412 Kreisklasse 2: FC Wackerstein-Dünzing – FSV Pfaffenhofen II, 3:6 (1:1), Pförring
Mit 3:6 verlor FC Wackerstein-Dünzing am vergangenen Sonntag zu Hause deutlich gegen die Reserve von FSV Pfaffenhofen. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. FSV Pfaffenhofen II enttäuschte die Erwartungen nicht.
Noah Maysami trug sich in der zwölften Spielminute in die Torschützenliste ein. Jonas Lechner vollendete in der 33. Minute vor 80 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Bis zur Halbzeitpause konnte keine der Mannschaften ihre Torbilanz mehr verbessern. Zum Seitenwechsel ersetzte Nicolas Eichhorn von FSV Pfaffenhofen II seinen Teamkameraden Ottavio Cosenza. Cross Worlker versenkte die Kugel zum 2:1 (48.). FSV Pfaffenhofen II gelang mithilfe von FC Wackerstein-Dünzing der Ausgleich, als Niklas Seißler das Leder in das eigene Tor lenkte (55.). Sechs Minuten später ging FSV Pfaffenhofen II durch den zweiten Treffer von Maysami in Führung. Bei Team von Coach Kerstin Yaylakci ging in der 66. Minute der etatmäßige Keeper Christopher Yaylakci raus, für ihn kam Thomas Neumann. Mit dem zweiten Treffer von Lechner rückte FC Wackerstein-Dünzing wieder ein wenig an FSV Pfaffenhofen II heran (80.). Die Vorentscheidung führten Enis Xhafay (83.) und Anton Starzer (89.) mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten herbei. Schlussendlich reklamierte FSV Pfaffenhofen II einen Sieg in der Fremde für sich und wies FC Wackerstein-Dünzing in die Schranken.
Kurz vor Saisonende steht FC Wackerstein-Dünzing mit 13 Punkten auf Platz 14. Mit 80 Toren fing sich die Elf von Coach Kai Baitz die meisten Gegentore in der 412 Kreisklasse 2 ein. Der Gastgeber musste sich nun schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da FC Wackerstein-Dünzing insgesamt auch nur drei Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte FC Wackerstein-Dünzing die dritte Pleite am Stück.
Trotz des Sieges bleibt FSV Pfaffenhofen II auf Platz fünf. Die Angriffsreihe des Gasts lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 56 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. FSV Pfaffenhofen II kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Die Defensivleistung von FC Wackerstein-Dünzing lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen FSV Pfaffenhofen II offenbarte FC Wackerstein-Dünzing eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am nächsten Samstag (15:00 Uhr) reist FC Wackerstein-Dünzing zu FC Tegernbach, tags zuvor begrüßt FSV Pfaffenhofen II den TSV Großmehring vor heimischer Kulisse.