Endspurt in der Hinserie der Bayernliga Süd: An diesem Wochenende findet bereits der 14. Spieltag statt. Los geht es mit drei Begegnungen am Freitagabend ab 19 Uhr. Spitzenreiter FC Pipinsried will mit einem Sieg beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim im Rennen um die Herbstmeisterschaft vorlegen. Verfolger SV Erlbach, sechs Punkte hinter dem Primus auf Rang vier platziert, bekommt es im Fernduell mit dem TuS Geretsried zu tun. Außerdem stehen sich die beiden gut gestarteten Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg und FSV Pfaffenhofen in einem Verfolgerduell gegenüber.
Wie gewohnt geht der Großteil der Runde am Samstag über die Bühne. Parallel ab 14 Uhr finden drei Begegnungen statt. Zwischen dem FC Ismaning und dem SV Heimstetten kommt es zu einem Nachbarschaftsduell. Lediglich rund elf Kilometer liegen zwischen den beiden Vereinen. Gleichzeitig empfängt der FC Deisenhofen die SpVgg Hankofen-Hailing und die U21 des TSV 1860 München gastiert beim TSV 1874 Kottern.
Die verbleibenden drei Begegnungen werden um 15 Uhr angepfiffen. Der Tabellenzweite SpVgg Landshut will im Heimspiel gegen den FC Sportfreunde Schwaig prompt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Der SV Kirchanschöring fordert den TSV Schwabmünchen heraus und der FC 1920 Gundelfingen hat den SV Schalding-Heining zu Gast.
Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Partien wartet auf den TSV 1860 Rosenheim zum Auftakt des 14. Spieltages in der Bayernliga Süd der nächste harte Brocken. Zu Gast ist Spitzenreiter FC Pipinsried. Damit dürfte die Favoritenrolle klar verteilt sein. Dennoch warnt Pipinsrieds Trainer Roman Langer. "Rosenheim hat einen sehr großen Kader mit vielen jungen, talentierten Spielern", mahnt der Cheftrainer. "Die Spielweise ist entsprechend auch die einer klassischen jungen Mannschaft. Sie haben mit Wolfgang Schellenberg außerdem einen Trainer, der dafür bekannt ist, seine Teams sehr gut auf den Gegner einzustellen." Bei den Gästen gibt es gute Nachrichten aus dem "Lazarett": Mario Götzendörfer und Jonas Lindner nehmen seit dieser Woche wieder am Mannschaftstraining teil. Dem Duo winkt nach längerer Verletzungspause zumindest ein Kurzeinsatz. Patrick Weihrauch muss dagegen wegen seiner fünften Gelben Karte ein Spiel aussetzen.
Der SV Erlbach ist vor der Begegnung mit dem TuS Geretsried seit vier Spielen ungeschlagen (zwei Siege, zwei Unentschieden), musste sich zuletzt beim SV Heimstetten allerdings mit einem torlosen Remis begnügen. Um den Spitzenreiter FC Pipinsried nicht weiter aus den Augen zu verlieren, will der SVE nach nun zwei Punkteteilungen wieder einen Dreier bejubeln. Die Gäste befinden sich in keiner guten Verfassung. Sechs seiner letzten sieben Partien hat der TuS verloren, holte in diesem Zeitraum lediglich drei Zähler. Außerdem fehlt Robin Renger nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den SV Kirchanschöring (1:2). Christoph Sibler ist dagegen nach seiner einwöchigen Zwangspause wegen der fünften Gelben Karte wieder spielberechtigt. Bei den Erlbachern hatte Thomas Winklbauer zuletzt gelbgesperrt gefehlt.
