Der neu aufgestellte Bezirks-Schiedsrichterausschuss schulte seinen Kader auf dem 2-Tages-Lehrgang in Rosenheim. Trotz sommerlicher Temperaturen absolvierten die Teilnehmer die Laufprüfungen meist problemlos. Mit den anschließenden Regel- und Konformitäts-Tests in digitaler Form war das Pflichtprogramm erfolgreich durchlaufen.
Bezirks-Schiedsrichterobmann Gerhard Kirchbichler informierte die Teilnehmer über die Qualifikationen in den einzelnen Verbands-Ebenen und erklärte explizit die Besonderheiten im Bezirk. Aus dem Beobachtungsbereich ging Silas Kempf anhand prägnanter Video-Szenen auf die Schwerpunkte für die kommende Spielzeit ein. Analog zu den Lehrgangs-Kernbereichen des Verbandes wie Spielkontrolle, Vorteil sowie variables Positionieren, lieferten die gezeigten Sequenzen hilfreiche Anhaltspunkte.
Aus dem Bereich Sportgerichte referierte der Bezirks-Sportgerichtsvorsitzende Josef Eineder über spezielle Fälle der abgelaufenen Saison und betonte die Wichtigkeit der Schiedsrichter-Meldung als Grundlage zur Urteilsfindung. Im Fokus stand zum Abschluss des ersten Tages, die veränderten Anforderungen im Bereich Lauf- und Stellungspiel, ehe zum gemütlichen Teil des Lehrganges übergegangen werden konnte. Tag zwei begann Ken Eichentopf mit einem Grundsatzreferat über Schiedsrichterausschuss-Tätigkeiten und die verschiedenen Assistenten-Kader. Aktuelle Hinweise und Vorgaben zur Schiedsrichter-Einteilung erläuterten Andreas Terhardt und Gerhard Kirchbichler.