Verabschiedungskultur im Ehrenamt war das Thema des Ehrenamtstreffs des Bayerischen Fußball- Verbandes. Eine Schulungsreihe des Verbandes, die in einer "Viererkette" zunächst Planung und Gewinnung, die Förderung und Qualifizierung, und zuletzt die Bindung und Würdigung von Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema hatte. Für den vierten Teil im Fußballkreis Neumarkt/Jura hatte der Ehrenamtsbeauftragte Gerald Bast ins Sportheim des TSV Meckenhausen eingeladen und freute sich über eine zahlreiche Beteiligung.
Referent Andreas Gegg, oberbayerischer Bezirksehrenamtsreferent aus Ingolstadt, beleuchtete hierbei zunächst die Frage, in welchem Rahmen in den Vereinen eine Verabschiedung ausscheidender Ehrenamtlicher stattfinden kann. In Arbeitsgruppen stellten die Vereinsvertreter ihre Praxisbeispiele vor. Anschließend entsprang eine rege Diskussion darüber, weshalb eine Verabschiedungskultur wichtig ist, und was dabei zu berücksichtigen sei. Bei den ausscheidenden Mitarbeitern bliebe der letzte Eindruck in der Erinnerung. Für das Image ehrenamtlicher Arbeit allgemein sei es sehr wichtig, die Wertschätzung auch im Abschied zu zeigen. Unterließe man das, gehe das mit einer nachträglichen Entwertung dieser Arbeit einher, so Gegg.
Danke zu sagen, sei ein Anfang, Was aber bleibt in Erinnerung, was war Besonderes? Worte, die von Herzen kämen seien ein Teil der Würde. Eine Verabschiedung sollte deshalb auch immer individuell auf den Menschen zugeschnitten sein. Den Vereinen wurden deshalb auch eine kleine Checkliste und Handlungsempfehlungen mit auf den Weg gegeben.
Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Ehrungsformate des BFV wie Ehrenamtspreis, Sonderehrung des DFB oder das junge Ehrenamt rundete den Abend noch ab, ehe der scheidende Bezirks- Ehrenamtsreferent Alexander Männlein die Veranstaltung schloss.