An diesem Wochenende geht in der Bayernliga Süd der 13. Spieltag über die Bühne. Auftakt ist am Freitagabend. Ab 19 Uhr begrüßt die U21 des TSV 1860 München den Aufsteiger und Namensvettern TSV 1860 Rosenheim. Ab 19.30 Uhr ist der TSV 1874 Kottern beim FC Sportfreunde Schwaig zu Gast.
Der Großteil der Runde geht wie gewohnt am Samstag über die Bühne. Fünf von sechs Begegnungen finden dabei zeitgleich ab 14 Uhr statt. Spitzenreiter FC Pipinsried will mit einem Heimsieg gegen den FC Ismaning die Tabellenführung behaupten. Verfolger FSV Pfaffenhofen empfängt gleichzeitig den FC Deisenhofen und der FC 1920 Gundelfingen gastiert beim TSV Schwabmünchen.
Der SV Schalding-Heining will nach dem jüngsten Sieg beim FC Deisenhofen (2:0) auch vor heimischer Kulisse gegen den TSV 1880 Wasserburg nachlegen. Außerdem fordert der SV Heimstetten den SV Erlbach heraus. Um 14.30 Uhr wird die Begegnung zwischen dem TuS Geretsried und dem neuen Schlusslicht SV Kirchanschöring angepfiffen.
Zum Abschluss des 13. Spieltages stehen sich am Sonntag bereits ab 11 Uhr die SpVgg Hankofen-Hailing und der Tabellenzweite SpVgg Landhut in einem Verfolgerduell gegenüber.
Es ist ein Duell zweier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, wenn die U21 des TSV 1860 München den Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim empfängt. Die "Junglöwen" wartet nach der jüngsten 2:5-Auswärtsniederlage beim FC Ismaning seit drei Partien auf den vierten Saisonsieg. "Wir starten denkbar ungünstig ins Spiel, liegen nach einer Viertelstunde bereits 0:3 hinten", ärgerte sich Christoph Rech, Trainer der Münchner Zweitvertretung. Nach zwölf Spieltagen haben die Münchner 13 Punkte auf dem Konto und rangieren damit nur knapp über der Gefahrenzone der Liga. Der Vorsprung beträgt nur zwei Zähler. Nun soll es gegen Rosenheim wieder bergauf gehen. Nicht mit dabei ist Benedikt Hoppe, der nach seiner Roten Karte noch für ein Spiel gesperrt ist. Auf Rosenheimer Seite muss Marcel Martens nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen den TSV 1874 Kottern (1:3) pausieren.
Der FC Sportfreunde Schwaig befindet sich seit Wochen in guter Form und blieb mit dem 3:1-Auswärtssieg bei der SpVgg Hankofen-Hailing bereits zum achten Mal in Folge ohne Niederlage (zwölf Punkte). Mit 19 Zählern steht der FC Sportfreunde auf Platz sechs, hat erst eine Partie verloren. Kottern fuhr zuletzt mit dem 3:1 beim TSV 1860 Rosenheim einen wichtigen Dreier ein. Durch den vierten Saisonsieg konnten die Allgäuer den Vorsprung auf die möglichen Abstiegsplätze vergrößern. Marco Schad muss wegen seiner fünften Gelben Karte allerdings eine Runde aussetzen.
Der FSV Pfaffenhofen gehört auch vor der Begegnung mit dem FC Deisenhofen weiterhin zu einer der Überraschungen in dieser Saison. Mit 20 Punkten auf dem Konto belegt der Liganeuling den fünften Rang. Zwar ist der FSV seit vier Spielen ungeschlagen, in diesem Zeitraum sprang allerdings auch nur ein Sieg heraus. Einen Dämpfer gab es am zurückliegenden Wochenende für den FC Deisenhofen. Beim vorherigen Schlusslicht SV Schalding-Heining setzte es eine bittere 0:2-Auswärtsniederlage. Mit 13 Punkten auf dem Konto rangieren die Gäste nur knapp über den möglichen Abstiegsplätzen. Nicht zur Verfügung steht Paul Schemar, der sich die Rote Karte eingehandelt hatte.
Der Knoten beim SV Schalding-Heining ist geplatzt. Mit dem 2:0 beim FC Deisenhofen landeten die Passauer nach zuvor neun Spielen ohne Dreier den zweiten Sieg in dieser Spielzeit und gaben damit auch die "Rote Laterne" an den SV Kirchanschöring ab. Mit neuem Selbstvertrauen will der SVS nun auch gegen den TSV 1860 Wasserburg punkten. Allerdings steht Schalding-Heining vor einer schwierigen Aufgabe. Schließlich befinden sich die Wasserburger "Löwen" aktuell in Bestform. Nur eine der letzten neun Partien ging verloren. In diesem Zeitraum gab es 22 von 27 möglichen Punkten. Entsprechend zufrieden zeigte sich Wasserburgs Trainer Florian Heller nach dem Erfolg gegen den TSV Schwabmünchen (2:0). "Es war nicht unser bestes Spiel, das wissen wir. Aber dennoch muss man auch, wenn es nicht läuft, wenn es zäh ist und wenn es schwerfällig wirkt, zum einen in der Lage sein, zwei Tore zu erzielen und zum anderen zu Null zu spielen", bilanzierte der Trainer. "Wir haben definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. Das hat mir schon gut gefallen, dass wir ohne Gegentor geblieben sind - unabhängig davon, wie es ausgesehen hat. Das ist gut fürs Gemüt. Wir wissen aber schon, dass wir besser spielen können und auch besser spielen müssen."
