Zum Auftakt des 13. Spieltages in der Regionalliga Bayern steht ein Nachbarschaftsduell im Fokus. Die zweite Mannschaft des FC Bayern München empfängt am Freitag (ab 19 Uhr) die SpVgg Unterhaching um Ex-Trainer und Dante-Vorgänger Holger Seitz im Stadion an der Grünwalder Straße. Es ist eine der insgesamt 38 kostenfreien Live-Übertragungen des Bayerischen Rundfunks (BR) unter BR24Sport im Web, über die BR24-App sowie in der ARD Mediathek. Gleichzeitig stehen sich der 1. FC Schweinfurt 05 und der SC Eltersdorf in einem fränkischen Duell gegenüber. Der Aufsteiger aus Eltersdorf konnte zuletzt als erstes Team gegen Tabellenführe TSV Buchbach gewinnen.
Die weiteren sieben Begegnungen gehen jeweils am Samstag ab 14 Uhr über die Bühne. Beim Tabellenvorletzten TSV Aubstadt soll der neue und doch bestens bekannte Trainer Josef Francic im Kellerduell beim Schlusslicht TSV 1882 Landsberg möglichst mit Punkten im Kampf um den Klassenverbleib loslegen. Der SV Wacker Burghausen strebt gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth den dritten Heimsieg in Serie an. Die SpVgg Ansbach könnte mit einem Erfolg im direkten Duell nach Punkten mit dem 1. FC Nürnberg II gleichziehen.
Der FV Illertissen meldet sich ebenfalls am Samstag ab 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München aus seiner ligafreien Zeit zurück. Die Partie überträgt der frei empfangbare Sender DF1 gemeinsam mit DFB.TV live aus dem Vöhlinstadion. Tabellenführer TSV Buchbach ist nach seiner ersten Niederlage nun bei der DJK Vilzing gefordert. Der TSV Schwaben Augsburg will sich im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth möglichst weiter von der Abstiegszone absetzen, während sich der zweitplatzierte FC Memmingen und der direkte Verfolger VfB Eichstätt im tabellarischen Topspiel des Spieltages gegenüberstehen. Der FC Augsburg II hat in dieser Runde spielfrei.
Auch in dieser Saison gibt es wieder Live-Übertragungen aus der Regionalliga Bayern, die der Bayerische Fußball-Verband (BFV) in der Spieleit 2026/2027 gemeinsam mit dem BR realisiert: An jedem der 38 Spieltage wird eine Partie aus der bayerischen Spitzenliga im kostenfreien Livestream gezeigt. Am 13. Spieltag ist das Stadion an der Grünwalder Straße Schauplatz, wo der FC Bayern München II die SpVgg Unterhaching zum S-Bahn-Derby empfängt (hier geht's zum Livestream). Neben den 38 Spielen im Livestream gibt es zusätzlich ausgewählte Partien im linearen Programm des BR-Fernsehen zu sehen. An diesem Spieltag kommt durch die Live-Übertragung der Partie zwischen dem FV Illertissen und dem TSV 1860 München auf dem frei empfangbaren Sender DF1 und bei DFB.TV hinzu.
Außerdem bietet der Bayerische Fußball-Verband jeweils kurz nach Spielschluss kommentierte Einzel-Zusammenfassungen aller Partien aus der Regionalliga Bayern mit den Stimmen der Protagonisten auf seinem YouTube-Kanal sowie auf der BFV-Website an. Darüber hinaus bringen die bayerischen Lokal-TV-Sender das ebenfalls in BFV-Eigenregie produzierte Format "Alle Spiele, alle Tore" Woche für Woche ins lineare Fernsehen.
Schon vor dem mit Spannung erwarteten Stadtderby beim TSV 1860 München (Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr) steht die zweite Mannschaft des FC Bayern München an diesem Freitag (ab 19 Uhr) zum Auftakt des 13. Spieltages mit der SpVgg Unterhaching einem Lokalrivalen gegenüber. Der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters nimmt die Partie mit einer Serie von vier Partien ohne Niederlage im Rücken in Angriff. Zuletzt sprang ein 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth II heraus. "Vor allem in der ersten Halbzeit hätten wir mehr leisten können, wir waren nicht an unserem Limit", sah Trainer und Ex-Profi Dante Luft nach oben. "Die ersten Minuten haben wir verschlafen. Das passt nicht zu unserem Anspruch und zu der Intensität, die wir haben wollen."
