80 Jahre BFV, 80 Jahre gelebte Fußball-Leidenschaft: Mit einem feierlichen Sommerempfang auf der Dachterrasse der „Brienner Gärten“ im Herzen Münchens hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sein Jubiläum gefeiert – gemeinsam mit Menschen, die den Amateurfußball in ihren Klubs Tag für Tag mit Leben füllen und dazu mit Franz „Bulle“ Roth der frühere Weltpokalsieger des FC Bayern München, der heuer – wie sollte es auch anders sein – ebenfalls 80 Jahre alt geworden ist.
Aus jedem der 22 bayerischen Fußball-Kreise waren je zwei Vereins-Vertreterinnen und -Vertreter eingeladen, die 2026 ebenfalls ihr 80-jähriges Bestehen feiern und sich zugleich durch eine herausragende Jugendarbeit auszeichnen. Als Anerkennung für dieses Engagement erhielt jeder der 22 Klubs einen Trikotsatz von BFV-Partner adidas für seine D-Jugend – ein Zeichen der Wertschätzung für all' jene, die die Zukunft des Fußballs aktiv mitgestalten und vor Ort anpacken. In ganz besonderer Atmosphäre trafen über den Dächern der Landeshauptstadt damit Tradition, Ehrenamt und Nachwuchsförderung aufeinander – Werte, die den bayerischen Fußball seit acht Jahrzehnten prägen.
„80 Jahre Bayerischer Fußball-Verband stehen für 80 Jahre Leidenschaft, Ehrenamt und Gemeinschaft. Dieses Jubiläum wollten wir ganz bewusst mit den Menschen aus Vereinen feiern, die unseren Fußball seit Generationen tragen: Dass wir dabei Klubs aus allen bayerischen Fußballkreisen auszeichnen konnten, die genauso alt sind wie der BFV und mit herausragender Jugendarbeit die Zukunft unseres Sports gestalten, ist ein starkes Zeichen. Denn unsere Geschichte ist beeindruckend – aber noch wichtiger ist, dass wir gemeinsam jeden Tag an der Zukunft des Amateurfußballs arbeiten“, unterstrich BFV-Präsident Christoph Kern in seiner Eröffnungsrede.
Da passte es perfekt, dass der BFV als Ehrengast einen weiteren „Achtziger“ zu seinem Jubiläum begrüßen konnte: Franz „Bulle“ Roth, der zu den prägenden Figuren der goldenen FC-Bayern-Generation um Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Paul Breitner und Sepp Maier gehörte. In zwölf Jahren beim Rekordmeister gewann der viermalige deutsche Nationalspieler vier deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale, den Europapokal der Pokalsieger 1967 sowie drei Europapokale der Landesmeister in Serie – von 1974 bis 1976.
Unvergessen bleibt Roth als Mann für die großen Momente: Bis heute ist er der einzige Spieler, der in drei gewonnenen Europapokal-Endspielen das wichtige 1:0 erzielte. Seinen legendären Spitznamen verdankt der Sohn eines Allgäuer Landwirts einer Anekdote aus seiner ersten Bayern-Vorbereitung: Trainer Zlatko Čajkovski staunte über die enorme Kraft des Bauernsohns und verglich ihn mit einer Kuh („Muh“). Torhüter Sepp Maier korrigierte augenzwinkernd, in Bayern heiße ein solches Kraftpaket natürlich „Bulle“ – und der Name blieb für immer.
"Wir haben früher auf dem Dorf oder auf der Straße einfach Fußball gespielt. Auf einer gemähten Wiese, die Linien haben wir mit Sägespäne gezogen. Heutzutage ist das ganz anders, die Spieler werden, vor allem in der Talentförderung, viel intensiver geschult. Wir sind einfach rausgegangen und haben frei von der Seele weg Fußball gespielt – das hat uns so stark gemacht", erklärte Roth, der von seinem Enkel Rufus begleitet wurde, der in Ops Fußstapfen tritt und in der Regionalliga Bayern für den FC Memmingen spielt: "Von meinem Opa habe ich Ehrlichkeit und Bodenständigkeit gelernt. Auf dem Platz immer alles zu geben, immer ans Team zu denken. Fußball ist ein Mannschaftssport und der Verein kommt immer als Erstes", sagte Rufus Roth, selbst Bronzemedaillengewinner mit der Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes beim UEFA Regions Cup 2023 – der offiziellen EM der Amatuere: "Wir hatten in der Vorrunde England ausgeschaltet, die Qualifikation in Italien und die Endrunde in Spanien werde ich nicht vergessen. Das bleibt für immer."
