In der Bayernliga Süd wird der 9. Spieltag bereits am Donnerstagabend eröffnet. Zum Auftakt will der FC Sportfreunde Schwaig ab 19.30 Uhr seinen positiven Trend fortsetzen. Mit einem Heimsieg gegen den FC Ismaning würden die Sportfreunde zumindest vorerst auf Rang drei vorrücken.
Am Freitag ab 19 Uhr will die U21 des TSV 1860 München im Duell mit dem FC Gundelfingen Wiedergutmachung betreiben. Seit sechs Begegnungen haben die "Junglöwen" nicht mehr gewonnen. Titelkandidat SV Erlbach will gleichzeitig mit einem Sieg beim TSV 1860 Rosenheim den Rückstand zur Tabellenspitze verkürzen. Außerdem kommt es zum Münchner Landkreis-Derby zwischen dem SV Heimstetten und dem FC Deisenhofen.
Der Großteil der Runde findet dann am Samstag statt. Bereits um 14 Uhr werden die ersten drei Begegnungen angepfiffen. Nach einem bitteren Saisonstart mit nur fünf Zählern und bereits 27 Gegentoren steht der SV Schalding-Heining im Heimspiel gegen den Liganeuling FSV Pfaffenhofen unter Zugzwang. Seine gute Form will Aufsteiger TSV Schwabmünchen auch gegen den Meisterschaftskandidaten SpVgg Hankofen-Hailing unter Beweis stellen. Schlusslicht TSV 1874 Kottern empfängt in einem Kellerduell den SV Kirchanschöring.
Weiter geht es dann ab 14.30 Uhr mit dem Aufeinandertreffen zwischen dem TuS Geretsried und der SpVgg Landshut. Abgeschlossen wird die Runde ab 16 Uhr. Ligaprimus FC Pipinsried bittet den formstarken Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg zu einem richtungsweisenden Duell.
Im Duell zwischen dem FC Sportfreunde Schwaig und dem FC Ismaning stehen sich zwei Teams aus dem Großraum München gegenüber. Die jüngsten Formkurven zeigen in unterschiedliche Richtungen. Die Sportfreunde treten nach dem deutlichen 4:0-Auswärtssieg beim SV Schalding-Heining mit viel Selbstvertrauen an. In der Tabelle steht Schwaig mit 13 Punkten auf Rang sechs. Seit mittlerweile vier Spielen sind die Hausherren ungeschlagen. Ismaning musste dagegen nach zuvor zwei deutlichen Siegen gegen den SV Kirchanschöring (4:0) und den FC Gundelfingen (5:0) zuletzt beim SV Erlbach (0:2) wieder eine Niederlage hinnehmen. Mit zehn Zählern rangieren die Gäste auf Platz acht, könnten also zum Gegner aufschließen. Kurios: In der Vorsaison setzte sich in beiden Duellen die jeweilige Auswärtsmannschaft 1:0 durch.
Für die U21 des TSV 1860 München, die an diesem Spieltag den FC Gundelfingen empfängt, lief es zuletzt alles andere als rund. Die "Junglöwen" kassierten am zurückliegenden Wochenende beim TSV 1880 Wasserburg eine bittere 0:4-Niederlage und warten inzwischen seit sechs Spielen auf den dritten Saisonsieg. Nur einen Rang über den Münchnern schließt der FCG mit zehn Punkten auf dem Konto die obere Tabellenhälfte ab. Gundelfingen hat auch schon seit vier Partien nicht mehr gewonnen.
Es ist ein Duell mit unterschiedlichen Vorzeichen: Während Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim in den ersten acht Begegnungen sieben Punkte gesammelt hat und damit in der Gefahrenzone der Liga rangiert, mischt Erlbach mit 15 Zählern erwartungsgemäß im oberen Tabellendrittel mit. Seit mittlerweile sechs Partien hat der SVE nicht mehr verloren. In diesem Zeitraum sammelte der Titelanwärter zwölf von 18 möglichen Punkten. Außerdem stellt Erlbach mit gerade einmal vier Gegentoren die mit Abstand stabilste Defensive der Liga. Damit müsste der TSV 1860 ein "Bollwerk" durchbrechen, um den zweiten Sieg in dieser Saison einzufahren.