Bei der SpVgg Unterhaching trifft Trainer Holger Seitz auf seinen langjährigen Ex-Klub. Der 51-Jährige stand von Juli 2015 bis Juni 2026 bei mehreren Nachwuchsteams des deutschen Rekordmeisters an der Seitenlinie, in der Saison 2018/2019 sowie von Januar 2023 bis zum zurückliegenden Sommer betreute er als Dante-Vorgänger die U23. Mit seinem neuen Klub ist Seitz nach dem 1:1 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 in allen vier Ligapartien noch unbesiegt geblieben. "Die Mannschaft hat Moral bewiesen und nie aufgegeben", so Seitz. "Wenn das Spiel noch einige Minuten länger dauert, hätten wir vielleicht noch gewonnen." Die erste Niederlage in einem Pflichtspiel unter seiner Regie musste der neue Hachinger Trainer in dieser Woche im Viertelfinale des Toto-Pokals gegen den Drittligisten SSV Jahn Regensburg (0:1) hinnehmen.
Nach einem Teilerfolg steht der 1. FC Schweinfurt 05 nun am Freitag (ab 19 Uhr) dem SC Eltersdorf gegenüber. Beim 1:1 in der Partie bei der SpVgg Unterhaching hatten die "Schnüdel" erstmals seit vier Begegnungen wieder gepunktet. "Durch den späten Gegentreffer fühlt sich das Unentschieden im ersten Moment fast wie eine Niederlage an", sagte Trainer Jan Gernlein. "Unter dem Strich haben wir jedoch bei einem starken Gegner einen wichtigen Punkt mitgenommen. Das steht über allem. Wir sind froh, die Niederlagenserie gestoppt zu haben. Darauf können wir aufbauen."
Der SC Eltersdorf konnte ebenfalls eine Negativphase beenden. Nach drei Niederlagen nacheinander gelang beim bis dahin unbesiegten Tabellenführer TSV Buchbach (2:0) wieder ein Dreier. "Nach dem Doppelschlag in der zweiten Hälfte wussten wir, dass das Ding noch nicht durch ist, aber wir haben unser Spiel weiter durchgezogen", meinte Trainer Bernd Eigner. "Jeder hat gefightet und geackert. Das hat uns in den letzten Spielen gefehlt." Zum Gastspiel in Schweifurt sagt Eigner: "Wir benötigen dort genau die Bereitschaft, die wir auch in Buchbach gezeigt haben. Dass sie aktuell hinter uns in der Tabelle stehen, darf uns überhaupt nicht interessieren. Schweinfurt kommt aus der 3. Liga und hat trotz des Umbruchs sehr viel Qualität im Kader. Uns erwartet dort ein schwieriges Auswärtsspiel, in dem wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen müssen." Offensivspieler Moritz Fischer ist nach seiner Rotsperre wieder dabei. Dagegen steht Felix Rippert krankheitsbedingt nicht im Kader. "Oldie" Oleksandr Churilov wird weiterhin das Tor hüten, da Axel Hofmann noch nicht zu 100 Prozent fit ist.
Ein alter Bekannter soll den TSV Aubstadt - beginnend mit dem Auswärtsspiel am Samstag (ab 14 Uhr) beim direkten Konkurrenten TSV 1882 Landsberg - möglichst aus der Gefahrenzone führen. Nach dem 0:1 gegen den FC Memmingen - der fünften Liga-Niederlage nacheinander - verständigte sich der Toto-Pokal-Halbfinalist mit Cheftrainer Claudiu Bozesan einvernehmlich darauf, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Das Team wird nun wieder von Josef Francic betreut. Der 58-Jährige war in der Vergangenheit schon über mehrere Jahre als Trainer und Sportdirektor bei den Grabfeldern tätig. "Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft neue Impulse geben und gemeinsam mit dem Team den Blick schnell wieder nach vorne richten kann", so der TSV. Weiterhin pausieren muss Kapitän Steffen Behr (Rotsperre).
Der Aufsteiger und Tabellenletzte TSV 1882 Landsberg musste am zurückliegenden Wochenende seine bislang höchste Saisonniederlage hinnehmen. Bei der SpVgg Bayreuth stand am Ende ein 0:5 zu Buche. "Der Bayreuther Sieg geht in Ordnung", gab Trainer René Schröder ehrlich zu. "Wir hatten unsere Momente kurz nach der Halbzeit, da hätten wir auf 1:2 verkürzen können. Es hätte allerdings schon viel passieren müssen, damit wir etwas Zählbares mitgenommen hätten." Seit drei Begegnungen warten die Landsberger auf ihren zweiten Saisonsieg. Vor eigenem Publikum reichte es erst zu zwei Remis.
