Die Hinserie neigt sich auch in der Bayernliga Süd dem Ende entgegen. An diesem Wochenende steht der 15. Spieltag auf dem Programm. Eingeläutet wird die Runde mit einer Begegnung am Freitagabend ab 19.30 Uhr. Dabei fordert der formstarke FC Sportfreunde Schwaig den amtierenden Meister TSV 1860 München U21 heraus.
Der Hauptteil der Runde findet dann wie gewohnt am Samstagnachmittag statt. Fünf Begegnungen werden dabei zeitgleich um 14 Uhr angepfiffen. Spitzenreiter FC Pipinsried empfängt dabei den TSV 1874 Kottern. Verfolger SV Erlbach ist beim Aufsteiger TSV Schwabmünchen zu Gast. Außerdem bekommt es Schlusslicht SV Schalding-Heining mit dem SV Kirchanschöring zu tun. Dabei gibt Uwe Neunsinger sein Debüt als neuer SVS-Trainer. Er trat die Nachfolge von Heiko Schwarz an. Der FSV Pfaffenhofen trifft auf den FC 1920 Gundelfingen und der TSV 1860 Rosenheim gastiert beim SV Heimstetten.
Ab 14.30 Uhr geht die Begegnung zwischen dem Tabellenvorletzten TuS Geretsried und dem FC Ismaning über die Bühne. Das Aufeinandertreffen zwischen der SpVgg Landshut und dem FC Deisenhofen steht ab 15 Uhr auf dem Programm. Abgeschlossen wird der Spieltag ab 16 Uhr mit dem Top-Spiel zwischen der SpVgg Hankofen-Hailing und dem Tabellenzweiten TSV 1880 Wasserburg.
Der FC Sportfreunde Schwaig empfängt zum Auftakt des 15. Spieltages in der Bayernliga Süd den aktuellen Meister TSV 1860 München U21. Die Hausherren befinden sich in einer sehr guten Verfassung. Schließlich haben die Sportfreunde seit mittlerweile zehn Spielen nicht mehr verloren. Allerdings gelangen in diesem Zeitraum auch nur drei der bislang fünf Saisonsiege. Mit acht Punkteteilungen in der laufenden Spielzeit sind die Schwaiger mit einigem Abstand die "Remis-Könige" der Liga. Aber auch bei den "Junglöwen" zeigt die Formkurve nach oben. Zuletzt blieben die Münchner zweimal in Folge ohne Niederlage und Gegentor. U21-Trainer Christoph Rech zeigte sich nach dem Spiel beim TSV 1874 Kottern (0:0) vor allem mit dem mannschaftlichen Zusammenhalt einverstanden. "Wir sind als Team aufgetreten und haben miteinander verteidigt", lobte Rech.
Der FC 1920 Gundelfingen kann in der Begegnung beim Aufsteiger FSV Pfaffenhofen wieder auf Simon Achatz zurückgreifen. Der Angreifer hatte am zurückliegenden Wochenende (4:0 gegen den SV Schalding-Heining) wegen einer Gelbsperre gefehlt und ist nun wieder einsatzberechtigt. Bei den Gästen endete zuletzt mit dem Aufsteiger- und Verfolgerduell beim TSV 1880 Wasserburg (1:2) der Positivlauf von fünf Begegnungen ohne Niederlage (zwei Siege, drei Unentschieden). In der Tabelle rutschte der FSV mit 23 Zählern auf den siebten Rang ab.
Manuel Omelanowsky, Interimstrainer beim SV Kirchanschöring, kann im Kellerduell beim Tabellenletzten SV Schalding-Heining wieder auf ein Duo zurückgreifen. Elias Huber (fünfte Gelbe Karte) und Thorsten Nicklas (Gelb-Rote Karte) sind nach ihrer Pause gegen den TSV Schwabmünchen (1:2) wieder spielberechtigt. Bei den Gastgebern aus Passau gibt es frischen Wind an der Seitenlinie. Trainer Heiko Schwarz musste seinen Posten räumen. Die Verantwortung übernimmt ab sofort Uwe Neunsinger und soll den SVS wieder in ruhigere Fahrwasser bringen. Auf Seiten der Hausherren fehlt allerdings Christoph Szili gelbgesperrt. Auch für die Gäste aus Kirchanschöring wird die Luft immer dünner. Zuletzt handelte sich der frühere Regionalligist beim FC 1920 Gundelfingen (0:4) bereits die achte Saisonniederlage ein und blieb damit Schlusslicht. Der Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz ist auf sechs Zähler angewachsen. Den SV Kirchanschöring könnte der SVS jedoch mit einem Heimsieg aus eigener Kraft hinter sich lassen und damit zumindest die "Rote Laterne" abgeben.