Ein Münchner Landkreis-Derby steht auf dem Programm, wenn der SV Heimstetten den rund 26 Kilometer entfernten FC Deisenhofen empfängt. Die Hausherren zeigten zuletzt bei der SpVgg Landshut (3:3) Moral und sicherten sich trotz zwischenzeitlicher Unterzahl doch noch einen Punkt. Reza Sakhi Zada hatte sich dabei die Gelb-Rote Karte eingehandelt und steht nun nicht zur Verfügung. Die punktgleichen Gäste aus Deisenhofen (jeweils neun Zähler) wollen nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) wieder in die Erfolgsspur finden. In der letzten Saison fiel in den beiden direkten Duellen lediglich ein Tor (1:0 und 0:0 aus Sicht des FC Deisenhofen).
Im achten Anlauf soll es beim Schlusslicht TSV 1874 Kottern endlich mit dem zweiten Saisonsieg klappen. Zu Gast in einem Kellerduell ist der SV Kirchanschöring, der ebenfalls einen Platz in der Gefahrenzone der Liga belegt. Mit einem Dreier könnte Kottern mit dem SVK nach Punkten gleichziehen. Allerdings müsste der TSV dafür seinen Torriecher wiederfinden. Erst sechs Treffer erzielten die Allgäuer in den ersten acht Begegnungen. Das ist der niedrigste Wert sämtlicher Mannschaften. Bei den Gästen sind Tore dagegen vorprogrammiert. In Partien mit Kirchanschöringer Beteiligung wurde bereits 27-mal gejubelt, allerdings nur elfmal für den SVK. Die Gäste reisen nach dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen den TSV 1860 Rosenheim mit gestärktem Selbstvertrauen an. Auch in der letzten Saison behielt Kirchanschöring zweimal die Oberhand (4:1 und 3:0).
Für den SV Schalding-Heining, der an diesem Wochenende vor eigenem Publikum auf den Aufsteiger FSV Pfaffenhofen trifft, läuft es in der bisherigen Spielzeit alles andere als rund. In den ersten acht Begegnungen haben die Passauer gerade einmal fünf Punkte eingefahren (27 Gegentore) und finden sich damit ganz unten in der Tabelle wieder. Damit sich das ändert, war der SVS kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode noch einmal aktiv. Abwehrspieler Stjepan Kovacevic wechselt von der zweiten Mannschaft von Austria Salzburg aus Österreich zum SV Schalding. Bei den Gästen aus Pfaffenhofen darf Kristof Kuchlbauer nicht mitwirken, weil er im jüngsten Aufsteigerduell mit dem TSV Schwabmünchen (0:3) mit der Gelb-Roten Karte den Platz vorzeitig verlassen musste. Auch Yasin Keskin ist nicht mit dabei, weil er bereits fünfmal den Gelben Karton gesehen hat und ebenfalls für ein Spiel aussetzen muss.
"Ich denke, wir sind nun endgültig in der Liga angekommen", zog Emanuel Baum, Trainer der TSV Schwabmünchen, vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing ein positives Zwischenfazit. Schließlich hat der Aufsteiger nach vier Niederlagen zum Auftakt inzwischen seit vier Begegnungen nicht mehr verloren und kletterten auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz. Am zurückliegenden Wochenende (3:0 beim gut gestarteten Aufsteiger FSV Pfaffenhofen) gelang der zweite Dreier am Stück. Abwehrspieler Matthias Moser sah dabei allerdings die Gelb-Rote Karte und muss deshalb eine Pause einlegen. Nun steht der Aufwärtstrend des Neulings aber vor einer großen Bewährungsprobe. Der Tabellenzweite aus Hankofen-Hailing ist seit sieben Spielen ungeschlagen und holte zuletzt gegen Geretsried (1:0) bereits den fünften Saisonsieg.