Mit der Partie zwischen dem TSV 1880 Wasserburg und dem FSV Pfaffenhofen steht ein oberbayerisches Duell zwischen zwei Aufsteigern auf dem Programm. Der TSV 1880 geht mit viel Selbstvertrauen in das Aufeinandertreffen. Die Wasserburger haben bereits acht Siege auf dem Konto, gewann zuletzt viermal in Folge und feierten am zurückliegenden Spieltag einen spektakulären 4:3-Auswärtssieg beim SV Schalding-Heining. "Wasserburg hatte noch nie zuvor gegen Schalding gespielt. Wir wollten zeigen, was Wasserburg ausmacht. Das wusste hier noch niemand", strahlte Co-Trainer Maximilian Backa nach der Begegnung. Gleich zweimal kam der TSV nach einem Rückstand zurück und drehte die Begegnung in der Schlussphase. Der Lohn war der Sprung auf Platz drei. Aber auch der FSV Pfaffenhofen legte einen mehr als ordentlichen Saisonstart hin und gehört mit 23 Punkten zur Spitzengruppe. Dennoch gab es unter der Woche eine überraschende Meldung. Daniel Zanker ist ab sofort nicht mehr Spielertrainer und hat den Verein auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung verlassen. Auf die Tätigkeit von Cheftrainer Ludwig Dietrich soll das aber keine Auswirkungen haben. Ab dem 1. Juli 2027 ist laut einer Mitteilung des Vereins Michael Senger als spielender Co-Trainer eingeplant.
Der FC Deisenhofen wartet vor dem Duell gegen die SpVgg Hankofen-Hailing seit drei Spielen (ein Punkt) auf den vierten Saisonsieg. Mit der SpVgg Hankofen-Hailing kommt nun ein Team nach Deisenhofen, das nach einer kurzen Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) am zurückliegenden Wochenende in die Erfolgsspur zurückgekehrt war. Die "Dorfbuam" bezwangen den Tabellenzweiten SpVgg Landshut (2:1) und behielten damit die Spitzenplätze im Blick. "Am Ende bin ich wahnsinnig stolz darauf, wie die Mannschaft das Derby angenommen und gestaltet hat", freute sich Hankofens Trainer Tobias Beck. Bei den Hausherren fehlen Leo Edenhofer nach seiner Gelb-Roten Karte und Paul Schemat wegen seiner Rotsperre. Auf Seiten der SpVgg darf Michael Lummer nach abgesessener Gelbsperre wieder mitwirken.
Im Kampf um den Klassenverbleib zeigt die Formkurve beim TSV 1874 Kottern nach oben. Seit mittlerweile drei Begegnungen haben die Allgäuer nicht mehr verloren, holten in diesem Zeitraum sieben von neun möglichen Zählern. Damit verbesserte sich Kottern auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz. Der Aufwärtstrend soll nun auch in die Partie gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München übertragen werden. Wieder mit dabei ist Marco Schad. Im Gegenzug fehlt Marko Jozic (Gelb-Rote Karte). Aber auch die Gäste aus München scheinen sich nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger (ein Punkt aus drei Spielen) wieder gefangen zu haben. Am zurückliegenden Wochenende setzten sich die "Junglöwen" souverän 4:0 gegen den TSV 1860 Rosenheim durch. Mit Fares Ibrahim (fünfte Gelbe Karte) und Arin Garza (Rotsperre) müssen zwei Akteure pausieren. Benedikt Hoppe ist nach abgesessener Rotsperre dagegen wieder spielberechtigt.
Derbyzeit beim FC Ismaning! Mit dem SV Heimstetten ist ein Nachbar beim FCI zu Gast. Gerade einmal elf Kilometer trennen die beiden Klubs im Münchner Osten voneinander. Kaum ein anderes Duell bringt eine kürzere Auswärtsfahrt mit sich. Ähnlich nah beieinander liegen die beiden punktgleichen Klubs (jeweils 17 Zähler) auch in der Tabelle. Nur die bessere Tordifferenz lässt den FCI einen Rang besser dastehen. Bei den Gästen aus Heimstetten muss Daniel Steimel nach der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den SV Erlbach (0:0) eine Zwangspause einlegen.
Nach zuvor neun Spielen ohne Niederlage musste die SpVgg Landshut am letzten Wochenende im Gastspiel bei der SpVgg Hankofen-Hailing (1:2) erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen. Im Rennen um die Tabellenspitze blieb die SpVgg zwar erster Verfolger von Ligaprimus FC Pipinsried. Der Rückstand ist aber auf vier Zähler angewachsen. Nun ist der FC Sportfreunde Schwaig in Landshut zu Gast. Mit einem eigenen Dreier könnten die Sportfreunde bis auf zwei Zähler an die SpVgg herankommen. Seit mittlerweile neun Begegnungen hat Schwaig nicht mehr verloren. Allerdings gab es in diesem Zeitraum auch sieben Unentschieden. Mit insgesamt acht Punkteteilungen in der laufenden Spielzeit sind die Gäste aktuell die "Remis-Könige" der Liga. Bei den Gastgebern steht Tobias Steer wegen der fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung.
Der SV Kirchanschöring ist zumindest auf der Suche nach einem neuen Sportlichen Leiter fündig geworden. Der frühere Profi Michael Kostner trat die Nachfolge von Sven Vetter an und will nun Ausschau nach einem neuen Trainer halten. Auch die Personalsituation beim SV Kirchanschöring scheint sich vor dem Duell gegen den TSV Schwabmünchen ein wenig zu entspannen. SVK-Interimstrainer Manuel Omelanowsky, der das Team gemeinsam mit Abteilungsleiter Simon Wadislohner betreut, kann wieder auf Elias Huber (nach Gelbsperre) und Thorsten Nicklas (Gelb-Rote Karte) zurückgreifen. Mit dem jüngsten 2:1-Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten TuS Geretsried konnten die Schwarz-Gelben zumindest die "Rote Laterne" des Tabellenletzten abgeben. Der Rückstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz, den der TSV Schwabmünchen belegt, beträgt nur noch einen Zähler. Aber auch bei den Gästen zeigt die Formkurve nach oben. Zuletzt gelang ein 2:1-Heimsieg gegen den FC Gundelfingen.
"Wenn man die vollen 90 Minuten betrachtet, kann ich den Jungs wirklich kaum einen Vorwurf machen", sagte Heiko Schwarz, Trainer des SV Schalding-Heining, nach der bitteren 3:4-Heimniederlage gegen den TSV 1880 Wasserburg. "Wir haben uns nach dem Rückstand zurückgekämpft und hätten einen Punkt mehr als verdient gehabt. Dass dir dann zum Schluss so ein Unding reinfällt, ist einfach extrem bitter." Nun soll es im Gastspiel beim FC 1920 Gundelfingen wieder besser laufen, um den letzten Tabellenplatz möglichst sofort wieder zu verlassen. Nicht mit dabei ist Volodymyr Danylenko, der sich die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hatte. Die Hausherren warten seit drei Spielen auf einen Sieg (ein Punkt) und hoffen auf einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib. "Wir lassen gegen direkte Rivalen einfach zu viel liegen", räumte FCG-Coach Thomas Rudolph zuletzt ein. Verzichten muss Gundelfingen auf Simon Achatz, der wegen seiner fünften Gelben Karte eine Runde aussetzen muss.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
13 | 9 | 2 | 2 | 37:17 | 20 | 29 |
| 2. |
|
13 | 7 | 4 | 2 | 26:14 | 12 | 25 |
| 3. |
|
13 | 8 | 1 | 4 | 31:22 | 9 | 25 |
| 4. |
|
13 | 6 | 5 | 2 | 15:6 | 9 | 23 |
| 5. |
|
13 | 6 | 5 | 2 | 24:22 | 2 | 23 |
| 6. |
|
13 | 6 | 4 | 3 | 23:17 | 6 | 22 |
| 7. |
|
13 | 4 | 8 | 1 | 25:15 | 10 | 20 |
| 8. |
|
13 | 5 | 2 | 6 | 26:19 | 7 | 17 |
| 9. |
|
13 | 4 | 5 | 4 | 23:24 | -1 | 17 |
| 10. |
|
13 | 4 | 4 | 5 | 28:27 | 1 | 16 |
| 11. |
|
13 | 4 | 3 | 6 | 12:18 | -6 | 15 |
| 12. |
|
13 | 3 | 5 | 5 | 17:22 | -5 | 14 |
| 13. |
|
13 | 3 | 4 | 6 | 25:27 | -2 | 13 |
| 14. |
|
13 | 3 | 4 | 6 | 19:28 | -9 | 13 |
| 15. |
|
13 | 3 | 3 | 7 | 17:29 | -12 | 12 |
| 16. |
|
13 | 2 | 5 | 6 | 17:24 | -7 | 11 |
| 17. |
|
13 | 3 | 2 | 8 | 13:27 | -14 | 11 |
| 18. |
|
13 | 2 | 4 | 7 | 18:38 | -20 | 10 |