Claudiu Bozesan (Trainer TSV Aubstadt): "Das Ergebnis ist ärgerlich. Wir müssen vor der Pause eigentlich das 1:1 machen, bekommen im Gegenzug das 0:2. In der zweiten Halbzeit haben wir fast nichts zugelassen, waren die aktivere Mannschaft und sind zweimal zurückgekommen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, wurden aber nicht belohnt. Aus meiner Sicht hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Am Ende muss man sagen, dass der TSV 1860 cleverer war und deshalb gewonnen hat."
Alper Kayabunar (Trainer TSV 1860 München): "Es war ein sehr schwieriges Auswärtsspiel für uns, wir sind froh über die drei Punkte. Wir erzielen die ersten beiden Treffer zu den richtigen Zeitpunkten. Hintenraus haben wir es durch die beiden Gegentore, die beide nach demselben Muster gefallen sind, unnötig spannend gemacht. Das werden wir in Ruhe ansprechen und analysieren."
Rene Schröder (Trainer TSV 1882 Landsberg): "Auch diesmal haben wir uns wieder eine Vielzahl von Chancen herausgespielt. Wir konnten aber leider keine einzige Möglichkeit nutzen. Auch eine hundertprozentige Chance war dabei. Von daher müssen wir uns mit dem 0:0 begnügen. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir richtig gut im Spiel, sehr kontrolliert. Die zweite Halbzeit war wesentlich ausgeglichener. Eichstätt hatte zum Ende hin noch eine oder zwei Möglichkeiten. Daher müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein."
Markus Mattes (Trainer VfB Eichstätt): "Wir sind am Ende mit dem Ergebnis so einigermaßen zufrieden. Das war das Mindeste, was wir mitnehmen wollten. Mit dem Spiel selbst kann man nicht ganz zufrieden sein. Gerade nach der ersten Halbzeit konnten wir glücklich sein, mit einem Unentschieden in die Pause zu kommen. Im zweiten Durchgang haben wir es deutlich besser gemacht und die Räume geschlossen. In der 81. Minute müssen wir dann das Tor erzielen, bei der Situation mit der Ecke. Das wäre der Lucky Puch gewesen, aber vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten. Wir haben gut gearbeitet und nehmen den einen Punkt gerne mit."
Marco Zupur (Trainer TSV Schwaben Augsburg): "Es war ein brutal intensives Spiel. Ich glaube, die Zuschauer haben eine richtig gute Regionalliga-Partie gesehen. Vor allem zu Beginn haben wir ein absolutes Feuerwerk abgebrannt, treffen zweimal Aluminium und hatten noch eine weitere dicke Chance auf die Führung. Dann bekommen wir das 0:1 und verlieren ein wenig unseren Rhythmus. Dennoch hatten wir auch danach Möglichkeiten. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, noch einmal mehr zu investieren. Wir wussten: Wenn uns ein Tor gelingt, wird es hier noch einmal richtig eng. Das haben wir geschafft und in Überzahl weiter auf das 2:2 gedrückt. Der FCA hat das am Ende aber gut verteidigt. Schade, dass es nicht mehr zum Ausgleich gereicht hat. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft. Es sind Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen."
Markus Feulner (Trainer FC Augsburg II): "Ich glaube, in den ersten zehn Minuten hatten wir ein wenig Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Der TSV Schwaben hatte gleich zwei Pfostenschüsse. Danach sind wir immer besser ins Spiel gekommen, haben die Situation zum 1:0 richtig gut ausgespielt und anschließend gut in die Partie gefunden. Mit dem 2:0 sind wir dann auch verdient in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte machen wir uns das Leben durch die Gelb-Rote Karte natürlich selbst schwer. Schwaben bekommt dadurch noch einmal Luft. Am Ende war sicherlich auch etwas Glück dabei, aber der Sieg ist aus meiner Sicht nicht unverdient."
Andreas Wolf (Trainer 1.FC Nürnberg II): "Es war ein hochverdienter Sieg. Meine Jungs waren von der ersten Minute an da, wir sind verdient 2:0 in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit hätten wir gleich das dritte Tor nachlegen müssen. In dieser Phase haben wir zu viele Standards produziert und das 2:1 zugelassen. Diese Phase haben wir überstanden und verdient das 3:1 gemacht. Die Jungs haben sich damit für ihre Leistungen in den letzten Wochen belohnt."
Matthias Ostrzolek (Trainer SV Wacker Burghausen): "In der ersten Halbzeit war es ein 50:50-Spiel. Beide Mannschaften sind ein hohes Tempo gegangen und haben sich neutralisiert. Wir wurden dann mit einem tiefen Laufweg mit dem 0:1 gnadenlos bestraft und haben nach einer Standardsituation das 0:2 bekommen. Die Mannschaft hat dennoch eine sehr gute Reaktion gezeigt und viel Aufwand betrieben. Wir haben den Anschlusstreffer erzielt und dann alles nach vorne geworfen. Dann wurden wir am Ende bestraft, so dass die effizientere Mannschaft am Ende verdient gewonnen hat."
Niklas Reutelhuber (SpVgg Ansbach): "Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Dennoch haben wir erst danach das Spiel hergegeben. Die zehn Minuten nach der Halbzeit haben uns viel gekostet. Die letzten 25 Minuten waren dagegen die besten in der Saison bis jetzt. Darauf können wir echt aufbauen. Wir wissen natürlich, dass die Gesamtsituation gerade im Moment richtig schlecht ist. Aber jeder, der uns kennt, der weiß, dass wir nicht aufstecken werden und dass wir in schwierigen Phasen zusammenhalten. Das hat der Verein schon immer getan. Wir werden weitermachen und wir werden uns für die harte Arbeit auf dem Trainingsplatz irgendwann wieder belohnen. Da bin ich mir ganz sicher."
Sven Zurawka (Trainer TSV Buchbach): "Wir haben eine sehr gute Leistung über 60 Minuten gezeigt und in der Summe dann auch verdient 3:0 geführt. Danach muss ich meiner Mannschaft schon ein wenig ankreiden, dass wir komplett den Faden verloren haben. In der Kabine war ich stinksauer und habe ein paar deutliche Worte gewählt, weil wir das Spiel fast noch aus der Hand geben. Wenn Ansbach das 3:2 erzielt, dann kommen Sie noch einmal sehr stark heran. Da müssen wir in der kommenden Woche bei der Videoanalyse schon ein paar deutliche Worte wählen und das entsprechend aufarbeiten. Bis zur 60. Minute war es allerdings eines der besten Spiele, die wir bisher gemacht haben. Insgesamt ist der Sieg verdient, Glückwunsch an die Jungs."
Lukas Kling (Trainer SpVgg Bayreuth): "Für uns war es ein guter Punkt, obwohl es eventuell auch drei Zähler hätten werden können. Am Ende war es ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften auf einen Sieg aus waren. Beide Teams können mit dem Punkt auf jeden Fall leben. Es macht mich stolz, dass die Jungs auch nach den zweimaligen Rückschlägen nicht aufgesteckt, sondern weiter Gas gegeben und das Tempo hochgehalten haben. Das ist der richtige Weg und das stimmt mich sehr positiv."
Walid Khaled (Trainer FV Illertissen): "Es war ein sehr emotionales Spiel, mit einem für beide Mannschaften verdienten Unentschieden. Bayreuth hat kompakt verteidigt, von unserer Seite aus haben wir das Spiel zu offen gestaltet. Wir hätten mit der letzten Aktion noch das dritte Tor machen können, aber - wie schon gesagt - ist das Remis für beide Mannschaften gerecht."
Bernd Eigner (Trainer SC Eltersdorf): "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und vor allem mit der Leistung meiner Mannschaft. Es war ein sehr intensives Spiel über die gesamten 90 Minuten gegen einen brutal starken Gegner. Wir haben in der ersten Halbzeit exzellent verteidigt, haben gar nichts zugelassen. Wir machen aus einer Standardsituation das 1:0, haben dann zwei, drei gute Nadelstiche gesetzt, Konter gut gefahren, schnörkellos nach vorne gespielt und machen das 2:0. Wir wussten, dass in der zweiten Halbzeit eine Gegenreaktion des Gegners erfolgt, Fürth hat den Druck immens erhöht. Wir haben es verpasst, das 3:0 zu machen. Dann ist es so, wie es oft kommt. Mit dem 2:1 kommt die ganze Wucht und Dynamik auf uns zu, das Momentum war auf Fürther Seite, sie machen das 2:2. Da denkst du natürlich, pfeif ab, damit wir den Punkt noch mitnehmen. Ich muss ein großes Kompliment an die Moral meiner Mannschaft machen, die dann noch einmal angelaufen ist und das 3:2 erzielt. Am Ende war es dann auch ein verdienter Erfolg, wir haben alles in die Waagschale geworfen und Leidenschaft an den Tag gelegt. Daher konnten wir den Fürthern Paroli bieten. Wir freuen uns über den ersten Dreier zuhause in der Regionalliga."
Julian Kolbeck (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): "Glückwunsch an Eltersdorf zum Sieg. Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt, waren ohne Durchschlagskraft gegen einen sehr kompakten Gegner. Wir konnten uns nur wenige Torchancen herausspielen. Die zweite Halbzeit war besser, wir erzielen verdient den Ausgleich. Dann machen wir einen extrem schmerzhaften Fehler. Dadurch verlieren wir das Spiel. Das ist sehr, sehr bitter."
Jan Gernlein (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): "Das war eine brutale Leistung meiner Mannschaft. Wir waren in der ersten Halbzeit sehr kontrolliert, haben nichts zugelassen und selbst Chancen vergeben. Dennoch sind wir geduldig geblieben, auch in Unterzahl. Ich bin sehr stolz auf das Team."
BFV/mspw