BZL Schwaben Süd: SpVgg Lagerlechfeld – SV Mering, 1:4 (1:2), Graben
Mit einem deutlichen 4:1-Sieg im Gepäck trat der SV Mering am Sonntag die Heimreise aus Graben an. Die Beobachter waren sich einig, dass SpVgg Lagerlechfeld als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte der SV Mering mit 2:0 die Oberhand behalten.
Dominik Schön versenkte vor 80 Zuschauern einen Elfmeter im Netz und besorgte so die 1:0-Führung für die Mannschaft von Trainer Thilo Wilke. Justin Sandru beförderte das Leder zum 2:0 des Gasts über die Linie (23.). Das 1:2 von SpVgg Lagerlechfeld bejubelte Andrei Iacob (38.). Zur Pause war der SV Mering im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Gleich drei Wechsel nahm der SV Mering in der 58. Minute vor. Yusha Venos, Fabio Gottwald und Michael Fuchs verließen das Feld für Manuel Ebeling, Maximilian Kless und Simon Gail. Gail trug sich in der 61. Spielminute in die Torschützenliste ein. SpVgg Lagerlechfeld stellte in der 78. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Niklas Bauer, Maximilian Albrecht und Noah Fox für Christoph Bitter, Simon Wilde und Yannic Tauscher auf den Platz. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Thilo Wilke, der das 4:1 aus Sicht des SV Mering perfekt machte (89.). Mit Ablauf der Spielzeit schlug der SV Mering SpVgg Lagerlechfeld 4:1.
SpVgg Lagerlechfeld muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Das Team von Trainer Daniel Raffler steht mit 18 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Insbesondere an vorderster Front liegt bei der Heimmannschaft das Problem. Erst 30 Treffer markierte SpVgg Lagerlechfeld – kein Team der BZL Schwaben Süd ist schlechter. Nun musste sich SpVgg Lagerlechfeld schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und neun Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei SpVgg Lagerlechfeld etwas bescheiden daher. Lediglich fünf Punkte ergatterte SpVgg Lagerlechfeld.
Trotz des Sieges bleibt der SV Mering auf Platz drei. Erfolgsgarant des SV Mering ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 78 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. In den letzten fünf Partien rief der SV Mering konsequent Leistung ab und holte zwölf Punkte.
Kommende Woche tritt SpVgg Lagerlechfeld bei FC Königsbrunn an (Samstag, 14:00 Uhr), parallel genießt der SV Mering Heimrecht gegen den FC Wiggensbach.