Torhüter und Mittelfeldspieler waren schon in ihrer Jugendzeit für "Schnüdel" am Ball.
Maximilian Stahl verlässt den TSV Aubstadt, wird aber auch künftig in der Regionalliga Bayern am Ball sein. Nach drei Jahren im Grabfeld und insgesamt 57 Liga-Einsätzen für die Rot-Weißen zieht es den 23-jährigen Mittelfeldspieler zum Drittliga-Absteiger 1. FC Schweinfurt 05. Für ihn ist es eine Rückkehr, denn Stahl wurde schon von der U12 bis zur U19 im Nachwuchs der "Schnüdel" ausgebildet.
Maximilian Stahl betont, er habe sich "bewusst für die Rückkehr zu meinem Heimat- und Jugendverein entschieden". Für ihn sei der Schritt "eine Herzensangelegenheit mit großen sportlichen Ambitionen. Als junger Spieler für diesen Traditionsverein auflaufen zu können, empfinde ich als großes Privileg. Als Poppenhäuser vor den Toren der Stadt Schweinfurt ist es für mich ein besonderes Gefühl und Geschenk, wieder das grün-weiße Trikot tragen zu dürfen, mit dem einst alles begann. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung, meine neuen Mitspieler, die Fans und die gesamte FC-05-Familie."
Für Schweinfurts neuen Trainer Jan Gernlein "schließt sich der Kreis, da Maxi damals bereits mein Spieler in der U14 war, als ich neu nach Schweinfurt kam. Der Kontakt zu ihm ist nie abgerissen und ich freue mich nun, dass der gemeinsame Weg in Schweinfurt sein nächstes Kapitel findet." Stahl könne "sportlich wie charakterlich jeder Mannschaft helfen und wir sind überzeugt davon, dass er sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat".
Ebenfalls vom TSV Aubstadt zum 1. FC Schweinfurt 05 kehrt Torhüter Julian Brätz zurück. Der 19-Jährige wurde in der abgelaufenen Regionalliga-Spielzeit Stammtorhüter beim TSV. Bis 2020 spielte auch Brätz im Schweinfurter Nachwuchs, ehe er beim VfB Stuttgart, bei Eintracht Frankfurt und beim Hamburger SV ausgebildet wurde. Im letzten Sommer kehrte er nach Unterfranken zurück.
Für Kaderplaner Jürgen Hein passt Brätz "perfekt in das Profil, das wir für unseren Neuaufbau suchen: Zunächst Jugend beim FC 05, dann Weiterentwicklung in Frankfurt und beim HSV und zuletzt mit Einsätzen in der Regionalliga. Er stammt aus der Region und wohnt und lernt in Schweinfurt. Dazu bin ich von ihm als Typ begeistert."
BFV/mspw