Fußball verbindet – und genau das steht auch bei der Finalrunde des Landesweiten Fußballturniers für Menschen mit Behinderung an diesem Samstag (1. August 2026) in Sand am Main im Mittelpunkt. Zwölf Mannschaften aus ganz Bayern kämpfen ab 10.30 Uhr in drei Leistungsklassen um die Titel, erleben Gemeinschaft und gelebte Inklusion auf dem Spielfeld. In der 1. Liga geht es darüber hinaus um den offiziellen Bayerischen Meistertitel und die damit verbundene Qualifikation für die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen, die vom 31. August bis 3. September 2026 in Duisburg ausgetragen wird.
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) unterstützt das Turnier bereits seit vielen Jahren als treuer Partner, stellt auch in diesem Jahr wieder die offiziellen Spielbälle und sorgt mit seinen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern für einen professionellen und fairen Turnierablauf.
„Das landesweite Fußballturnier für Menschen mit Behinderung ist seit mehr als vier Jahrzehnten ein fester Bestandteil des bayerischen Fußballkalenders und ein herausragendes Beispiel dafür, wie Fußball Menschen zusammenbringt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die Finalrunde ein besonderer Höhepunkt, der sportlichen Ehrgeiz, Teamgeist und gelebte Inklusion vereint. Genau darum unterstützen wir als Bayerischer Fußball-Verband dieses Turnier bereits seit vielen Jahren“, erklärt BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau, der das Turnier gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Haßberge, Michael Ziegler, vor Ort verfolgen wird.
Rund 35 Teams hatten sich zuvor an den Qualifikationsturnieren beteiligt. Nun treffen die besten Mannschaften der Vorrunden aufeinander und spielen um die begehrten Titel sowie in der höchsten Leistungsklasse um die Chance, den Freistaat als Bayerische Meister bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen zu vertreten.
In der 1. Liga treten Titelverteidiger Wefa Ahorn (Diakonie Coburg), der Behinderten- und Vital-Sportverein (BVS) Fürth, die Elf Freunde Lebenshilfe Bayern Mitte Ingolstadt sowie die Lebenshilfe Schweinfurt-Hammelburg an. In der 2. Liga messen sich die Lebenshilfe Schweinfurt-Augsfeld, die Dambacher Werkstätten der Lebenshilfe Fürth, das Sportteam Neuendettelsau sowie die Werkstätten der Katholischen Jugendfürsorge Straubing. Das Teilnehmerfeld der 3. Liga komplettieren das Lebenswerk Bayreuth, die Stiftung Sankt Johannes Marxheim, die Lebenshilfe Schweinfurt-Nüdlingen und die Lebenshilfe Regensburg II aus Obertraubling.
Die Finalrunde beginnt um 10.30 Uhr, die Siegehrung ist für 16 Uhr geplant.
Seit 1983 wird das Landesweite Fußballturnier für Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Wir bleiben am Ball“ von der Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) in Bayern und dem Landesverband der Lebenshilfe Bayern veranstaltet. Für viele Sportlerinnen und Sportler zählt die Turnierserie zu den Höhepunkten des Sportjahres und bietet die Möglichkeit, sich mit den besten Teams aus ganz Bayern zu messen.
Das Turnier zeigt Jahr für Jahr eindrucksvoll, dass der Fußball Menschen verbindet und Teilhabe auf dem Spielfeld gelebt wird. Neben dem sportlichen Wettbewerb stehen vor allem Gemeinschaft, Fairness und die Freude am Spiel im Mittelpunkt.