"Wir haben in dieser Saison immer wieder in der Schlussphase Gegentore bekommen und so noch Punkte verloren. Diesmal haben wir es umgekehrt gemacht", erklärte Emanuel Baum, Trainer des TSV Schwabmünchen, nach dem jüngsten Spiel beim SV Kirchanschöring (2:1), bei dem der TSV den wichtigen Sieg erst in der Nachspielzeit perfekt gemacht hatte. Mit dem frischen Selbstvertrauen will der TSV nun auch gegen den Titelkandidaten SV Erlbach bestehen. Allerdings haben die Gäste aus Erlbach seit mittlerweile fünf Begegnungen nicht mehr verloren, holten in diesem Zeitraum elf von 15 möglichen Punkten. In der Tabelle kletterte der SVE auf den dritten Rang. Der Rückstand auf Spitzenreiter FC Pipinsried beträgt sechs Punkte.
Der SV Heimstetten kann in der Begegnung mit dem Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim wieder auf Daniel Steimel zurückgreifen. Der Rechtsverteidiger hatte zuletzt wegen einer Gelb-Rot-Sperre gefehlt. Die Gäste aus Rosenheim müssen dagegen auf Adnan Kasumovic verzichten, der nach seiner fünften Gelben Karte für ein Spiel gesperrt ist. Nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage musste der SVH am zurückliegenden Wochenende beim Nachbarn FC Ismaning (2:3) erstmals wieder alle drei Punkte abgeben. Deutlich bitterer sieht die jüngste Bilanz der Rosenheimer aus. Aus den zurückliegenden fünf Begegnungen konnten sich die "Sechz’ger" lediglich einen Zähler sichern. Seit zwei Begegnungen hat der TSV 1860 kein Tor mehr erzielt und rangiert in der Gefahrenzone der Liga.
Trotz der aktuellen herausragenden Verfassung seines Teams zeigte sich Roman Langer, Trainer des Spitzenreiters FC Pipinsried, nach dem deutlichen 3:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim nicht komplett zufrieden. "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug", bemängelte Langer. "Rosenheim stand extrem tief und hat nur auf Konter gelauert. Das war absolut nicht leicht. In der zweiten Halbzeit waren wir mutig, geduldig und hatten einen guten Ballbesitz. Wenn man die ganzen Umstände sieht, mit welcher jungen Mannschaft wir wieder auf dem Platz standen und dass wir dann auch noch zu Null spielen, können wir auf diese Leistung schon stolz sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit war es ein absolut verdienter Sieg." Mit diesem Aufwind im Gepäck soll im Heimspiel gegen den TSV 1874 Kottern der nächste Dreier her. Patrick Weihrauch steht dem FCP nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. Bei den Gästen aus dem Allgäu ist Marko Jozic nach einer Gelb-Rot-Sperre wieder mit von der Partie. Auch die Allgäuer haben seit vier Begegnungen nicht mehr verloren, trennten sich zuletzt aber zweimal am Stück torlos .
Beim Tabellenvorletzten TuS Geretsried kehrt Robin Renger für das Spiel gegen den FC Ismaning in den Kader zurück. Er hatte zuletzt wegen einer Gelb-Roten Karte gefehlt und ist ab sofort wieder spielberechtigt. Nun soll auch auf dem Platz möglichst der Schalter umgelegt werden. In den zurückliegenden acht Begegnungen landete der TuS lediglich einen Sieg (1:0 beim FC Gundelfingen). In der Tabelle bedeutet die Talfahrt den vorletzten Tabellenplatz. Vom einzigen direkten Abstiegsplatz sind die Hausherren nur einen Zähler entfernt. Etwas besser sieht es für den FCI aus, der nach dem 3:2-Derbysieg gegen den SV Heimstetten mit 20 Punkten auf dem Konto in der oberen Tabellenhälfte rangiert. Zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen jeweils ab.
