Besonderes Jubiläum beim Regionalliga-Spitzenspiel des 8. Spieltags: Vor dem oberbayerischen Derby des aktuellen Spitzenreiters TSV Buchbach gegen die zweite Mannschaft des Deutschen Rekordmeisters aus München hat Verbands-Schiedsrichterobmann Sven Laumer den Unparteiischen Dr. Markus Huber für dessen 100. Einsatz in der bayerischen Amateur-Spitzenliga geehrt.
„100 Einsätze in der Regionalliga erreicht man nicht durch Zufall“, betont Sven Laumer. „Dahinter stecken Leidenschaft, Einsatzbereitschaft, fachliche Qualität und unzählige Stunden auf und neben dem Platz. Markus Huber hat sich diese Auszeichnung mehr als verdient“, sagte Laumer bei der Ehrung des 38-Jährigen.
Seit der Saison 2014/15 leitet der aus Niedertaufkirchen stammende promovierte Mathematiker Spiele in der Regionalliga Bayern, seine Schiedsrichterprüfung bestand Huber 2003 im Alter von 14 Jahren und legte dann einen steilen Aufstieg hin. Über starke Leistungen und Dank seiner Mentoren Stefan Schlott und dem kürzlich verstorbenen Erwin Vilsmeier empfahl sich das heutige Aushängeschild der Schiedsrichtergruppe Inn bereits 2010 für die Landesliga und 2014 für Einsätze in der Bayernliga. Zudem war er bereits in der A-Junioren-Bundesliga sowie mehrere Spielzeiten als Schiedsrichter-Assistent in der 3. Liga im Gespann von Wolfgang Haslberger im Einsatz und blickt mittlerweile auf insgesamt fast 1100 Spielleitungen zurück. Auf seine persönlichen Highlights angesprochen nennt Huber das live übertragene Regionalliga-Spiel des FC Bayern München II gegen den TSV 1860 Rosenheim in der Saison 2018/19 (1:1) und seine stimmungsvollen Drittliga-Einsätze in Kaiserslautern, Osnabrück und Rostock – und künftig bestimmt auch seinen heutigen 100. Regionalliga Bayern-Einsatz in Buchbach.