Kreisklasse 3: SC Germania Stöppach-Haarth – TSV Coburg-Scheuerfeld, 0:4 (0:3), Untersiemau
TSV Coburg-Scheuerfeld erfüllte die letzte Pflichtaufgabe und gewann wenig überraschend gegen SC Germania Stöppach-Haarth mit 4:0. Die Beobachter waren sich einig, dass SC Germania Stöppach-Haarth als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte.
David Temmel trug sich in der 28. Spielminute in die Torschützenliste ein. Björn Pätzold erhöhte den Vorsprung von TSV Coburg-Scheuerfeld nach 29 Minuten auf 2:0. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Marius Stammberger, der noch im ersten Durchgang Marvin Bauer für Marius Stammberger brachte (29.). Die 120 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Norwin Herrmann noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht von TSV Coburg-Scheuerfeld (45.). Nach dem souveränen Auftreten der Mannschaft von Coach Nico Kalb überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Bei SC Germania Stöppach-Haarth kam zu Beginn der zweiten Hälfte Leon Rebhan für Linus Tremel in die Partie. Maximilian Pickelberger gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für TSV Coburg-Scheuerfeld (86.). Schlussendlich reklamierte TSV Coburg-Scheuerfeld einen Sieg in der Fremde für sich und wies SC Germania Stöppach-Haarth in die Schranken.
SC Germania Stöppach-Haarth läuft am Ende der Saison auf Platz elf im unteren Mittelfeld ein. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme des Heimteams auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte SC Germania Stöppach-Haarth 80 Gegentreffer. Die Auftritte von SC Germania Stöppach-Haarth in dieser Saison kamen äußerst bescheiden daher, wie die Bilanz aus neun Siegen, vier Unentschieden und 17 Niederlagen erkennen lässt.
Die erfolgreiche Spielzeit von TSV Coburg-Scheuerfeld zeigt sich am Tabellenbild: Der Gast belegt im Endklassement einen Aufstiegsplatz und spielt im kommenden Jahr eine Liga höher. Auf den herausragenden Angriff konnte sich TSV Coburg-Scheuerfeld verlassen. 112 Tore markierte die Offensivabteilung im Verlauf der Saison. Zum Saisonende blickt TSV Coburg-Scheuerfeld auf ein eindrucksvolles Abschneiden: 21 Siege, sechs Unentschieden und lediglich drei Pleiten. TSV Coburg-Scheuerfeld zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen.