Der 1. FC Nürnberg II, aktueller Meister der Regionalliga Bayern, kann in dieser Saison nicht mehr mit Ayoub Chaikhoun planen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wechselt für ein Jahr auf Leihbasis vom "Club" zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.
"Ayoub ist ein sehr spannender und entwicklungsfähiger Mittelfeldspieler, der Dynamik, Spielintelligenz und technische Qualitäten gut miteinander vereint. Er besitzt großes Potenzial, passt gut zu unserer Spielidee und hat in Nürnberg bereits erste Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt", sagt Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport beim SVWW. "Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt gehen und unserer Mannschaft weiterhelfen wird. Umso mehr freut es uns, Ayoub bei uns begrüßen zu dürfen."
Chaikhoun war im Sommer 2018 im Alter von zwölf Jahren in die Nachwuchsabteilung von Eintracht Frankfurt gewechselt, wo er sämtliche Juniorenteams bis zur U19 durchlief. Vor einem Jahr schloss sich der marokkanische Junioren-Nationalspieler dann dem 1. FC Nürnberg an. Für die erste Mannschaft der Franken stand er in der abgelaufenen Saison 2025/2026 insgesamt zwölfmal im Profikader und kam dabei in zwei Partien zum Einsatz. Außerdem spielte er in der ersten Runde des DFB-Pokals über die volle Distanz. Für die zweite Mannschaft des FCN in der Regionalliga Bayern absolvierte er 21 Partien. Mit zwei Treffern und fünf Vorlagen trug er dabei maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaft bei.
"Ich bin überzeugt, dass Wehen Wiesbaden genau der richtige Schritt für meine Entwicklung ist", sagt Ayoub Chaikhoun. "Gleichzeitig ist es sehr schön, wieder näher bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein. Ihr Rückhalt bedeutet mir sehr viel und gibt mir zusätzliche Energie. Ich will mit dem Team eine erfolgreiche Saison spielen und hier positive Spuren hinterlassen."
Joti Chatzialexiou, Nürnbergs Vorstand Sport, erklärt: "Für beide Seiten war klar, dass Ayoub ein Tapetenwechsel guttun wird. Wir haben mit Wehen Wiesbaden nun einen passenden Leihverein für ihn gefunden. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine Zeit in Wiesbaden."
BFV/mspw