Der TuS Geretsried empfängt den Aufsteiger SpVgg Landshut. Die Hausherren wurden kurz vor dem Abschluss der Transferperiode noch einmal tätig und haben sich die Dienste von Volodymyr Grek gesichert. Der 21-jährige Ukrainer, der in der Innenverteidigung zum Einsatz kommt, war zuletzt in seiner Heimat für Mayak Sarny am Ball. Gegen Landshut nicht mit dabei ist David Luburic, weil er in der Begegnung bei der SpVgg Hankofen-Hailing (0:1) mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt worden war. Die Gäste aus Landshut hatten in der Bayernliga Süd keine großen Anlaufschwierigkeiten. Ganz im Gegenteil! Mit nur einer Niederlage aus den ersten acht Begegnungen hat die SpVgg einen mehr als ordentlichen Start hingelegt. Seit fünf Spielen ist Landshut ungeschlagen (zwei Siege, drei Unentschieden). Bei den Gästen fehlt Robin Oswald, weil er in der Partie gegen den SV Heimstetten (3:3) ebenfalls die "Ampelkarte" gesehen hatte.
Tabellenführer FC Pipinsried hat zum Abschluss des 9. Spieltages den derzeit formstärksten Aufsteiger der Liga, den TSV 1880 Wasserburg, zu Gast. Pipinsried meldete sich nach zuvor zwei Spielen ohne Sieg mit einem beeindruckenden 5:1-Erfolg beim FC Deisenhofen zurück und verteidigte mit nun 19 Punkten auf dem Konto die Spitzenposition. Außerdem nahm Pipinsried mit Jusuf Amdouni von Türkgücü München noch einen offensiven Mittelfeldspieler unter Vertrag. Aber auch die Gäste aus Wasserburg strotzen derzeit nur so vor Selbstvertrauen. Zuletzt gelangen den "Löwen" gleich vier Dreier in Serie. Seit mittlerweile fünf Begegnungen ist der TSV ungeschlagen. Noch am zurückliegenden Wochenende gab es einen deutlichen 4:0-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. "Wir haben unser Revier verteidigt", erklärte Wasserburgs Trainer Florian Heller nach dem Erfolg. Seit drei Spielen musste sein Team kein Gegentor mehr hinnehmen.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
8 | 6 | 1 | 1 | 25:9 | 16 | 19 |
| 2. |
|
8 | 5 | 2 | 1 | 15:7 | 8 | 17 |
| 3. |
|
8 | 4 | 3 | 1 | 16:11 | 5 | 15 |
| 4. |
|
8 | 4 | 3 | 1 | 10:4 | 6 | 15 |
| 5. |
|
8 | 4 | 2 | 2 | 13:14 | -1 | 14 |
| 6. |
|
8 | 3 | 4 | 1 | 16:8 | 8 | 13 |
| 7. |
|
8 | 4 | 1 | 3 | 16:15 | 1 | 13 |
| 8. |
|
8 | 3 | 1 | 4 | 14:10 | 4 | 10 |
| 9. |
|
8 | 2 | 4 | 2 | 9:12 | -3 | 10 |
| 10. |
|
8 | 2 | 3 | 3 | 17:18 | -1 | 9 |
| 11. |
|
8 | 2 | 3 | 3 | 8:15 | -7 | 9 |
| 12. |
|
8 | 2 | 3 | 3 | 12:15 | -3 | 9 |
| 13. |
|
8 | 2 | 2 | 4 | 16:14 | 2 | 8 |
| 14. |
|
8 | 2 | 2 | 4 | 11:17 | -6 | 8 |
| 15. |
|
8 | 2 | 2 | 4 | 11:16 | -5 | 8 |
| 16. |
|
8 | 1 | 4 | 3 | 12:12 | 0 | 7 |
| 17. |
|
8 | 1 | 2 | 5 | 10:27 | -17 | 5 |
| 18. |
|
8 | 1 | 2 | 5 | 6:13 | -7 | 5 |