BFV-Präsident Christoph Kern und BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher stellten zudem die neue Chronik „80 Jahre Bayerischer Fußball-Verband“ vor, mit der der BFV auf acht bewegte Jahrzehnte Fußballgeschichte in Bayern zurückblickt. Das Werk spannt den Bogen von den improvisierten Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg über sportliche Meilensteine und wegweisende Verbandsentscheidungen bis hin zu Themen wie Frauenfußball, Ehrenamt, Integration und Digitalisierung. Besonders lebendig wird die Chronik durch zahlreiche Anekdoten: So musste 1947 ein Verein seine Zuschauer bitten, statt Eintrittsgeld drei Nägel für den Bau einer Kabine mitzubringen, während andernorts noch auf Trümmerfeldern Fußball gespielt wurde.
Die Chronik erzählt von großen Erfolgen ebenso wie von den kleinen Geschichten am Spielfeldrand – und zeichnet damit ein ebenso unterhaltsames wie authentisches Bild der bayerischen Fußballfamilie über acht Jahrzehnte hinweg.
BFV-Ehrenmitglied Armin Klughammer (90), der über viele Jahre die Geschicke des Verbandes als Verbands-Spielleiter gelenkt hatte, teilte auf der Bühne persönliche Erinnerung: An das "Wunder von Bern", das er selbst vor Ort miterlebt hatte, oder an das erste Länderspiel auf bayerischem Boden im Augsburger Rosenau-Stadion gegen die Schweiz, für dessen Besuch er die Schule schwänzte und dafür einen Satz Ohrfeigen und einen Rektoratsverweis kassierte. "Es ist und bleibt der Fußball, der mir in meinem Leben so viel gibt." Klughammer war prägende Figur im Spielbetrieb beim BFV,
„Ein Blick in unsere neue Chronik zeigt, wie eng die Geschichte des Bayerischen Fußball-Verbandes mit den Geschichten seiner Vereine und Menschen verbunden ist. Seit 80 Jahren lebt der Fußball in Bayern von Zusammenhalt, Leidenschaft und dem unermüdlichen Einsatz unzähliger Ehrenamtlicher. Diese Werte haben uns groß gemacht und werden auch in Zukunft das Fundament unseres Verbandes bilden“, erklärte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, auf den die Idee eines jährlichen Sommerempfangs mit Vertreterinnen und Vertretern der bayerischen Vereine über den Dächern Münchens zurückgeht.
Bei der Premiere im Vorjahr hatte der BFV gemeinsam mit Lena Oberdorf vom FC Bayern München 44 Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertretern aus 22 Klubs für ihr Engagement im bayerischen Frauen- und Mädchenfußball ausgezeichnet, die sich insbesondere im Rahmen der 2023 ins Leben gerufenen BFV-Mädchenfußball-Kampagne #Lasstsiespielen hervorgetan haben.
Kreis München
SV Pullach (Jugendverantwortliche Sascha Knöchel und Christian Lyra): Der SV Pullach ist einer der größten Breitensportvereine im Münchner Süden und feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Rund 600 Kinder und Jugendliche spielen hier Fußball, darunter immer mehr Mädchen. Mit insgesamt 30 Jugendmannschaften zählt die Nachwuchsabteilung zu den größten der Region und einem stetigen Wachstum im Juniorinnenbereich. Der Verein hat den Anspruch, alle Jugendteams kindgerecht und wertschätzend zu betreuen und den Spielerinnen und Spielern die grundsätzlichen Werte des Sports wie Fairness, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und sozialen Umgang zu vermitteln. Eine wichtige Säule dabei ist das jährlich stattfindende Camp in den Sommerferien, bei dem ein starkes Miteinander entsteht, indem die Älteren Verantwortung übernehmen und die Jüngeren von ihnen profitieren. Christian Lyra und Sascha Knöchel gestalten dabei die Jugendarbeit maßgeblich mit.
