Kreisliga Ost: SG Thalmässing/Eysölden – SV Pölling, 3:2 (1:2), Thalmässing
Zum Saisonende boten SG Thalmässing/Eysölden und der SV Pölling den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 3:2. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Auf fremdem Platz hatte sich SG Thalmässing/Eysölden im Hinspiel einen 3:0-Sieg bei SV Pölling gesichert.
Justus Leuthner besorgte vor 104 Zuschauern das 1:0 für den SV Pölling. Für das 2:0 der Mannschaft von Bernd Rosinger zeichnete Lukas Stigler verantwortlich (26.). Die Gäste mussten den Treffer von Frank Drechsel zum 1:2 hinnehmen (33.). Zur Pause behielt der SV Pölling die Nase knapp vorn. Christian Herzog von SG Thalmässing/Eysölden nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Richard Assenbaum blieb in der Kabine, für ihn kam Fabian Schnabel. Christian Knorr witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:2 für die Heimmannschaft ein (70.). Dass SG Thalmässing/Eysölden in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Christian Herzog, der in der 74. Minute zur Stelle war. Die Zeichen standen auf Sieg für den SV Pölling, doch gab man eine sichere Führung aus der Hand und kassierte letztlich eine bittere Niederlage.
Zum Abschluss der Saison rangiert SG Thalmässing/Eysölden auf dem fünften Platz. Die Abwehr von SG Thalmässing/Eysölden stand im Saisonverlauf ligaweit für gehobene Qualität. Die lediglich 36 Gegentreffer sind ein sehr guter Wert. Für SG Thalmässing/Eysölden lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 14 Siegen, sechs Remis und nur sechs Pleiten eindrucksvoll belegt. Mit acht Punkten aus den letzten fünf Spielen machte SG Thalmässing/Eysölden deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.
Zum Ende des Fußballjahres bekleidet der SV Pölling den sechsten Tabellenplatz. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei SV Pölling wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 56 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Was für den SV Pölling bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Elf Siege und sechs Remis stehen neun Pleiten gegenüber.