuS seit mittlerweile 180 Minuten kein Tor mehr erzielt.
Mit dem FSV Pfaffenhofen und dem FC Sportfreunde Schwaig treffen zwei Mannschaften aufeinander, die mit unterschiedlichen Erwartungen in die Saison gestartet waren. Liganeuling Pfaffenhofen hat sich mit 15 Punkten und Rang fünf hervorragend in der Süd-Staffel etabliert. Ein Grund mehr für FSV, langfristig auf Kontinuität zu setzen. Der FSV verlängerte den Vertrag mit Cheftrainer Ludwig Dietrich jetzt bis zum Sommer 2029. "Ludwig hat in seinem ersten Jahr hervorragende Arbeit geleistet. Dass direkt der Aufstieg gelungen ist, war ein riesiger Erfolg. Vor allem aber sehen wir, wie sich die Mannschaft unter ihm entwickelt hat, weshalb für uns klar war, dass wir diesen Weg langfristig gemeinsam weitergehen wollen", erklärt Pfaffenhofens Vorsitzender Michael Wolf. Aber auch für die Gäste aus Schwaig läuft es derzeit ordentlich. Seit fünf Begegnungen haben die Sportfreunde nicht mehr verloren und liegen nur noch einen Zähler hinter dem FSV. Allerdings gelang in diesem Zeitraum auch nur ein Sieg.
Der FC Ismaning fordert in einem weiteren Oberbayern-Duell den direkten Tabellennachbarn TSV 1860 Rosenheim heraus. Der Tabellenzehnte aus Ismaning rangiert mit einem Punkt mehr auf dem Konto knapp über den Rosenheimern. Tore dürften in diesem Aufeinandertreffen fast schon garantiert sein. In den neun Partien mit FCI-Beteiligung fielen immerhin schon 28 Treffer (16:12). Bei Rosenheim waren es immerhin 25 Tore (13:12). Bei den Gastgebern fehlt allerdings Gianluca Wild nach seiner Roten Karte aus dem Spiel beim FC Sportfreunde Schwaig (2:2).
Die Rollen sind vor dem Duell zwischen dem FC 1920 Gundelfingen und dem Tabellenführer FC Pipinsried klar verteilt. Der FCP führt die Tabelle souverän mit 22 Punkten an und hat bereits 28 Treffer erzielt - das ist mit einigem Abstand der Bestwert der Liga. Am zurückliegenden Wochenende zeigte Pipinsried auch dem formstarken Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg (3:1) die Grenzen auf: "Alles in allem war es ein verdienter Sieg", bilanzierte FCP-Trainer Roman Langer nach dem jüngsten Erfolg. "Vielleicht haben wir es vor der Pause verpasst, das zweite Tor nachzulegen. Aber die Treffer waren wieder sehr gut herausgespielt." Während Pipinsried bei vier Punkten Vorsprung unabhängig vom Ausgang der Partie an der Tabellenspitze bleiben wird, stehen die Hausherren derzeit nicht gut da. Seit fünf Begegnungen (drei Unentschieden, zwei Niederlagen) wartet Gundelfingen auf den dritten Saisonsieg. Damit rückten auch die möglichen Abstiegsplätze wieder deutlich näher. Kurios: In der zurückliegenden Saison gewann in beiden direkten Vergleichen die jeweilige Auswärtsmannschaft 1:0.
Die SpVgg Landshut gehört als Aufsteiger zu den großen Überraschungen der Saison, rangiert mit 18 Punkten auf Rang drei. Nun steht das Heimspiel gegen Mitaufsteiger TSV Schwabmünchen auf dem Programm. Nach einem schwachen Saisonstart mit vier Niederlagen zum Auftakt hat sich der TSV gefangen. Seit inzwischen schon fünf Begegnungen hat Schwabmünchen nicht mehr verloren, sicherte sich in diesem Zeitraum neun von 15 möglichen Punkten. Durch den Aufwärtstrend konnten die Gäste auch die Gefahrenzone der Liga hinter sich lassen. Zuletzt sprang trotz eines zweimaligen Rückstands noch ein 3:3-Unentschieden gegen den Titelanwärter SpVgg Hankofen-Hailing heraus. "Dass die Mannschaft zweimal ausgleichen konnte, macht mich unglaublich stolz", freute sich Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. "Das war eine tolle Bayernliga-Partie von beiden Seiten."
Zum Abschluss des Spieltages trifft der SV Kirchanschöring auf die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. Der SVK visiert gegen die "Junglöwen" dabei den dritten Sieg in der laufenden Spielzeit an, um sich in eine deutlich bessere Position zu bringen. Mit acht Punkten auf dem Konto stehen die Schwarz-Gelben auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die beiden bisherigen Dreier landete Kirchanschöring jeweils vor heimischer Kulisse. Der aktuelle Meister aus München blickt allenfalls auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Immerhin konnten die "Junglöwen" am zurückliegenden Wochenende (4:2 gegen den FC Gundelfingen) nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg (drei Unentschieden, drei Niederlagen) erstmals wieder ein Erfolgserlebnis bejubeln.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
9 | 7 | 1 | 1 | 28:10 | 18 | 22 |
| 2. |
|
9 | 5 | 3 | 1 | 18:10 | 8 | 18 |
| 3. |
|
9 | 5 | 3 | 1 | 17:11 | 6 | 18 |
| 4. |
|
9 | 4 | 3 | 2 | 10:5 | 5 | 15 |
| 5. |
|
9 | 4 | 3 | 2 | 15:16 | -1 | 15 |
| 6. |
|
9 | 3 | 5 | 1 | 18:10 | 8 | 14 |
| 7. |
|
9 | 4 | 1 | 4 | 17:18 | -1 | 13 |
| 8. |
|
9 | 3 | 3 | 3 | 21:20 | 1 | 12 |
| 9. |
|
9 | 3 | 3 | 3 | 16:17 | -1 | 12 |
| 10. |
|
9 | 3 | 2 | 4 | 16:12 | 4 | 11 |
| 11. |
|
9 | 2 | 4 | 3 | 13:12 | 1 | 10 |
| 12. |
|
9 | 2 | 4 | 3 | 11:16 | -5 | 10 |
| 13. |
|
9 | 2 | 3 | 4 | 19:17 | 2 | 9 |
| 14. |
|
9 | 2 | 3 | 4 | 10:19 | -9 | 9 |
| 15. |
|
9 | 2 | 2 | 5 | 8:14 | -6 | 8 |
| 16. |
|
9 | 2 | 2 | 5 | 11:18 | -7 | 8 |
| 17. |
|
9 | 2 | 2 | 5 | 12:18 | -6 | 8 |
| 18. |
|
9 | 1 | 3 | 5 | 12:29 | -17 | 6 |