Kreis Donau/Isar
FC Hitzhofen-Oberzell (Jugendleiterin Andrea Heigl und Guido Müller): Der FC Hitzhofen-Oberzell verbindet seit 80 Jahren Tradition und Fortschritt. Aus einem Dorfverein ist ein moderner Familienverein mit 13 Jugendmannschaften in allen Altersklassen und rund 180 Kindern und Jugendlichen entstanden. Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit, die Förderung des Mädchenfußballs mit eigenen Teams sowie zahlreiche Gemeinschaftsprojekte. Über 30 engagierte Trainerinnen und Betreuer begleiten die Kinder nicht nur sportlich, sondern vermitteln auch Werte wie Teamgeist, Respekt und Verantwortung. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ haben sie eine WM-Gemeinschaftsaktion durchgeführt, wofür sie auch mit dem Jugendpreis des Landkreises Eichstätt ausgezeichnet wurden. Jugendleiter Guido Müller und die stellvertretende Jugendleiterin Andrea Heigl stehen stellvertretend für einen Verein, der im Fußballkreis Donau/Isar seit Jahren hervorragende Jugendarbeit leistet.
Kreis Inn/Salzach
BSC Surheim (Vereinsvertreterin Simone Petzke, 2. Vorsitzender Konrad Ragginger): Der BSC Surheim feiert 2026 sein 80-jähriges Jubiläum und ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Mittelpunkt des Dorflebens. Der Verein stellt aktuell zehn Jugendmannschaften und engagiert sich mit großem Einsatz für den Nachwuchsfußball in der Region. Dabei tragen insbesondere die vielen ehrenamtlich tätigen Trainerinnen und Trainer zum Erfolg der Jugendarbeit bei. Aber auch im Schiedsrichterbereich sind einige Talente gewachsen und erfolgreich im Einsatz. Konrad Ragginger (langjähriger Vorsitzende und heutiger 2. Vorstand) und Vereinsvertreterin Simone Petzke stehen für die Zukunftsfähigkeit des Fußballs im Kreis Inn/Salzach.
Kreis Zugspitze
FC Puchheim (Vorstand Norbert Allinger, Jugendspieler Markus Gries): Der FC Puchheim ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Nachwuchsfußball des Fußballkreises Zugspitze. Mit 20 Jugendmannschaften, davon vier Mädchenteams, und einer beeindruckenden Integrationsarbeit und nachhaltigen Ausrichtung schafft der Verein ideale Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus ist der FC Puchheim ein verlässlicher Ausrichter zahlreicher BFV-Turniere und Wettbewerbe, der immer wieder Spieler für die Bundesliga und deren Nachwuchsleistungszentren, aber auch die eigenen Herren- und Frauenteams ausbildet. Vorstand Norbert Allinger und Jugendspieler Markus Gries stehen für einen Verein, dessen Engagement weit über den eigenen Sportplatz hinausstrahlt.
Kreis Niederbayern Ost
SV Otzing (Vorstand Dominik Vallet, Jugendleiter Tobias Straßer): Der SV Otzing gehört seit Jahrzehnten zu den tragenden Säulen des Vereinslebens in seiner Gemeinde. Aktuell spielen mehr als 70 Jugendliche in insgesamt neun Mannschaften, viele davon in bewährter Zusammenarbeit mit dem Partnerverein SV Pankofen. Besonders stolz ist der Verein darauf, wieder alle Altersklassen besetzen zu können. Auch infrastrukturell hat sich der Verein weiterentwickelt und nicht nur bessere, sondern auch nachhaltigere Trainingsbedingungen geschaffen. Jugendleiter Tobias Straßer und Vorstand Dominik Vallet stehen stellvertretend für eine erfolgreiche und nachhaltige Nachwuchsarbeit im Fußballkreis Niederbayern Ost.