Das Überraschungsteam SpVgg Landshut bekommt es an diesem Wochenende mit dem FC Deisenhofen zu tun und will möglichst die Trendwende einleiten. Nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück und insgesamt drei Partien ohne Sieg ist die Euphorie beim Aufsteigert nach dem traumhaften Start ein wenig verflogen. Die SpVgg kann gegen den Deisenhofen allerdings wieder auf Tobias Steer setzen. Er hat seine Gelbsperre abgesessen und ist damit zurück im Aufgebot. Verzichten muss Landshut dagegen auf Moritz Sossau, der nach einer Gelb-Roten Karte für eine Partie gesperrt ist. Beim FC Deisenhofen gibt es gleich zwei Rückkehrer: Leo Edenhofer und Paul Schemat stehen nach ihren Sperren wieder zur Verfügung. Die Gäste unterlagen zuletzt dreimal in Folge. Einen weiteren Rückschlag gab es, als sich Leon Müller-Wiesen eine Muskelverletzung zuzog. Der FCD-Kapitän fällt mehrere Monate aus.
Zum Abschluss des 15. Spieltages steht das Verfolgerduell zwischen der SpVgg Hankofen-Hailing und Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg auf dem Programm. Die SpVgg feierte zuletzt mit einem überzeugenden Auftritt einen 3:0-Auswärtssieg beim FC Deisenhofen. "Wir sind engagiert in die Partie gestartet und hätten zur Pause höher führen müssen", bilanzierte Hankofens Cheftrainer Tobias Beck. "Auswärts 3:0 zu gewinnen, ist ein ordentlicher Auftritt." Aber auch beim zweitplatzierten TSV 1880 ist die Stimmung gut. Trainer Florian Heller lobte nach dem jüngsten Erfolg im Aufsteigerduell gegen den FSV Pfaffenhofen (2:1) vor allem die Energie seiner Spieler und die Umsetzung des Matchplans, weiß den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz aber richtig einzuordnen. "Wir wissen, woher wir kommen. Wir sind demütig genug, um das alles richtig einzuschätzen. Daher sind es Momente, die wir mit dem aktuellen Tabellenbild genießen. Mehr ist es aber auch nicht", betont Florian Heller vor dem Top-Spiel.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
14 | 10 | 2 | 2 | 40:17 | 23 | 32 |
| 2. |
|
14 | 9 | 1 | 4 | 33:23 | 10 | 28 |
| 3. |
|
14 | 7 | 5 | 2 | 18:7 | 11 | 26 |
| 4. |
|
14 | 7 | 4 | 3 | 26:17 | 9 | 25 |
| 5. |
|
14 | 7 | 4 | 3 | 27:16 | 11 | 25 |
| 6. |
|
14 | 5 | 8 | 1 | 27:16 | 11 | 23 |
| 7. |
|
14 | 6 | 5 | 3 | 25:24 | 1 | 23 |
| 8. |
|
14 | 6 | 2 | 6 | 29:21 | 8 | 20 |
| 9. |
|
14 | 4 | 5 | 5 | 28:27 | 1 | 17 |
| 10. |
|
14 | 4 | 5 | 5 | 25:27 | -2 | 17 |
| 11. |
|
14 | 4 | 5 | 5 | 21:22 | -1 | 17 |
| 12. |
|
14 | 4 | 4 | 6 | 12:18 | -6 | 16 |
| 13. |
|
14 | 4 | 4 | 6 | 27:28 | -1 | 16 |
| 14. |
|
14 | 3 | 4 | 7 | 19:31 | -12 | 13 |
| 15. |
|
14 | 3 | 3 | 8 | 18:31 | -13 | 12 |
| 16. |
|
14 | 2 | 5 | 7 | 17:27 | -10 | 11 |
| 17. |
|
14 | 3 | 2 | 9 | 14:30 | -16 | 11 |
| 18. |
|
14 | 2 | 4 | 8 | 18:42 | -24 | 10 |