A-Klasse 6: WSC Bayerisch Gmain – SV Surberg, 5:1 (2:0), Bayerisch Gmain
Mit WSC Bayerisch Gmain und SV Surberg trafen sich am Samstag zwei Topteams. Für die Mannschaft von Philipp Erdmann schien WSC Bayerisch Gmain aber eine Nummer zu groß, sodass am Ende eine 1:5-Niederlage stand. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur WSC Bayerisch Gmain heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel war SV Surberg bei der deutlichen 3:8-Pleite unter die Räder gekommen.
Richard Maier brachte den Gast per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 16. und 45. Minute vollstreckte. Mit der Führung für WSC Bayerisch Gmain ging es in die Halbzeitpause. Die Elf von Coach Danny Schönfelder konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Gastgeber. Carlos Geric ersetzte Paul Einert, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Benjamin Marino ließ den Anhang von WSC Bayerisch Gmain unter den 100 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Wenig später kamen Dominik Ermeier und Kendrick King per Doppelwechsel für Dominik Grafinger und Christian Huber auf Seiten von WSC Bayerisch Gmain ins Match (66.). Philipp Erdmann wollte SV Surberg zu einem Ruck bewegen und so sollten Christoph Bothe und Noah Hesselbarth eingewechselt für Valentin Enzinger und Markus Herbst neue Impulse setzen (69.). Andreas Zenz erzielte in der 74. Minute den Ehrentreffer für SV Surberg. King schraubte das Ergebnis in der 74. Minute mit dem 4:0 für WSC Bayerisch Gmain in die Höhe. Geric stellte schließlich in der 84. Minute den 5:1-Sieg für WSC Bayerisch Gmain sicher. Bei SV Surberg ging in der 88. Minute der etatmäßige Keeper Benedikt Rieder raus, für ihn kam Matthias Baumgartner. Am Ende blickte WSC Bayerisch Gmain auf einen klaren 5:1-Heimerfolg über SV Surberg.
Nach einer starken Saison steht WSC Bayerisch Gmain, kurz vor deren Abschluss, mit 47 Punkten auf einem Aufstiegsplatz. 70 Tore – mehr Treffer als WSC Bayerisch Gmain erzielte kein anderes Team der A-Klasse 6. Nur dreimal gab sich WSC Bayerisch Gmain bisher geschlagen. WSC Bayerisch Gmain ist seit drei Spielen unbezwungen.
Trotz der Niederlage fiel SV Surberg in der Tabelle nicht zurück und bleibt damit auf Platz drei. Die gute Bilanz von SV Surberg hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte SV Surberg bisher elf Siege, vier Remis und fünf Niederlagen.
Während WSC Bayerisch Gmain am nächsten Samstag (16:00 Uhr) bei FC Reit im Winkl gastiert, duelliert sich SV Surberg am gleichen Tag mit der Reserve von SV Oberteisendorf.