Kreis Niederbayern West
SC Bruckberg (Jugendleiter Thomas Raith, Jugendtrainerin Katharina Keller): Der SC Bruckberg feiert 80 Jahre Vereinsgeschichte und kann auf eine kontinuierlich wachsende Nachwuchsabteilung stolz sein. Rund 120 Kinder und Jugendliche spielen aktuell in acht Mannschaften, betreut von zahlreichen qualifizierten Trainerinnen und Trainern. Besonders bemerkenswert ist die starke Gemeinschaft, die unter anderem durch ein vereinsinternes Jugendcamp jedes Jahr erlebbar wird. Aber auch die Ausrichtung des Bürgerfestes Bruckberg durch ca. 200 Ehrenamtliche des Vereins zeigen den Zusammenhalt und das Engagement, weit über den Spielbetrieb hinaus. Jugendleiter Thomas Raith und Jugendtrainerin Katharina Keller stehen stellvertretend für einen Verein, der Gemeinschaft und Nachwuchsförderung vorbildlich verbindet.
Kreis Augsburg
TSV Aindling (Stadionsprecherin/Schriftführerin Nicole Baur, Fußball-Abteilungsleiter Thomas Grammer): Der TSV Aindling hat sich in 80 Jahren von einem Fußballverein zu einem Mehrspartenverein mit großer Strahlkraft entwickelt, dem auch Infrastruktur und Nachhaltigkeit wichtig sind. Die Jugendarbeit genießt seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf, alle Altersklassen sind besetzt. Darüber hinaus werden benachbarte Vereine durch Spielgemeinschaften aktiv unterstützt, so dass man insgesamt auf 15 Mannschaften zählen kann. Als Besonderheit ist die Aktion „Stickerstars“ zu nennen, bei der die Kinder und Jugendlichen sich selbst in einem Art Panini-Album wiederfinden können. Nicole Baur, die sich in zahlreichen Vereinsfunktionen engagiert, sowie Thomas Grammer (Abteilungsleiter Fußball) stehen für einen Verein, der Verantwortung für den Fußball in seiner Region übernimmt.
Kreis Donau
SV Ettenbeuren (Jugendleiter Dominik Köllner, Jugendtrainer Bernhard Miehle): Der SV Ettenbeuren feiert sein 80-jähriges Jubiläum mit einem besonderen Fokus auf die Jugend. Aktuell sind sechs Juniorenmannschaften im Spielbetrieb, zahlreiche Nachwuchsspieler schaffen zudem den Sprung in den Herrenbereich. Das zeigt, wie nachhaltig hier gearbeitet wird. Ein extra ins Leben gerufener Jugendspieltag soll hier noch mehr Fokus auf die wichtige Arbeit im Verein richten. Jugendleiter Dominik Köllner und Jugendtrainer Bernhard Miehle stehen stellvertretend für engagierte Nachwuchsförderung im Landkreis Günzburg.
Kreis Allgäu:
SV Heiligkreuz (Jugendleiter Kleinfeld Stephan Aufzug, Jugendtrainerin Tina Aufzug): Der SV Heiligkreuz ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Rund 300 Kinder und Jugendliche spielen in 16 Jugendmannschaften Fußball und profitieren von einem großen ehrenamtlichen Trainerteam. Besonders hervorzuheben ist die Integrationsarbeit in einem vielfältigen gesellschaftlichen Umfeld, aber auch die Investition in Infrastruktur, um den Kindern und Jugendlichen sehr gute und zeitgemäße Trainingsangebote zu bieten. Stephan Aufzug und Tina Aufzug engagieren sich mit großem Einsatz in der Jugendarbeit und repräsentieren einen Verein, der Kindern nicht nur Sport, sondern auch Gemeinschaft vermittelt.
Kreis Amberg/Weiden
SV Waldau (Abteilungsleiter Lukas Woldrich, Kapitän David Woldrich): Der SV Waldau zeichnet sich durch starke Gemeinschaft, eine junge und innovative Vorstandschaft und eine vorbildliche Zusammenarbeit mit Nachbarvereinen aus. Aktuell spielen rund 80 Kinder und Jugendliche in fünf Nachwuchsmannschaften. Besonders wertvoll ist dabei die generationsübergreifende Verbundenheit ehemaliger und aktiver Vereinsmitglieder. Themen wie ein zeitgemäßer Social-Media-Auftritt, aber auch ein „Tag des Vereins zum 80-jährigen Jubiläum“ verbinden Tradition und Moderne. Abteilungsleiter Lukas Woldrich und Mannschaftskapitän David Woldrich stehen für die Werte, die den Amateurfußball in Waldau prägen.
Kreis Cham/Schwandorf
SV Altendorf (1. Vorsitzender Alexander Prey, Jugend-Abteilungsleiterin Veronika Braun-Maierhofer): Seit 80 Jahren steht der SV Altendorf für Gemeinschaft und Fußballbegeisterung in seiner Region. Gemeinsam mit dem Partnerverein SF Weidenthal bietet der Verein Kindern und Jugendlichen nahezu in allen Altersklassen sportliche Perspektiven. Aktionen mit dem örtlichen Kindergarten führten zu einem Zulauf, bereits im Kindesalter. Rund 95 Nachwuchsspielerinnen und -spieler, die sogenannten Dribbel-Tiger, profitieren von einem engagierten Trainerteam und zahlreichen Aktionen über den Spielbetrieb hinaus, die immer wieder den Sprung in die eigenständige Herrenmannschaft schaffen. 1. Vorsitzender Alexander Prey und Jugendleiterin Veronika Braun-Maierhofer stehen für eine Jugendarbeit, die das Herzstück des Vereins bildet.
Kreis Regensburg
SC Sinzing (Vorstandsvorsitzender/Abteilungsleiter Franz Schöppl, Jugendleiter Mario Schneider): Der SC Sinzing gehört mit seinen 24 gemeldeten Mannschaften und über 1500 Mitgliedern zu den größten Sportvereinen seiner Region. Im Jubiläumsjahr blickt der Verein auf 80 erfolgreiche Jahre und eine besonders starke Jugendabteilung mit durchgängiger Ausbildung zurück. Sportliche Erfolge, engagierte Ehrenamtliche und eine nachhaltige Nachwuchsförderung zeichnen den Verein aus. In der nahen Vergangenheit ist es gelungen, zwei Fußballer auszubilden, die ihren Weg in den Profifußball gefunden haben, darunter Florian Kastenmeier, der jetzt bei Fortuna Düsseldorf im Tor steht. Die Ausbildungsgelder, die dabei durch DFB und DFL gezahlt wurden, flossen 1:1 wieder in den Jugendfußball des Vereins. Vorstand Franz Schöppl und Jugendleiter Mario Schneider repräsentieren einen echten Leuchtturm der Jugendarbeit im Fußballkreis Regensburg.
Kreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach
SV Bavaria Waischenfeld (1. Vorsitzender René Junk, Spielerin Jasmina Berner): Der SV Bavaria Waischenfeld feiert sein 80-jähriges Bestehen mit einem sportlich besonders erfolgreichen Jubiläumsjahr. Mit acht Jugendmannschaften, einem eigenen U17-Mädchenteam und mehr als 150 Nachwuchsspielerinnen und -spielern setzt der Verein auf nachhaltige Entwicklung. Gerade im ländlichen Raum erfüllt der Verein eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die sie zurecht mit Stolz erfüllt. Besonders erfreulich ist die jüngste Gründung einer neuen Bambini-Mannschaft, die die nachhaltige Entwicklung der Nachwuchsarbeit unterstreicht. Regelmäßige Besuche des DFB-Mobils sowie Fußballcamps ergänzen das Vereinsangebot und schaffen attraktive Möglichkeiten für die sportliche und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. 1. Vorsitzender René Junk und Spielerin Jasmina Berner stehen für einen Verein, in dem Gemeinschaft und Nachwuchsförderung fest verankert sind.
Kreis Coburg/Kronach/Lichtenfels
SV Coburg-Ketschendorf (Vorstandsvorsitzender Christian Forkel, Jugendtrainerin/Spielerin Theresa Forkel): Der SV Coburg-Ketschendorf blickt auf 80 Jahre Vereinsgeschichte und eine beeindruckende Entwicklung zurück. Rund 200 Kinder und Jugendliche spielen aktuell in 13 eigenständigen Nachwuchsmannschaften, darunter auch zwei Mädchenmannschaften. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Investition in Trainerqualifikation und moderne sowie nachhaltige Infrastruktur. Dass es dem Verein nicht schwer fällt, genügend ehrenamtliche Helfer und Trainerinnen zu finden, spricht für das sehr gute Miteinander im aktiven Mitmachverein. Vorstandsvorsitzender Christian Forkel und Theresa Forkel (Leiterin der G-Junioren) vertreten einen Verein, der die Zukunft des Fußballs aktiv gestaltet.
Kreis Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel
FC Zell (Vorstand Maximilian Bloß, Vereinsmitglied Michaela Böhm): Der FC Zell zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und kontinuierliche Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Amateurfußballs sind, auch wenn die Jugendteams des Vereins allesamt in Spielgemeinschaften auflaufen. Neben der Vermittlung von Spaß und Leidenschaft ist es dem Verein auch wichtig, den Kindern und Jugendlichen Werte mit auf den Weg zu geben. 1. Vorsitzenden Maximilian Bloß und Michaela Böhm, die sich ebenfalls in den Dienst des Klubs stellt, stehen stellvertretend für den gesamten Verein.
Kreis Nürnberg/Frankenhöhe
TSV 1946 Altenberg (Jugendleiter Paul Abel, Kleinfeldkoordinatorin/Trainerin Lea Becher): Der TSV Altenberg gehört zu den Vorzeigevereinen des Fußballkreises Nürnberg/Frankenhöhe. Mit 32 Mannschaften, davon 27 Jugendteams und sieben Juniorinnenmannschaften, beeindruckt der Verein durch seine Größe und Qualität. Regelmäßige Teilnahme an BFV-Bildungsangeboten und eine enge Zusammenarbeit mit dem Verband unterstreichen das Engagement. Inspiriert durch die Heim-EM 2024 und die Frauen-EM 2025 konnten viele neue, begeisterte Spielerinnen für den Fußball gewonnen werden, so dass der Mädchen- und Frauenfußball zu einem regelrechten Boom wurde. Jugendleiter Paul Abel und Lea Becher (Koordinatorin des Mädchenfußballs) stehen stellvertretend für einen Verein, der in der Nachwuchsarbeit nicht nur quantitative Maßstäbe setzt, sondern den Kindern und Jugendlichen auch Werte weit über den Verein hinaus mitgibt.
Kreis Erlangen/Pegnitzgrund
SpVgg Reuth (Sport-Vorstand Manuel Felbinger, Finanz-Vorstand Veronika Endres): Die SpVgg Reuth hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll entwickelt und zählt heute über 700 Mitglieder. Besonders bemerkenswert ist der eigenständige Jugendspielbetrieb mit zehn Nachwuchsmannschaften und einer erfolgreichen Mädchen- und Frauenfußballabteilung. Viele ehemalige Jugendspielerinnen und Jugendspieler engagieren sich heute selbst im Ehrenamt. Durch kreative Ideen wie ein eigenes Panini-Sticker-Album mit den Bildern aller Spielerinnen, Spieler und Verantwortlichen wird der Zusammenhalt und die Vereinsidentität gestärkt und Vernetzung zwischen allen Mitgliedern, ob groß oder klein, möglich gemacht. Veronika Endres und Manuel Felbinger aus dem Vorstandsteam der SpVgg Reuth stehen für einen Verein, der Tradition, Innovation und Jugendarbeit hervorragend verbindet.
Kreis Neumarkt/Jura
1. FC VfL Pleinfeld (Abteilungsleiter Bernd Mory, Jugendleiter René Teubel): Dem 1. FC Pleinfeld gelingt es seit acht Jahrzehnten, Jugendfußball in allen Altersklassen anzubieten und Kindern sowie Jugendlichen eine sportliche Heimat zu geben. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei Gemeinschaft, Fairness und die Freude am Spiel. Jugendliche sollen im Verein eine Heimat finden, mit der sie sich identifizieren und sich schließlich auch sozial entwickeln können. Zudem engagiert sich der Verein in der Ausrichtung zahlreicher Veranstaltungen sowie BFV-Turnieren im Juniorenbereich. Fußballabteilungsleiter Bernd Mory und Jugendleiter René Teubel stehen stellvertretend für eine vorbildliche und nachhaltige Nachwuchsarbeit im Fußballkreis Neumarkt/Jura.
Kreis Würzburg
SV Kürnach (Abteilungsleiter Ralf Haug und Mannschafts-/Spieltagsorganisatorin Cornelia Haug): Der SV Kürnach zählt seit Jahren zu den Aushängeschildern der Jugendarbeit im Fußballkreis Würzburg. Rund 350 junge Fußballerinnen und Fußballer, zeigen in 12 Jugendmannschaften, davon drei Juniorinnenteams die beeindruckende Breite des Angebots. Neben sportlicher Ausbildung spielen Integration, Gemeinschaft und Chancengleichheit eine zentrale Rolle. So werden auch immer wieder Flüchtlinge in den Spiel- und Trainingsbetrieb integriert. Aber auch die Infrastruktur wurde zuletzt mit einem Kunstrasenplatz und einer LED-Flutlichtanlage zeitgemäß und nachhaltig erneuert, so dass allen Spielerinnen und Spielern beste Trainingsbedingungen geboten werden können. Ralf und Cornelia Haug als Abteilungsleiter und engagierte Vertreterin des Vereins stehen für eine Jugendarbeit, die weit über das Spielfeld hinauswirkt.
Kreis Schweinfurt
SC Hesselbach (Vorstand Sportbetrieb Pascal Heim, Jugend-Abteilungsleiter Mario Schleyer): Der SC Hesselbach ist seit seiner Gründung im Jahr 1946 eng mit dem Dorfleben verbunden. Mit Mannschaften in nahezu allen Altersklassen, Angeboten für Jungs und Mädels sowie einem großen Jugendturnier und vielfältigen Freizeitangeboten geht die Vereinsarbeit weit über den Fußball hinaus. Gemeinschaft, Teamgeist und Zusammenhalt prägen die Arbeit des Vereins, so dass Mannschaftsausflüge, Abschlussfeiern und Zeltlager zum Jahresprogramm aller Teams gehören. Die im Jahr 2010 komplett in Eigenleistung errichtete Sporthalle hat maßgeblich dazu beigetragen, dass man allen Mitgliedern auch weitere Angebote im Verein bieten kann. Vorsitzender Pascal Heim und Jugendabteilungsleiter Mario Schleyer stehen für eine Nachwuchsarbeit, die jungen Menschen weit mehr als nur Sport vermittelt.
Kreis Rhön
BSC Lauter bei Bad Kissingen (Jugendleiter Martin Muth, Vorstandsmitglied/Jugendleiter Fabian Lang): Der BSC Lauter blickt auf 80 Jahre Vereinsgeschichte zurück und hat sich zu einem modernen Breitensportverein mit starker Fußballabteilung entwickelt. Er steht seither für Gemeinschaft, Fairness und die Förderung des Sports über Generationen hinweg. Besonders beeindruckend sind die zehn Jugendmannschaften, darunter zwei Mädchenmannschaften, sowie die konsequente Förderung eigener Talente. Der Verein legt großen Wert auf qualifizierte Ausbildung und die Weiterentwicklung seiner ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer. Jugendleiter Martin Muth und Vorstandsmitglied sowie Jugendtrainer Fabian Lang repräsentieren einen Verein, der im Fußballkreis Rhön seit Jahren Maßstäbe in der Jugendarbeit setzt.
Kreis Aschaffenburg
SV Faulbach (Jugendleiter/Trainer Heiko Hasenkrug, Jugendmitarbeiterin Carina Hasenkrug): Der SV Faulbach verbindet sportlichen Erfolg mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit. Rund 120 Kinder und Jugendliche, eine wachsende Mädchenmannschaft, 22 Jugendtrainer, davon 14 mit Lizenzen und ein neuer Soccer-Court zeigen eindrucksvoll die Zukunftsorientierung des Vereins. Die Doppelmeisterschaft und der Aufstieg der Ersten Mannschaft in die Kreisliga sind die ersten Früchte der kontinuierlichen Jugendarbeit. Mit großem Engagement werden junge Menschen seit Jahrzehnten an den Fußball und das Vereinsleben herangeführt und für die gesamte Region ausgebildet. Jugendleiter Heiko Hasenkrug und Jugendmitarbeiterin Carina Hasenkrug stehen für ein außergewöhnliches Engagement im Fußballkreis Aschaffenburg.