Der TSV Schwabmünchen befindet derzeit nicht in bester Verfassung. Zuletzt musste sich der TSV beim TSV 1880 Wasserburg 0:2 geschlagen geben, hat damit seit vier Spielen nicht mehr gewonnen (zwei Punkte). Aber auch die Gäste aus Gundelfingen strotzen aktuell nicht vor Selbstvertrauen. In den zurückliegenden acht Begegnungen durfte der FCG nur einen Dreier bejubeln, dazu gab es vier Unentschieden und drei Niederlagen. In der Tabelle rutschte der FCG dadurch in die untere Hälfte ab. Mit 14 Zählern belegt Gundelfingen Platz zehn.
Der SV Heimstetten setzte mit dem 4:0 beim SV Kirchanschöring am zurückliegenden Wochenende ein Ausrufezeichen und fand nach zuvor zwei Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit nun 16 Punkten auf dem Konto konnte sich die Mannschaft von SVH-Trainerin Sarah Romert ein wenig Luft nach unten verschaffen. Nun steht das Heimspiel gegen den Titelkandidaten SV Erlbach auf dem Programm. Mit vier Punkten Rückstand auf den Ligaprimus FC Pipinsried hat der SVE nach wie vor gute Karten im Rennen um die Meisterschaft und den Aufstieg. Zuletzt trennte sich Erlbach vom Spitzenreiter 1:1. "Wir sind super ins Spiel gekommen und müssen uns mit dem zweiten Tor belohnen", sagte Trainer Lukas Lechner nach dem Remis. Verzichten muss er auf Thomas Winklbauer, der nach seiner fünften Gelben Karte für ein Spiel gesperrt ist.
Tabellenführer FC Pipinsried bekommt es vor eigenem Publikum mit dem FC Ismaning zu tun. Pipinsried konnte zuletzt mit einem Unentschieden beim SV Erlbach (1:1) den Verfolger auf Abstand halten, bleibt mit 26 Punkten Tabellenführer. Die Hausherren haben in zwölf Spielen bereits 35 Tore erzielt, stellen mit Abstand den besten Angriff der Liga. Zum Vergleich: Der TSV 1880 Wasserburg hat als zweitbestes Team erst 27 Treffer markiert. Außerdem entspannt sich bei den Pipinsriedern ein wenig die Personallage. Tobias Reithmeir steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Treffsicher präsentierte sich auch der FCI am vergangenen Wochenende. Vor heimischer Kulisse setzte sich Ismaning gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München 5:2 durch.
Der TuS Geretsried hat vor dem Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring seine Negativserie beendet. Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge gewann der TuS zuletzt 1:0 beim FC 1920 Gundelfingen und feierte damit den dritten Saisonsieg. Mit elf Punkten auf dem Konto verkürzte Geretsried den Rückstand auf das "rettende Ufer" auf zwei Zähler. Verzichten müssen die Hausherren gegen den SVK auf Christoph Sibler, der wegen der fünften Gelben Karte zuschauen muss. Die Gäste aus Kirchanschöring rutschten durch das bittere 0:4 gegen den SV Heimstetten auf den letzten Tabellenplatz ab. Aus den jüngsten vier Spielen holte der SVK nur einen Punkt. Elias Huber (fünfte Gelbe Karte) und Thorsten Nicklas (Gelb-Rote Karte) fehlen gesperrt.
Zum Abschluss des 13. Spieltages stehen sich die SpVgg Hankofen-Hailing und die SpVgg Landshut in einem Verfolgerduell gegenüber. Die Hausherren sind derzeit nicht gut in Form. Zuletzt musste sich Hankofen-Hailing gegen den FC Sportfreunde Schwaig 1:3 geschlagen geben. Seit vier Spielen haben die "Dorfbuam" nicht mehr gewonnen (zwei Punkte) und dadurch den direkten Kontakt zur Tabellenspitze eingebüßt. Außerdem fehlt Michael Lummer nach seiner fünften Gelben Karte für ein Spiel. Die Gäste aus Landshut konnten zuletzt mit einem torlosen Remis den ebenfalls ordentlich gestarteten Mitaufsteiger FSV Pfaffenhofen auf Abstand halten. Seit mittlerweile neun Begegnungen hat die SpVgg nicht mehr verloren (fünf Siege, vier Unentschieden).
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
12 | 8 | 2 | 2 | 35:16 | 19 | 26 |
| 2. |
|
12 | 7 | 4 | 1 | 25:12 | 13 | 25 |
| 3. |
|
12 | 6 | 4 | 2 | 15:6 | 9 | 22 |
| 4. |
|
12 | 7 | 1 | 4 | 27:19 | 8 | 22 |
| 5. |
|
12 | 5 | 5 | 2 | 20:20 | 0 | 20 |
| 6. |
|
12 | 4 | 7 | 1 | 25:15 | 10 | 19 |
| 7. |
|
12 | 5 | 4 | 3 | 21:16 | 5 | 19 |
| 8. |
|
12 | 5 | 2 | 5 | 25:17 | 8 | 17 |
| 9. |
|
12 | 4 | 4 | 4 | 23:24 | -1 | 16 |
| 10. |
|
12 | 3 | 5 | 4 | 16:20 | -4 | 14 |
| 11. |
|
12 | 4 | 2 | 6 | 12:18 | -6 | 14 |
| 12. |
|
12 | 3 | 4 | 5 | 24:27 | -3 | 13 |
| 13. |
|
12 | 3 | 4 | 5 | 17:24 | -7 | 13 |
| 14. |
|
12 | 2 | 5 | 5 | 17:20 | -3 | 11 |
| 15. |
|
12 | 3 | 2 | 7 | 12:25 | -13 | 11 |
| 16. |
|
12 | 2 | 4 | 6 | 23:26 | -3 | 10 |
| 17. |
|
12 | 2 | 4 | 6 | 15:34 | -19 | 10 |
| 18. |
|
12 | 2 | 3 | 7 | 15:28 | -13 | 9 |