Für den SV Wacker Burghausen ist am Samstag (ab 14 Uhr) gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth bereits der dritte Heimsieg in Serie möglich. Unterbrochen wurde die Erfolgsbilanz zuletzt von einem 0:1 beim VfB Eichstätt. "Die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen", sagte Trainer Matthias Ostrzolek. "Wir hätten in Führung gehen können, machen es nicht und kassieren nach einem Standard das entscheidende Gegentor. Ich kann der Mannschaft aber keinen großen Vorwurf machen." Im Heimspiel gegen Fürth kommt es nun zu einem Wiedersehen mit Yannick Scholz. Der mittlerweile 30-jährige Innenverteidiger trug in der Saison 2022/2023 das schwarz-weiße Trikot und führt die U23 der SpVgg Greuther Fürth inzwischen als Kapitän auf das Feld. "Mit der SpVgg Greuther Fürth II erwartet uns ein unangenehmer Gegner, der sich nach dem schwierigen Saisonstart in den letzten Wochen sehr positiv entwickelt hat", meint Wacker-Trainer Matthias Ostrzolek. "Gemeinsam mit unseren Fans, bei denen wir erneut auf eine zahlreiche Unterstützung hoffen, wollen wir natürlich die drei Punkte in Burghausen behalten." Nicht zur Verfügung steht der rotgesperrte Benedikt Schwarzensteiner.
Die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth will in Burghausen ihre Auswärtsbilanz aufbessern. In der Fremde holte der Nachwuchs des Zweitligisten aus sechs Spielen lediglich drei Punkte (ein Sieg, fünf Niederlagen). Durch das 1:1 im Heimspiel gegen die U23 des FC Bayern München kommt die SpVgg nun insgesamt auf elf Zähler. "Es ist sehr schade, dass wir den Sieg hergegeben haben", sagte Trainer Julian Kolbeck mit Blick auf den späten Ausgleich der Gäste aus der Landeshauptstadt. "Das Unentschieden war mit Sicherheit vermeidbar. Wenn wir das 2:0 erzielen, ist die Partie entschieden. Bayern hat aber logischerweise die Qualität, das 1:1 zu machen. Die Art und Weise unseres Auftritts war jedoch sehr gut." Die Bilanz aus bislang 21 Duellen mit dem SV Wacker Burghausen ist relativ ausgeglichen - mit leichten Vorteilen für die Gäste. Neunmal war das "kleine Kleeblatt" erfolgreich, während der SVW sieben Siege einfahren konnte. Die übrigen fünf Aufeinandertreffen endeten jeweils mit einem Unentschieden.
Die SpVgg Ansbach strebt am Samstag (ab 14 Uhr) im fränkischen Duell mit der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg die unmittelbare Rückkehr in die Erfolgsspur an. In der Partie beim TSV 1860 München (0:4) war die SpVgg erstmals seit vier Begegnungen wieder leer ausgegangen. "Es ist schade, weil wir in der ersten Halbzeit wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht und uns einige Chancen erarbeitet haben, um 1:0 in Führung zu gehen", so Trainer Niklas Reutelhuber. "Der zweite Durchgang war ehrlicherweise nicht gut von uns. Wenn du in München zwei Standardgegentore bekommst, dann hast du keine Chance. Am Ende des Tages geht das Ergebnis in Ordnung."
Dass die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg auf Rang 13 liegend derzeit nur drei Punkte mehr als die SpVgg Ansbach auf dem Konto hat, hängt eng mit der Auswärtsausbeute zusammen. In fünf Partien in der Fremde ging der aktuelle Titelträger gleich viermal leer aus und brachte gerade einmal einen Zähler auf das Konto. Zu Hause gelang dagegen zuletzt ein 3:0 gegen den FC Augsburg II. "Ab der ersten Minute waren wir das bessere Team. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung", zeigte sich FCN-Trainer Andreas Wolf mit dem Auftritt zufrieden. Er muss in Ansbach erneut auf Lennart Pohlmann (Rotsperre) verzichten. Außerdem ist Routinier Fabian Menig (fünfte Gelbe Karte) nicht spielberechtigt.
