Bayern-Regionalligist VfB Eichstätt und Trainer Steffen Israel gehen schon nach wenigen Wochen getrennte Wege. Der 40-Jährige, der das Team erst zu Saisonbeginn übernommen hatte, wurde nach zwei Niederlagen aus zwei Begegnungen bei einem Torverhältnis von 1:8 von seinen Aufgaben entbunden.
Die Trennung hat dabei nicht ausschließlich mit den Ergebnissen zu tun. "Mit der Verpflichtung eines hauptamtlichen Cheftrainers hat der Verein bewusst einen neuen Weg eingeschlagen und darin viele Chancen gesehen. Nach den vergangenen Wochen hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Modell doch nicht so zu den Rahmenbedingungen und der Struktur des VfB Eichstätt passt, wie sich ursprünglich erhofft wurde", so der VfB in der Mitteilung.
Eichstätts Sportlicher Leiter Tobias Grimm sagt: "Wir haben die Entscheidung getroffen, künftig wieder auf die Strukturen und Abläufe zu setzen, die unseren Verein in den vergangenen Jahren erfolgreich gemacht haben. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen werden wir dabei kritisch aufarbeiten und die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen."
Vorerst wird die Mannschaft interimsweise von Co-Trainer Michael Wittmann und Torwarttrainer Norbert Scheuerer betreut. In der neuen Konstellation tritt der VfB Eichstätt bereits am heutigen Dienstag, 18.30 Uhr, im Toto-Pokal bei der SpVgg Lam an.
BFV/mspw