KK-Gr 3 N/F: FC Serbia Nürnberg – SpVgg Nürnberg, 7:4 (2:4), Nürnberg
Bei FC Serbia Nürnberg gab es für SpVgg Nürnberg nichts zu holen. Die Elf von Coach Thorsten Eiser verlor das Spiel mit 4:7. Im Hinspiel hatte FC Serbia Nürnberg einen 3:0-Sieg für sich reklamiert.
SpVgg Nürnberg erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 100 Zuschauern durch Amir Sherif bereits nach vier Minuten in Führung. In der neunten Minute verwandelte Felix Barnasch einen Elfmeter zum 2:0 für den Gast. Für das 1:2 von FC Serbia Nürnberg zeichnete Milos Bamburac verantwortlich (10.). Fabio Miraglia traf zum 3:1 zugunsten von SpVgg Nürnberg (19.). Mit einem Elfmeter von Sasa Pusac kam FC Serbia Nürnberg noch einmal ran (22.). Per Elfmeter erhöhte Barnasch in der 35. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 4:2 für SpVgg Nürnberg. Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. In der Halbzeitpause änderte Thorsten Eiser das Personal und brachte Moritz Baier und Rayan Haider Kheder mit einem Doppelwechsel für Jonas Scholler und Timo Pfänder auf den Platz. Bilalou Salissou schlug doppelt zu und glich damit für FC Serbia Nürnberg aus (49./56.). Das Team von Coach Miso Zivkovic drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Bamburac (60.), Pusac (87.) und Miroslav Jovcic (95.) machten SpVgg Nürnberg den Garaus. Mit dem Abpfiff des Schiedsrichters Lorenz Hofmann hatte SpVgg Nürnberg das Polster der ersten Hälfte verspielt, sodass es letzten Endes nicht einmal für ein Unentschieden reichte.
FC Serbia Nürnberg steht zum Abschluss der Saison auf dem fünften Tabellenplatz. Im Angriff agierte der Gastgeber im Saisonverlauf mit mäßigem Erfolg. 64 erzielte Treffer sind nur eine durchschnittliche Ausbeute. Was für FC Serbia Nürnberg bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. 14 Siege und fünf Remis stehen sieben Pleiten gegenüber. Mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen machte FC Serbia Nürnberg deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.
Weder Fisch noch Fleisch: SpVgg Nürnberg schließt das Fußballjahr auf Rang sieben ab. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei SpVgg Nürnberg wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 66 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Zum Saisonende hat SpVgg Nürnberg zehn Siege, elf Niederlagen und fünf Unentschieden auf dem Konto stehen. In den letzten Partien hatte SpVgg Nürnberg kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.