Der TSV Buchbach muss sich vor dem Auswärtsspiel am Samstag (ab 14 Uhr) bei der DJK Vilzing mit einer neuen Situation auseinandersetzen. Zum Abschluss der zweiten Englischen Woche nacheinander hatte der Tabellenführer gegen den SC Eltersdorf (0:2) seine erste Saisonniederlage kassiert. "Gegen eine mental starke Mannschaft wie Eltersdorf hat es diesmal nicht mehr gereicht", so Co-Trainer Johannes Klein. "Jetzt hatten wir endlich mal wieder eine Woche mit einem normalen Rhythmus und schauen dann, dass wir am Samstag in Vilzing wieder alle Körner auf den Platz bringen können."
Eine Serie ging auch für die DJK Vilzing am zurückliegenden Spieltag zu Ende. Nach fünf Partien ohne Niederlage - darunter vier Unentschieden in Folge - kam für das Team von Trainer Wolfgang Beller beim TSV Schwaben Augsburg (1:3) erstmals nichts Zählbares auf das Konto hinzu. "Die ersten 20 Minuten haben wir total verschlafen", bemängelte Beller. "Da waren wir überhaupt nicht im Spiel, alles war zu langsam. Wir müssen vor allem klarer mit unseren Aktionen in der Offensive werden."
Der FV Illertissen bekommt es nach seinem spielfreien Wochenende nun am Samstag (ab 14 Uhr) mit dem TSV 1860 München zu tun. Zuletzt hatte der FVI trotz zweier Rückstände (0:2 und 2:3) bei der DJK Vilzing (3:3) noch gepunktet. "Wenn man zweimal so zurückkommt, kann man mit einem Punkt zufrieden sein", kommentierte Trainer Walid Khaled. Zum nächsten Gegner sagt er: "Mit dem TSV 1860 München erwartet uns eine besondere Aufgabe. Die Löwen sind ein großer Traditionsverein mit einer enormen Anhängerschaft und verfügen über eine sehr gute Mannschaft. Gerade die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen, talentierten Akteuren macht 1860 zu einem sehr starken Gegner. Wir haben Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst. Wir wollen mutig auftreten, unsere eigenen Stärken auf den Platz bringen und alles dafür tun, dieses Spiel zu gewinnen." Kapitän Marco Hingerl ist nach seiner Roten Karte gegen den FC Memmingen (0:2) erstmals wieder spielberechtigt, allerdings ebenso wie Luca Fink angeschlagen. Definitiv nicht zur Verfügung stehen Ilias El Hadi, Mussa Fofanah und Daniel Hausmann.
Der TSV 1860 München nutzte den zurückliegenden Spieltag, um in der Tabelle am FV Illertissen vorbeizuziehen. Die "Löwen" haben als Viertplatzierter durch das 4:0 gegen die SpVgg Ansbach vor dem direkten Duell mit dem FVI zwei Punkte Vorsprung. "In der ersten Halbzeit haben wir uns schwergetan und hatten in der einen oder anderen Situation auch Glück", räumte Trainer Alper Kayabunar ein. "Die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war richtig gut. Natürlich freuen wir uns auch, dass wir ohne Gegentor geblieben sind."
Die SpVgg Bayreuth nimmt das Auswärtsspiel am Samstag (ab 14 Uhr) beim TSV Schwaben Augsburg mit zwei neuen Saisonbestmarken in Angriff. Im Rahmen der Aktion "Oldschdod für alle" spielten die Oberfranken gegen den TSV 1882 Landsberg nicht nur vor ihrer bislang größten Kulisse von 4.714 Fans. Das 5:0 bedeutete auch den höchsten Sieg in der laufenden Spielzeit. "Vor allem offensiv haben wir ein wirklich schlagkräftiges Team, das in jedem Spiel alles gibt und auch jeden Gegner besiegen kann", so Geschäftsführer Lorenz Röthlingshöfer. "Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen weitermachen." Zum nächsten Gegner aus Augsburg sagt Cheftrainer Lukas Kling: "Mit Schwaben Augsburg erwartet uns eine Mannschaft, die sich ebenfalls im Aufwind befindet. Wir spielen im Rosenaustadion auf einem großen, eher schlechteren Platz, auf dem wir uns auf jeden Fall darauf einstellen, dass wir über die Galligkeit und Giftigkeit kommen müssen. Wir wollen in Augsburg unsere Siegesserie fortsetzen und den dritten Erfolg in Folge einfahren. Es wird allerdings nicht leicht. Wir werden auf einen Gegner treffen, der ein zusammengeschweißter Haufen ist und seit Jahren im Kern so zusammenspielt."
Den Schwung eines Erfolgserlebnisses will auch der TSV Schwaben Augsburg mitnehmen. Die "Schwabenritter" beendeten mit dem 3:1 gegen die DJK Vilzing die Serie von fünf Begegnungen ohne Sieg (ein Punkt), was auch gleichbedeutend mit dem ersten Dreier vor heimischer Kulisse war. Dadurch kletterte das Team auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz. "Es war ein wirklich gutes Spiel von uns, vor allem im Bereich der Intensität, die wir zuvor ein wenig hatten vermissen lassen", freute sich Trainer Marco Zupur. Er kann wieder auf Lukas Ramser (nach abgesessener Gelbsperre) zurückgreifen.
Der VfB Eichstätt tritt am Samstag (ab 14 Uhr) als eines der formstärksten Teams zum Spitzenspiel beim FC Memmingen an. Durch das 1:0 gegen den SV Wacker Burghausen holte der VfB aus seinen letzten fünf Spielen 13 von 15 möglichen Punkten. "Es war mit Sicherheit nicht unsere beste Leistung", räumte Trainer Markus Mattes ein. "Aber im Endeffekt hat sich schon während des Spiels abgezeichnet, dass wahrscheinlich ein Standard die Entscheidung bringen wird. So ist es dann auch gekommen."
Der FC Memmingen befindet sich weiterhin auf Kurs, die vergangene Saison nach der Rückkehr in die Regionalliga Bayern deutlich zu übertreffen. "Jetzt haben wir 24 Punkte nach zwölf Spielen. Im letzten Jahr waren es zur Winterpause 25 Zähler", so Trainer Matthias Günes nach dem 1:0 beim TSV Aubstadt. "Wir sind stabil, super geeint, schwer zu bespielen und deshalb auch schwer zu besiegen." In Aubstadt stand bereits zum siebten Mal in zwölf Begegnungen zu Null. Die Anzahl von nur sieben Gegentreffern kann kein anderer Ligakonkurrent unterbieten. Dabei war Trainer Matthias Günes kurzfristig dazu gezwungen, sein Team umzustellen. Der etatmäßige Stammtorhüter Dominik Dewein meldete sich krankheitsbedingt ab. Vertreter Felix Unger kam dadurch erstmals zum Einsatz. Außerdem hatte sich Rufus Roth im Abschlusstraining verletzt. Für den Enkel von Ex-Bayern-Profi Franz "Bulle" Roth rückte David Remiger mit seinem ersten Startelf-Einsatz in dieser Spielzeit in die Defensive. Gegen Eichstätt stehen Fabian Lutz (Knie), Dominik Martin (muskuläre Probleme) und Kapitän Lukas Rietzler (Schulterverletzung) nicht zur Verfügung.
BFV/mspw
| Pl. | Verein | Sp. | G | U | V | Torv. | Tordiff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. |
|
12 | 8 | 3 | 1 | 25:11 | 14 | 27 |
| 2. |
|
12 | 7 | 3 | 2 | 14:7 | 7 | 24 |
| 3. |
|
12 | 6 | 3 | 3 | 15:15 | 0 | 21 |
| 4. |
|
11 | 5 | 5 | 1 | 24:13 | 11 | 20 |
| 5. |
|
11 | 5 | 5 | 1 | 15:10 | 5 | 20 |
| 6. |
|
11 | 5 | 3 | 3 | 20:15 | 5 | 18 |
| 7. |
|
12 | 5 | 2 | 5 | 27:20 | 7 | 17 |
| 8. |
|
12 | 5 | 1 | 6 | 22:18 | 4 | 16 |
| 9. |
|
11 | 4 | 4 | 3 | 18:18 | 0 | 16 |
| 10. |
|
11 | 4 | 3 | 4 | 14:12 | 2 | 15 |
| 11. |
|
11 | 4 | 3 | 4 | 17:16 | 1 | 15 |
| 12. |
|
12 | 4 | 3 | 5 | 18:26 | -8 | 15 |
| 13. |
|
11 | 4 | 1 | 6 | 21:17 | 4 | 13 |
| 14. |
|
11 | 3 | 3 | 5 | 16:24 | -8 | 12 |
| 15. |
|
12 | 3 | 3 | 6 | 14:23 | -9 | 12 |
| 16. |
|
11 | 3 | 2 | 6 | 15:18 | -3 | 11 |
| 17. |
|
11 | 3 | 1 | 7 | 10:25 | -15 | 10 |
| 18. |
|
11 | 2 | 2 | 7 | 14:20 | -6 | 8 |
| 19. |
|
11 | 1 | 4 | 6 | 10:21 | -11 | 7 |